Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Das Billa-Stickerbuch der tierischen Rekorde.
Wien - An Kinder gerichtete Kaufaufforderungen, wie sie Lebensmittelketten bei ihren Sammelalbum-Aktionen eingesetzt haben, sind verboten: In einer Verbandsklage des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) gegen Spar hat dies der Oberste Gerichtshof rechtskräftig bestätigt. Im Fall von Billa liegt ein ähnliches Urteil des Oberlandesgerichts Wien vor, das nur mit einer außerordentlichen Revision bekämpft werden könnte.
"Diese Urteile sind die ersten Entscheidungen zum Verbot der Kinderwerbung in Österreich und die darin getroffenen Klarstellungen sind sehr zu begrüßen", sagte VKI-Rechtsexpertin Tanja Händel am Mittwoch. "Minderjährige und deren Eltern sollen vor allzu aufdringlicher Werbung geschützt werden."
Der VKI war im Auftrag des Konsumentenschutzministeriums gegen die direkten Kaufaufforderungen wie "Hol Dir Dein Stickerbuch" vorgegangen. Die Gerichte sind dem Argument der Unternehmer, wonach man nach dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch als Kinder nur Personen unter sieben Jahren verstehe, nicht gefolgt: An Minderjährige unter 14 Jahren gerichtet sind demnach solche Appelle in der Werbung, die Kinder zum Kauf animieren bzw. dazu, ihre Eltern oder andere Erwachsene zum Kauf zu überreden, nach Ziffer 28 des Anhanges zum Gesetz gegen Unlauteren Wettbewerb verboten.
Bei Spar ging es um die "Entdeckungsreise zu den Wüsten und Steppen", bei Billa um "Rekorde im Tierreich". In beiden Fällen sollten Kinder animiert werden, Sticker zu sammeln und in Alben einzukleben. Die Bücher und Pickerl gab es gegen Entgelt bzw. als Zugabe für Einkäufe in bestimmter Höhe. Den Imperativ ("Hol Dir ....") haben die Gerichte ganz klar als eine direkte Kaufaufforderung angesehen. Aber auch die Aufforderung, sich Sammel-Sticker auf dem Umweg über Zugaben zum Einkauf der Eltern zu holen, ist verboten. Die Fernsehwerbung von Billa, in der die Aktion generell beworben wurde, war hingegen nicht gesetzwidrig. (APA, 17.10.2012)
TV-Spot zum Life Ball 2013 kommt von Havas Worldwide Wien in Kooperation mit Sabotage Films
Simon Schwaighofer warnt Kreative wie Marken beim Branchenkongress "Point of Marketing", sich zu billig zu verkaufen - Der Kreativchef der Red-Bull-Agentur erklärt, warum er das Werbefestival von Cannes und große Agenturen nicht ganz so toll findet
Er ist seit 2009 Chief Executive Officer bei YouTube und leitet seitdem die Entwicklung von YouTube zu einer globalen Broadcasting-Plattform
Youmg & Rubicam hat den Pitch um den kabelplus-Etat für sich entschieden, die erste Kampagne ist ab sofort on air
Neuer Spot von Ogilvy gemeinsam mit der Sabotage Filmproduktion
Molkereikonzern Emmi und McDonald's gaben am meisten aus
Erfolgreich war Demner, Merlicek und Bergmann - Finalist Awards für Havas, Lowe GGK, PKP BBDO und TBWA
Publicis befragte europaweit 2.000 Marketing-Studenten - Social Media müsse zum Standard für alle Marketingtreibende werden - Red Bull Stratos bemerkenswerteste Kampagne 2012
Neuer TV-Spot von Lowe GGK für die günstigen Kredite der ING-DiBa
Biermarken auf der Gewinnerstraße - In Europa führt Vodafone vor SAP
Klassische Pressearbeit, Positionierung sowie Imageaufbau- und verstärkung
Auszeichnungen für D,M&B, DDB Tribal, Halle 34 und Bernhard Gigler und Matthias Piskernik
Voting und Online-Live-Übertragung einer Seminar-Session an allen Festivaltagen
"Ein Kinderlachen kann man nicht ernst genug nehmen": Neue Kampagen für die Rote Nasen Clowns
Der neue "Ja! Natürlich"-TV-Spot von Demner, Merlicek und Bergmann
Auswirkungen der europäischen Wirtschaftspolitik spürbar - Unsicherheiten im Osten Österreichs stärker ausgeprägt
Kooperation mit der deutschen Ridotto Group
Auf City Lights, Rollingboards, Online-Anzeigen und Freecards zeigen "dreckige" und "saubere" Hände, wer die richtige Energie hat
Linsenraster ermöglicht ein Bild mit "zwei Gesichtern": Warnung an Erwachsene und Hilfe für Kinder
Die Multisujet-Kampagne kommt von Jung von Matt/Donau und holt ORF-Mitarbeiter und ORF-Seher vor den Vorhang
Prognose: Deutschlands Online-Werbemarkt bleibt konstant auf 11,2 Prozent Wachstum
Dank der Konsumentenschützer haben wir auch in Ü-Eiern nix mehr zum Basteln, sondern nur mehr die depperten Figuren - ich vermiss die coolen Aufziehgratterln mit dem Schwungrad!
Könnt's ihr euch bitte net mal für was gscheites einsetzen? Wie wär's mal der geplanten Obsoleszenz auf breiter Bahn den Kampf anzusagen und net mit Werbetextumformulierungen und Packungsgrößenschwindelaufdeckeraktionen Zeit und Geld zu vergeuden?!
Diese Sticker sind mir ja sowas von am Geist gegangen!
Billa tut auf der einen Seite so auf Vernunft, und dann Matchen sich Billa und Spar mit diesen vertrottelten Hefterln.
Noch mehr ärgert mich, dass der Hausverstand mit Kunstfaserfrüchten wirbt, die in China unter absurden Umständen hergestellt werden, hässlich sind, und den eigenen Hausverstand regelrecht verprügeln.
Aber ich glaub die bleiben auf diesen idiotenmüll eh sitzen. Schad nur um diese sinnloseste CO2 Produktion, und ich wünsche mir beim Billa den Hausverstand endlich wieder zurück!
... sind doch lehrreich. Vom Inhalt her, und auch in weiterer Folge. So etwa lernen die Kinder, sich zu organisieren, um die doppelten Bilder zu tauschen. Kommunikation zwischen den verschiedenen Klassen entsteht, möglicherweise Freundschaften. Wegen der paar Euro schon wieder ein Verbot auszusprechen ist schlicht weltfremd. Vielleicht werden die Worte "Hol dir" bald überhaupt aus dem offiziellen Sprachschatz gesetzlich verbannt. Holt Euch bei den nächsten Wahlen die richtige Regierung!
Und für wen ist dann die ganze Spielzeug-Werbung im Nachmittagsfernsehen? Was ist überhaupt eine "an Kinder gerichtete Werbung"? Wenn das wirklich eingehalten wird, sind plötzlich mindestens 50% der Werbung futsch - überhaupt jetzt im Zuge des drohenden Weihnachtsfestes!
Wobei das nicht unbedingt ein Schaden wäre, für die Zuseher.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.