Hüttenwirt am Dachstein rettet erschöpften Wanderer aus dem Schnee

17. Oktober 2012, 13:39
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49-Jähriger war unterkühlt

Hallstatt - Der Hüttenwirt des Wiesberghauses am Dachstein (Bezirk Gmunden) hat Dienstagabend einen erschöpften Wanderer, der in der Dunkelheit und im Schnee nicht mehr weiterkonnte, gerettet. Er versorgte ihn mit Nahrung sowie heißem Tee und verständigte die Bergrettung, die den 49-Jährigen aus Ebensee ins Tal geleitete. Der Mann war unterkühlt und klagte über Kreislaufbeschwerden, überstand den Zwischenfall aber ansonsten unverletzt, so die Pressestelle der Polizei Oberösterreich am Mittwoch.

Der Wanderer war von Hallstatt aus gestartet und hatte sich auf den Weg zum Wiesberghaus gemacht, das auf 1.883 Meter Höhe liegt. Er kam aber rund 400 Höhenmeter weiter unten in Schwierigkeiten, weil ihn die Dunkelheit eingeholt hatte und er im Schnee schlecht weiterkam. Daher rief er gegen 18.30 Uhr bei der Hütte an und bat um Hilfe. Der Wirt machte sich sofort auf den Weg und versorgte den 49-Jährigen mit dem Nötigsten. Er war bei einer Temperatur von minus ein Grad bereits ausgekühlt und geschwächt. Vier Bergretter und ein Alpinpolizist brachten den Wanderer anschließend ins Tal. (APA, 17.10.2012)

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    Der Wanderer hatte die Bedingungen unterschätzt und war im Schnee nur schwer vorwärts gekommen.

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