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Ein Mann mit Sportwaffe wurde zum Auslöser eines Cobra-Sondereinsatzes. (Symbolbild)
Bregenz/Feldkirch - Ein Mann betritt mit einem Gewehr eine Schule - diese Beobachtung einer Passantin hat am Mittwochmittag am Schulzentrum Feldkirch-Oberau für Aufregung und für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Bewaffneten nicht um einen Amokläufer sondern um einen Sportschützen, der sein Gewehr in den Waffenlagerraum im Keller des Schulgebäudes bringen wollte, so die Polizei Feldkirch.
Die Exekutive erreichte gegen 13.25 Uhr über Notruf die Meldung, dass ein Mann mit einem Gewehr das Schulgebäude betreten hatte. Die Vorarlberger Polizei zog sofort alle verfügbaren Kräfte um die Schule zusammen und alarmierte das Einsatzkommando Cobra. Das Gebäude wurde gesichert und durchsucht.
Zehn Minuten später klärte sich das Missverständnis auf. Entgegen der Befürchtungen wollte der Mann kein Verbrechen begehen. Offenbar wollte er nur zum Waffenlagerraum, der im Keller der Schule im Vereinslokal des örtlichen Schützenvereins untergebracht ist. Man habe die teilweise verängstigten Kinder betreut, die auf dem Vorplatz der Schule den Einsatz mitbekamen, so die Polizei. (APA, 17.10.2012)
Ein vermeintlicher Amoklauf löste in der Mittelschule Feldkirch-Gisingen einen Großeinsatz der Polizei aus. Durch den Zwischenfall weiß nun auch die breite Öffentlichkeit: Im Schulareal haben Schützenvereine ihre Waffen gelagert. Die Behörde findet nichts dabei
Alle sollten an Waffen geschult werden. Auch Mütter. Das Bundesheer würde sich dafür anbieten.
Da haben Sie Recht. Mit einer kurzen Grundausbildung für alle tauglichen Männer und Frauen und eine jährliche Auffrischungsübung am Schießstand (bis zum 40 oder 45 Lebensjahr) würde unsere Landesverteidigung an das Schweizer Modell angepasst werden und es in Punkto Effektivität sogar deutlich übertreffen.
Schweres Gerät wäre nicht mehr notwendig - Millionen Österreicher mit Ausbildung und genug rasch verfügbare Waffen für den Ernstfall in Bezirkskasernen schrecken mehr ab.
Dem Patriotismus würde es villeicht auch nicht schaden.
Blick in die Schweiz:
Die Armee 69 hatte noch 600.000 Soldaten. Alle mit Gewehr und Rücksack zu Hause im Schrank.
Aufgrund der Sicherheitslage in Europa wurde auf nun 200.000 geschrumpft. Die meisten sind Milizler die einem Zivilberuf nachgehen - dem Staat keine laufenden Kosten erzeugen aber wie die Freiwillige Feuerwehr umgehend einsatzbereit sind um Land und Leute zu schützen.
Und Hitler hätte sich damals auch nicht getraut, die Schweiz zu überfallen weil deren Milizsystem weltweit gefürchtet ist.
"Die Schweiz hat kein Militär - sie ist ein Militär" wird gerne scherzhaft gesagt.
Und so haben Milizübungen und Schützenfeste dort auch einen sehr hohen Stellenwert.
Dann müssen Sie sich ja sehr fürchten, wenn Sie in die USA einreisen. Vorsicht, die 80-jährige Oma dort neben ihnen, könnte auch eine Waffe in der Handtasche haben.
Eine wahre Demokratie erkennt man daran, ob das Volk sich verteidigen darf. Eine Diktatur, ob das Volk abhängig vom Staat ist.
Das Waffengesetz ist in den USA nämlich eine Angelegenheit der Bundesstaaten. Jeder hat sein eigenes. Dazu kommen noch bundesstaatliche Bestimmungen, die überall gelten und - wo der Bundesstaat keine Vorbehaltsklausel hat - sogar auf Bezirksebene.
Vermont z.B. sagt "mach was Du willst, aber stelle nichts an", die meisten anderen kennen den Rechtsanspruch des unbescholtenen Bürgers auf einen Waffenpass und nur mehr ganz wenige verbieten das Führen von Schusswaffen.
Interessanterweise führen gerade die restriktivsten Bestimmungen zu den höchsten Kriminalitätsraten.
Um welche Anlage es sich handelt, war zum Zeitpunkt der Bildwahl nicht bekannt. Zudem ist die Auswahlmöglichkeit an Bildern zu Sportwaffen trotz Zugriff auf die Archive mehrerer Nachrichten- und Bildagenturen äußerst dürftig.
Zugegeben, wir hätten "(Symbolbild)" hinzufügen sollen und haben das jetzt nachgeholt. Uns bewusste Irreführung vorzuwerfen, weil ein Bild eine abweichende Ausführung einer Appartur zeigt, ist aber bei den Haaren herbeigezogen.
Vermutlich beschäftigen Sie sich häufiger mit Schusswaffen und sehen deshalb den Unterschied auf den ersten Blick. Ginge es in einem Artikel um eine Angelrute und wir hätten statt einer Teleskop- eine Steckrute gezeigt, dann wäre das natürlich auch nicht zu hundert Prozent korrekt. Dann würde ein Angler kommen und uns auf den Unterschied aufmerksam machen - aber ein Propagandavorwurf in irgendeine Richtung wäre genauso fehl am Platz wie in diesem Fall.
Vorschlag
Statt:
Mit Gewehr bewaffneter Mann war Sportschütze
Wäre besser:
Mit "Luft"gewehr bewaffneter Mann war Sportschütze
Eine Erwähnung, dass sich in der Schulde ein Luftgewehrstand befindet wäre auch kein Nachteil. Die Info googled jeder 5 jährige in 30 Sekunden.
Und schon kann man euch keine Täuschung mehr vorwerfen.
Wenn es sich um eine Luftgewehranlage handelt, warum zeigt man im Bild dann ein Jagdgewehr mit Optik und deutschem Stecker??
Weil es sich um einen schlecht recherchierten Artikel handelt mit dem der Standard bewusst die Leser täuschen möchte.
Dank diesem Forum und der Aufdeckung war es aber ein Schuss in den Ofen der für das Image des Standard, der sich als Qualitätsmedium bezeichnet, wohl nicht förderlich sein wird.
Aber villeicht haben dafür die Grünen eine Anzeige geschaltet - wer zahlt schafft an, das wissen wir ja seit der Inseratenaffäre.
... kenne mehrere Schützenvereine die in Schulen untergebracht sind. Sollte ja eigentlich kein Problem sein da dort meist nur am Abend oder an Wochenenden Betrieb ist. Zudem sind dort nur Luftdruck oder Kleinkaliber Waffen zu finden.
Ich bin eigentlich davon ausgegangen das jeder sein Gewehr verpackt in Tasche oder Koffer durch die Gegend trägt.
Luftdruck oder Kleinkaliber
Warum sagt man das nicht gleich? Ok, dann revidiere ich die Meinung von gestern, wegen Waffen in Schulen und so.
Ja mei, so was Kleines. So etwas findet man ja an jeder Schießbude auf dem Rummelplatz, mit dem irgendwelche Papierröllchen um Rosen gewickelt umschießt.
Harmlos.
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