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Das Onlineportal "Dossier" hat ausgewertet, welche Unternehmen in der Wiener Gratiszeitung "Heute" Werbung schalten. Die Erhebung umfasste den Zeitraum von der ersten Ausgabe im September 2004 bis einschließlich Dezember 2011. Dem Open-Data-Gedanken folgend wurden vom "Dossier"-Team die Rohdaten veröffentlicht. derStandard.at hat diese Daten visualisiert.
Eva Dichand, die Herausgeberin von "Heute", hat angekündigt, das "Dossier"-Team verklagen zu wollen: Die Daten würden nicht annähernd stimmen.
Das Team von Dossier hat sich bei der Recherche an der offiziellen Anzeigenpreisliste von "Heute" orientiert. In der Regel werden Großkunden aber großzügige Rabatte eingeräumt, was ein Schätzen der real geflossenen Geldbeträge de facto unmöglich macht. (flog, derStandard.at, 17.10.2012, aktualisiert am 18.10.)
eigentlich als einziges bei den u-bahn stationen ausgelegt werden?
wieso kann es nicht in diesen ÖFFENTLCIHEN räumen "share puntke" für diverse medien/flyer/infoblätter ect geben? Flyer verteilen in der ubahn verboten aber HEUTE und ÖSTERREICH dürfen spammen?
oder ist das, weil sie ohnehin von steuergeldern finanziert werden, wie man ja an den grafiken schön erkennen kann...
Etwa zu einem Drittel wird die "Gratiszeitung" vom Steuerzahler bezahlt.
Eine vernünftige Novelle des Medientransparenzgesetzes müsste lauten:
Werbeverbot für ALLE öffentlichen Institutionen.
Informationsnotwendigkeiten werden ausschließlich über die öffentlich rechtlichen Medien vorgenommen.
Klickt in der oberen Grafik nur "Ministerium" und "Politische Partei" an. Die Linien sind mehr oder weniger synchron.
Das zeigt: Wenn die Parteien es für nötig hielten, Geld in den Boulevard zu pumpen, taten die Ministerien auf wundersame Weise dasselbe.
Die Regierungsmitglieder haben offenbar ihre jeweiligen Ministerien sofort missbraucht, wenn ihre Parteien das wollten.
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