Neuer T-Mobile-Chef will Kosten drücken

17. Oktober 2012, 12:13
  • Andreas Bierwirth will die Marke stärken - und lobt den Stellenwert des Vorgängers max.mobil.
    foto: t-mobile

    Andreas Bierwirth will die Marke stärken - und lobt den Stellenwert des Vorgängers max.mobil.

Andreas Bierwirth will bis 2015 100 Millionen Euro einsparen und Tarife anpassen

Wien - Ein düsteres Bild der Mobilfunkbranche hat der neue T-Mobile-Chef Andreas Bierwirth bei seiner Antrittspressekonferenz gezeichnet. "Ich sehe nur, dass die Branche hier kaputt ist. (...) Die Nachfrage wächst, aber es bleibt uns nichts übrig", so der ehemalige AUA-Vorstand. Bierwirth will daher die Preisspirale nach unten durchbrechen und die Datentarife den tatsächlichen Kosten anpassen. Weiters will er bis 2015 knapp 100 Mio. Euro einsparen. Das entspreche rund 15 Prozent der Kosten, sagte er am Mittwoch.

Zweiten Platz absichern

Für das kommende Jahr erwartet Bierwirth einen Umsatzrückgang, 2014 eine Stabilisierung und 2015 ein Umsatzwachstum. Das Ergebnis soll einen "Horizontalflug" hinlegen, sprich stabil bleiben. 2011 erzielte die Tochter der Deutschen Telekom einen Umsatz von 924 Mio. Euro und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 253 Mio. Euro. An der Zahl von 1.400 Mitarbeitern will Bierwirth nicht viel ändern, allerdings könnten die Führungsebenen verschlankt und Abgänge nicht nachbesetzt werden.

Am Markt will Bierwirth die Marke T-Mobile schärfen. Hier habe man den Stellenwert der alten Bezeichnung - max.mobil - noch nicht erreicht. Das dahindümpelnde Geschäftskundensegment soll durch die intensivere Einbindung von T-Systems gestärkt werden. Und am "Gründergeist" der Mitarbeiter will Bierwirth auch noch feilen. Sein Fazit: "Wir müssen relativ schnell etwas tun um unsere Position des Zweiten am Markt nicht zu gefährden."

Bierwirth geht in den Horizontalflug

Mit dem 41-jährigen Bierwirth hat sich T-Mobile einen Branchenneuling in die Chefetage geholt. Bierwirth kam von der AUA, wo er im Zuge heftiger wirtschaftlicher Turbulenzen Anfang April des heurigen Jahres abgelöst wurde. Dem Vernehmen nach soll er nicht die Unterstützung des neues Vorstandes der AUA-Mutter Lufthansa gehabt haben. Bis zu seinem neuen Job bei T-Mobile verdingte er sich als Pilot bei einem Bedarfsflugunternehmen.

Bierwirth war vor seinem Wechsel zur AUA für das Marketing im Passagierbereich der Lufthansa zuständig. In dieser Funktion zeichnete er u.a. für Werbung, Markenmanagement, Kundenanalyse und Marktforschung sowie das Vielfliegerprogramm Miles & More verantwortlich.

Der gebürtige Deutsche Bierwirth ist studierter Betriebswirt. Bei seiner Antrittspressekonferenz meinte der Pilot, er wolle beim Ergebnis im nächsten Jahr einen "Horizontalflug" hinlegen. Beim Umsatz hingegen werde er vorerst in den Sinkflug gehen. (APA, 17.10.2012)

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16 Postings

wenn man von sanierung liest endet das für arbeiter immer schlecht für die manager die 1000 leute zum ams schicken immer gut weil sie prämie kassieren !

ist er besser geworden als bei der AUA?

auslagern und leut kündigen

autsch..das geht selten gut

wird nicht lange dauern und dann werden bei T-mobile die weibergeschichten mit ihm anfangen

Für das kommende Jahr erwartet Bierwirth einen Umsatzrückgang, 2014 eine Stabilisierung und 2015 ein Umsatzwachstum.

Das taugt ma an unseren Managern wie die immer in die Zukunft schauen können. Wettene s wird anders kommen als erwartet!

das wird, nach der AUA,

wohl die zweite "Kerbe" in seinem Schreibtisch...

Ist der Bierwirth ...

... übers AMS (gefördert) zu T-Mobile gekommen? Anders kann ich mir das nicht vorstellen!

hoffentlich fängt er bei sich selber an...

.. und streicht sich sämtliche boni und vergünstigungen..

aaaaaahhhh.. wunschgedanke

nach der AUA jetzt also auch T-Mobile

na da hat Bierwirth aber eine ganz respektable Mänätscha-Karriere hingelegt *fail*

Ich war mal T-Mobile Kunde und kann nur jedem abraten. Teurer als alle anderen Netze, weniger Service, und rund um mich herum höre ich nur Probleme und Hinterhältigkeiten.

Warum seh ich vor meinem geistigen Auge

grad die Hutchinson/3 Leute breit grinsen?

kostendrücken ist immer leicht(er)

als neues geschäft generieren oder business aufzubauen.

aber langfristig gehts in die binsen. wer ist der letzte kostendrücker - der gewinnt den pot?

der grösste feind von diesen "topmanagern" ist das kartellamt. vielleicht wär einer aus der wirtschaft doch besser gewesen.

wenns nur so weitergeht, dann empfehle ich gleich einen sanierer/i-verwalter.

Als Zweiter arroganter zu sein als der Erste muss man erst einmal schaffen

Die Herrschaften der Magenta Fraktion bieten einen neuen Tarif an der exakt halb so viel kostet wie bisher. Im ganz ganz ganz Kleingedruckten steht dann was von "nur für Neukunden".

Will man allerdings als Kunde mit abgelaufenem Vertrag (de facto also eigentlich neu) diesen Tarif haben so wird man mit seltener Arroganz belehrt, dass dies auf keinen Fall ginge. Man könne nur kündigen (mit 3 Monaten Kündigungsfrist) und dann einen neuen Vertrag zu den besseren Konditionen abschließen. Allerdings natürlich nur mit neuer Nummer...

Also auf zu Bob, 3 oder orange - die Rufnummernmitnahme kostet in etwa soviel wie man bereit gewesen wäre als Strafgeld (Aktivierungsgebühr) für den Umstieg zu bezahlen.

Wer fett und faul ist stirbt früher.

Sensationeller Auftritt.

Ein Unternehmen mit solchen Managern braucht keine Feinde mehr.

Wenn Herr Bierwirth die Kosten senken will kann er gleich mal bei

seinem Gehalt beginnen.

ok

t-mobile kämpft jetzt schon mit A1 um die negative preisführerschaft. nur haben sie nicht das gute netz von A1 und auch nichmal 10% der business kunden von A1.

wenn sie jetzt also _noch_ teurer werden, aka "marktgerecht", bin ich gespannt wie das so wird mit dem zweiten platz.

wo war bierwirth nochmal vor t-mobile? auweh!

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