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Die Organisatoren sehen eine Ausweitung der Abgabe als "logischen Schritt" und kämpfen gegen die "Gratis-Kultur".
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Bis Ende Juli will Präsident Francois Hollande über die neue Steuer entscheiden
Aus Chrome Webstore wegen Verletzung der Richtlinien entfernt
Drei Jahre und zehn Monate Haft für das Verlinken von Torrents
Einige der abgebildeten Transparente bzw. Sprüche wie "Raubkopierer hassen Musik", "Planquadrat für das Internet", "Kultur muss ein knappes Gut bleiben" und "Fuck you, Anonymus" stammen nicht etwa von Teilnehmern der gestrigen Kundgebung, sondern von einigen Gegendemonstranten, die den Protestmarsch unterwandert haben. Derlei absurde Ideen sind den Künstlerinnen und Künstlern, die die Festplattenabgabe als - geringfügige - Abgeltung ihrer Leistungen fordern, fremd. Die Festplattenabgabe wird übrigens unter der Bezeichnung "Urheberabgabe" bereits seit zwei Jahren von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) eingehoben UND einbehalten. Dieses Geld kommt also nicht bei den UrheberInnen an. Wir fordern es ein!
Ich bestimme immer noch welche Kulturgüte ich konsumiere und wofür ich bezahle.
Schon mal daran gedacht das euer Kulturbeitrag sch-e ist und deshalb niemand dafür bezahlen möchte. Im Kulturkommunismus bekommt jeder Geld unabhängig von der Leistung, der Qualität und Quantität. Dafür stehen dieser Künstler.
Merkt ihr nicht, dass wie schäbig das Verteidigen des permanenten Klauens ist, und des Diffamierens, wenn sich eine der am schlechtesten verdienenden Berufsgrupppen gegen den ständigen Diebsathl Ihrer Arbeit zu wehren versucht?
Da muss eine Antwort gefunden werden - und, nachdem alles andere nicht funktioniert, ist die Abgabe eine reale Möglichkeit.
Leute die von ihrem "Recht auf Diebstahl" überzeugt sind, sollen jetzt ruhig rotstricheln und geistreiche bissige Antworten finden - für die schreibe ich nicht - ich appelliere ohnehin nur an Leute, die auch Interesse an ihrer sozialen Verantwortung haben, nicht jedes Schamgefühl verloren haben - und eigentlich keine Diebe sein wollen.
Ich höre viel Musik über Youbue weil es von manchen Musikern/Bands meistens nur ein Lied ist welches mir gefällt.
Ich kann Ihnen Sagen, dass ich auf kunsthatrecht.at vorbeigeschaut habe. Ich muss sagen, dass ich keinen einzigen von diesen Musikern irgendwo auf Youtube gesehen hätte bzw. gehört. Wenn es ein paar Ausnahmen geben sollte, dann nur weil diese im Radio zu hören waren (Hubert von Goisern, Willi Resetarits) Jetzt frage ich: Welches Recht haben diese "Künstler" oder "Pseudoprominenz" auf so eine Abgabe zu bestehen? Was haben diese Menschen mehr als ich geleistet um so etwas verlangen zu dürfen?
Ich hab Problem damit gegen ein Generalverdacht gegen alle Festplatte, USB-Stick, Scanner, Drucker Käufer.
Geistiges Eigentum soll geschützt werden aber gegen solche reinen Geldbeschaffungsaktionen werden nicht toleriert. Ich kaufe zB schon ewig keine Rohlinge mehr in Österreich. Alles aus Luxenbourg da bezahle ich kein Cent Abgabe an die Verwerter.
Die Abgabe stellt KEINE Nutzer unter Generalverdacht !
Die Abgabe gilt für Privatkopien, die erlaubt sind. Es geht hier also nicht darum, die Nutzer prinzipiell zu verdächtigen, illegale Kopien anzufertigen. Und dass eine Pauschale erhoben wird, und nicht individuell je nach Nutzung abgerechnet, ist nun wahrlich nichts ungewöhnliches.
Wieso soll ich für ein Privatkopie noch etwas bezahlen wenn ich schon ordentlich viel Geld für das Original bezahlt habe? Die Sicherheitskopie ist ausschlichlich für private Zwecke, sollte das Original beschädigt werden etc.
Sie wollen einfach nur kassieren, doppelt und dreifach. Lernens was gescheides und gehen sie ARBEITEN.
Weil ich ihnen NIE erlauben würde mein Werk auch für Selbstzwecke zu kopieren! Auch nicht als Sicherheitskopie!
Der Schöpfer eines künstlerischen Werkes bestimmt, wer welche kommerzielle Aktivität damit setzen darf! (Laut Urheberrechtsgesetz!)
Im Zuge der Massennutzung von Musik hat der Gesetzgeber die Vervielfältigung für den privaten Bereich erlaubt (ZWANG!!!!!), aber dafür eine pauschale Vergütung eingeführt, die sogenannte Leerkassettenvergütung (URA).
Die austro mechana hebt die Leerkassettenvergütung für Ihre eigenen Rechteinhaber (Komponisten, Textautoren und Musikerverleger) und auch für alle anderen Berechtigten, die durch die Verwertungsgesellschaften Literar-Mechana, LSG, VAM, VBK, VDFS und VGR vertreten werden, ein.
... und haben es noch nichtmal gecheckt..
Erst will ich wissen wer das Geld verwaltet, wer es bekommen soll, wie der Aufteilungsschlüssel aussieht. Ausserdem einen Freibrief für das Runterladen beliebiger Dateien, dann können wir darüber reden.
Kann ja schlecht sein, dass ich bezahlen muss und nichts dafür bekomme!
Das generelle Missverständnis ist leider, dass es hier nicht um einen Freibrief fürs Runterladen geht.
Abgegolten werden die privaten, legalen Kopien, z.B. eines aufgezeichneten Fernsehprogramms.
Laut geltendem Recht und der sogenannten "Cessio Legis" bekommen nämlich bei der Verwertung des Werks (z.B.: bei einem Film im Fernsehen) hauptsächlich die Produzenten und die Sender Geld.
Kameraleute, Schauspieler, Cutter, Ausstatter und andere Kreative, wie Drehbuchautoeren sehen dabei durch die Finger und bekommen davon KEINEN cent.
Ist das fair?
Wer hat schon mal schnell was für den Nachbarn aufgenommen und ihm dann am USB-Stick gegeben?
Was seid Ihr bereit für solche Kopien zu bezahlen?
Diese Abgabe wird nur auf größere Akzeptanz stoßen, wenn man eben alle "irgendwo" gefundenen Dateien für private Zwecke speichern darf, und sich keine Gedanken darüber machen muss, wer jetzt die Reche daran besitzt, wen man um Erlaubnis fragen muss etc.
Oder werden schlechte Blu-ray-Rips mit russischem Voice-Over echt als so große Bedrohung angesehen?
Das ist ein vorgeschobenes Argument. Die KünstlerInnen, JournalstInnen, Kameraleute usw. bekommen einen Dreck bezahlt. Die einzigen die daran verdienen sind die Produzenten.
90% der in diesen Branchen Tätigen arbeiten in prekären Verhältnissen. Mich eingeschlossen. Warum wohl gehen die freien MitarbeiterInnen des ORF auf die Straße? Ich bin bereit etwas zu zahlen. Aber nicht dem Moloch. Und genau dieser Moloch fordert die Festplattenabgabe. Es gibt keinen Aufteilungsschlüssel und wenn es einen geben wird, bekommt wieder nur der Mainstream Kohle und alle anderen schauen durch die Finger.
KünstlerInnen und JournalistInnen müssen sich zusammen tun und ihre Arbeit selbst vermarkten. Nur so können sie auf Dauer überleben.
raubkopierer hassen vielleicht nicht die musik, aber höchstwahrscheinlich musiker.
und das mit dem kommunismus ist auch haarscharf daneben - denn welche kunst bieten die transparenteträger zum teilen an, oder anders gesagt, welche kunst vergesellschaften die größtenteils bloßen konsumenten? mir ist schon klar, dass die zeiten des schaffenden genies zum glück vorbei sind, und dass auch kunstrezipierende irgendwie produzenten sind ... aber eben irgendwie. und irgendwie eben auch nicht.
In welcher Realität leben diese Leute? Kunst knapp? Ecte vielleicht. Was sich heute alles Küstler schimpft unglaublich. Und "hassen Musik"? Mit etwas, das man hasst versandelt man sich nicht seine Festplatte.
Der Stückzahlenabsatz der Musikindustrie lässt keinen dauerhaften Einbruch durch Filesharing erkennen: http://soistsrichtig.blogspot.co.at/2012/07/i... -star.html
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