Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Brüssel - Der diesjährige Friedensnobelpreis für die EU wird von den drei Präsidenten der EU-Institutionen - Kommission, Parlament und Rat - in Oslo entgegengenommen werden. Dies teilte der sozialdemokratische Fraktionschef Hannes Swoboda am Mittwoch auf Twitter mit. Zuvor war bereits der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, dafür eingetreten, dass die Spitzen der drei EU-Institutionen den Friedensnobelpreis entgegennehmen. Neben Schulz wären dies EU-Kommissionschef Jose Manuel Barroso und EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy. (APA, 17.10.2012)
Anwärter auch Menschenrechtler aus Russland und Weißrussland
Pakistanische Schülerin Malala Yousafzai, Bill Clinton und Burmas Präsident Thein Sein darunter
Vorsitzender Jagland: Preis ist auch Appell für Erhalt der Europäischen Union
Komiteechef Jagland: Entscheidender Beitrag zur friedlichen Entwicklung - Barroso und Schulz: "Große Emotionen" - Jubel bei heimischen EU-Parlamentariern
Parlamentspräsident will gemeinsam mit Rats- und Kommissionspräsident zur Verleihung nach Oslo
EU als "erfolgreiches Friedensprojekt": Versöhnung seit 1945 Wirklichkeit
Vorwurf: Falsche Kriterien für die Preisvergabe in den letzten Jahren
Mölzer verwundert - Swoboda: Brauchen mehr Europa - Die Grünen erfreut
Stifter hatte als Dynamit-Erfinder "Wiedergutmachung" im Sinn
Bedeutendste internationale Auszeichnung im Bemühen um eine friedlichere Welt - Alle Preisträger seit 1901
Von Barack Obama über Ökonom Muhammad Yunus bis Mutter Teresa
Insgesamt 202 Personen auf der Liste der Nominierten
Die vielfache Kritik an der EU-Ehrung durch das Preiskomitee in Stockholm verfehlt möglicherweise einen zentralen Punkt - von Peter Moeschl
Die EU mit dem Friedensnobelpreis auszuzeichnen ist eine vergebene Chance - von Alexandra Föderl-Schmid
Liberias Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf, die liberianische Aktivistin Leymah Gbowee sowie die Jemenitin Tawakkul Karman erhalten Preis "zu gleichen Teilen"
Auf den diversen Tahrir-Plätzen sind sie gleichberechtigt, aber um ihre Dividende müssen sie kämpfen
Mit der diesjährigen Verleihung des Friedensnobelpreises
an diese undemokratische Monsterorganisation hat das
Nobelkomitee den Nobelpreis entwertet und mir drängt sich der Verdacht auf,dass das Komitee dazu unter Druck gesetzt wurde.
Was sagen wohl die noch lebenden Nobelpreisträger dazu?
Herman Van Rompuy ist Präsident des Europäischen Rates (Versammlung der Regierungschefs) und nicht des Rates (Versammlung auf Ministerebene).
Der Europäischer Rat (gibt politische Leitlinien vor) und der Rat (ist ein Gesetzgebungsorgan) sind zwei völlig unterschiedliche Organe mit unterschiedlichen Aufgaben. Das sollte nicht verwechselt werden.
...da werden nicht etwa 3 ausgeloste EU-Bürger geschickt, sondern drei nicht direkt gewählte Beamte. Das zeigt wieder einmal, wie man über die Völker denkt. Sie sind nur da um die Idee einer abgehobenen Elite zu finanzieren und die Suppe auszulöffeln. Am Frieden, oder dem Wohlstand, sind sie natürlich mit nichten beteiligt. Nein, die Führung welche diesen Pöbel geleitet und gezwungen hat lässt sich auf die Schultern klopfen. Da bekamen die "Sklaven" beim Pyramidenbau mehr Anerkennung durch ihre absoluten Gott-Herrscher.
Wenn schon, würden sich die Menschen diesen Preis verdienen, die sich diese Mißwirtschaft, Korruption, Bevormundung und Überwachung so friedlich gefallen lassen. Die Institutionen im Schlepptau der Lobbyisten gefährden den Frieden in Europa und der Welt, zumindest seit unser Friede "am Hindukusch verteidigt" wird.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.