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Wien - Der aktuelle Hernstein Management Report befasst sich mit dem Thema "Gesundheit und Führung". Befragt wurden insgesamt 302 Führungskräfte von Großbetrieben aus Österreich, Deutschland und der Schweiz - ab 100 Beschäftigten. Vergleicht man die einzelnen Länder untereinander, so spielt das Thema Gesundheit in deutschen Unternehmen die größte Rolle. 91 Prozent geben an, dass das Thema strategische Relevanz besitzt, in Österreich sind es 81 Prozent und in der Schweiz 78 Prozent. Der Schnitt liegt bei 83 Prozent, wie Hernstein via Aussendung verlauten ließ.
Firmen investieren einiges in die betriebliche Gesundheitsvorsorge. Am häufigsten finden sich Betriebsärzte in den Unternehmen (80 Prozent Österreich, 76 Prozent Deutschland, 39 Prozent Schweiz), gefolgt vom Angebot eines Gesundheitschecks (44 Prozent Österreich, 76 Prozent Deutschland, 36 Prozent Schweiz) und speziellen Seminaren und Informationsveranstaltungen zum Thema Gesundheit (52 Prozent Österreich, 60 Prozent Deutschland, 39 Prozent Schweiz). Ein Drittel der Unternehmen bietet zudem ungestörtes Arbeiten durch entsprechende Rückzugsräume an.
Dass es einen direkten Zusammenhang von Führungsqualität und Mitarbeitergesundheit gibt, ist den befragten Führungskräften bewusst. Insgesamt messen 94 Prozent aller befragten Führungskräfte dem Zusammenhang zwischen Führungsqualität und Gesundheit eine sehr bzw. eher hohe Bedeutung bei, heißt es. (red, derStandard.at, 23.10.2012)
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Es ist ja recht und schön, wenn ein Arzt im Nachhinein die Schäden feststellt und einem dann Wirbelsäulenschäden nachweist oder Brille und Hörgerät verschreibt. Aber was wird für Prävention getan, wenn der Arbeitsablauf einen zwingt, den ganzen Tag auf einem Bürosessel zu verharren, auf den Bildschirm zu starren oder irgend welchen Lärmquellen ausgesetzt zu sein? Da geht es um Arbeitsplatzgestaltung, die wirklich etwas kann. Damit sollten diese ex post (manchmal vielleicht sogar posthum?) zum Tragen kommenden Ansätze eigentlich obsolet gemacht werden.
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