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vergrößern 600x393Zahlen und Fakten: Mehr als 30 Prozent der BIG-Beschäftigten - auch in der "zweiten Führungseben" - seien Frauen, heißt es in dem Bericht unter anderem.
500.000 Menschen würden sich täglich in den 2.800 Gebäuden der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) bewegen, und mit einem aktuellen Immobilienmarktwert von rund 9,2 Milliarden Euro sei man ein "Unternehmen von volkswirtschaftlicher Relevanz", betonte BIG-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss am Mittwochvormittag. Dazu gehöre natürlich und immer stärker das Thema Nachhaltigkeit, und deshalb hat die BIG gerade auch bei der Erstellung und Präsentation ihres ersten "Nachhaltigkeitsberichts" (im 20. Bestandsjahr) versucht, keine Fehler zu machen.
"Klimaneutral gedruckt" liest man ganz hinten im Impressum des großformatigen Druckwerks, eine Seite davor bestätigt die "Global Reporting Initiative" per Zertifikat, dass der Bericht der BIG "die Anforderungen der Anwendungsebene B erfüllt", was die Nachhaltigkeitsberichterstattung erfüllt.
Im Inneren kann man dann unter anderem nachlesen, um wieviel die BIG ihren Papierverbrauch (im Unternehmen, nicht im gesamten Portfolio) gedrosselt hat (von 25.500 kg 2009 auf 22.700 kg 2011), und um wieviel der Stromverbrauch gesunken ist (von 1,505 auf 1,157 Mio. kWh). Eher keine Erfolgsgeschichte sind die immens gestiegenen zurückgelegten Kfz-Kilometer (von 362.742 auf 481.511), zumindest für den Nachhaltigkeitsbericht: Schuld daran sei schlicht die "gute Auftragslage in den letzten Jahren" gewesen, heißt es.
Insgesamt konnte der CO2-Ausstoß im Unternehmen verringert werden, rechnet die BIG vor: von 915,3 Tonnen 2009 auf 779 Tonnen in 2011. Die Umstellung des Fuhrparks auf treibstoffsparende Fahrzeuge sei außerdem im Laufen.
Was das Portfolio betrifft, wird in dem Bericht stolz betont, dass die BIG mittlerweile mit dem neuen Justizzentrum Korneuburg auch ein Passivhaus betreibt; jahrelang war das republiks-eigene Unternehmen aus der Passivhausszene für ihre geringe Vorbildwirkung gescholten worden. "Schuhkartons" werde man aber deswegen auch weiterhin nicht bauen, sagte der zweite BIG-Geschäftsführer Wolfgang Gleissner.
Lieber setzt man auf "Contracting": Vier Millionen Euro spare man dadurch mittlerweile jedes Jahr ein, außerdem 19.500 Tonnen CO2.
Die BIG hat aktuell (Stand per Juli 2012) 2.800 Gebäude im Portfolio, mit einer Nutzfläche von sieben Millionen Quadratmetern. Der Marktwert des Portfolios wird im Nachhaltigkeitsbericht mit 9,2 Milliarden Euro angegeben. Wie berichtet, hat die BIG kürzlich die marktfähigen Bürogebäude in eine eigene Tochter ausgegliedert, die ARE Austrian Real Estate GmbH.
Der Umsatz des Jahres 2011 erreichte 819 Millionen Euro, die Mieterlöse allein kamen auf 675 Millionen Euro. Fast ebensoviel wurde investiert, in Neubau, Generalsanierungen und Instandhaltungen flossen 653 Millionen Euro. Die Nettoverschuldung betrug per Jahresende 2011 rund 3,44 Milliarden Euro. (map, derStandard.at, 17.10.2012)
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Der "Nachhaltigkeitsbericht 2011" der BIG kann von der BIG-Website downgeloadet werden.
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... ist keine öffentliche Agentur. Und ein wenig lesen lernen hilft vielleicht: Der BIG-Nachhaltigkeitsbericht steht allen Interessierten unter www.big.at zur Verfügung.
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