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Paris - Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat die Länder der Eurozone angesichts der Währungskrise zum Handeln aufgefordert. "Es ist Zeit, zur Tat zu schreiten", sagte Lagarde am Dienstagabend im französischen TV- Sender LCI.
Zwar habe etwa die Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB), Staatsanleihen von Krisenländern der Eurozone aufzukaufen, für eine gewisse Beruhigung der Lage geführt. Allerdings reiche das nicht aus und EZB-Präsident Mario Draghi wisse das auch.
Lagarde sprach sich zudem für mehr Flexibilität bei der Reduzierung der Staatsdefizite aus. Wichtiger als konkrete Defizitziele seien Reformen und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Für Länder der Eurozone, die nicht unter dem Druck von Investoren stünden, seien strukturelle Maßnahmen zur Reduzierung des Defizits aber unerlässlich. Dabei müsse die Richtung gewahrt werden, das Tempo könne aber "ein wenig flexibler" sein, sagte sie.
Nach Ansicht der IWF-Chefin sollten in verschiedenen Ländern auch unterschiedliche Inflationsraten zugelassen werden, um wirtschaftliche Ungleichheiten zu korrigieren. Dies wäre sehr hilfreich, sagte Lagarde.
Die Europäische Zentralbank sieht die Geldwertstabilität bei einer Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent gewährleistet. Im September betrug sie für das Währungsgebiet 2,6 Prozent, in Österreich 2,7 Prozent. (APA, 17.10.2012)
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Die Aufforderung zur Tat zu schreiten ist angesichts der Tatsache verblüffend, dass bis zuletzt vom IWF drakonische Sparmaßnahmen gefordert wurden. Diese Politik hat in den EU-Krisenstaaten massive Konjuktureinbrüche und in deren Folge trotz der EU-Milliarden eine dynamische Schuldenspirale bewirkt. Vielleicht sollte sich die Aufforderung zur Tat zu schreiten vielmehr an Institutionen wie den IWF richten: Schreitet endlich zur Tat und gebt eine vernünftige Strategie vor, wie der Krise beizukommen ist oder ruft den Entscheidungsnotstand aus, damit endlich klar ist, dass Ihr keine Ahnung habt, wie die Krise gelöst werden kann.
Na geht doch. Das Geschrei des IWF ist merklich leiser geworden. Der erkennt langsam, dass die Welt der Eurozone ausgeliefert ist. Fiskalunion in der Eurozone und die Schuldentilgung wie es für uns alle am besten ist. Der Euro wird überleben und den Dollar als Leitwährung ablösen. Hoffentlich bleibt Obama Präsident. Ein Romney wäre da eher hinderlich.
hirntot, der euro ist eine dollarwährung und besteht selbst zu 80% aus us dollar - also lass dich bitte nicht verar5chen oder dir einreden, daß da sowas wie ein währungskrieg stattfindet - der wurde bereits 1944 in bretton woods gewonnen, wo übrigens auch iwf und weltbank gegründet wurden, mir der einzigen aufgabe die welt(leit)währung dollar mit allen mitteln zu verteidigen.
der simmulierte währungskrieg heute dient nur der förderung des konkurrenzdenkens und der wettbwerbswilligkeit
es tut mir leid, daß du die fakten nicht kennst:
Eigenkapital der EZB: 15% in Form von Gold
die übrigen 85% in den beiden wichtigsten Währungen US$ und japanischer Yen. Auf die Währungsreserven entfällt ein sehr grosser Anteil der Aktiva in der EZB.....
der yen ist auch eine dollarwährung, weil die japanische nationalbank natürlich, so wie auch die chinesische und alle anderen bis zum anschlag mit dollarnoten vollgestopft sind......
und da kann man lange was von "währungswettbewerb" fabulieren, seit 1944 gibt es nur mehr eine währung auf dieser welt, und jeder der das ändern wollte hat einen klassischen kennedy gerissen....
davon geht die welt natürlich nicht unter, aber es erklärt vieles - vor allem bez. iwf, weltbank, etc
Wen interessiert das Eigenkapital? Die Investoren? Welche? Aus Übersee? Wenn die EZB endlich mal als Notenbank agieren, die Europäer mehr Vertrauen in sich selbst hätten, in sich selbst investieren würden und wirtschaftlich den Aufschwung durch eine ökologische Wirtschaftspolitik probierten, dann ist die Vorherrschaft de Dollar gebrochen. Die USA sind ein Relikt des ausgehenden Ölzeitalters.
Verzeihen Sie bitte, aber wodurch wollen Sie "Geld" denn decken? Im derzeitigen System ist "Geld" großteils unbedeckt, es sei denn Sie zählen auch Zukunftserwartungen zur Deckung.
Nehmen wir einmal an, alle wollten ihr "Geld" in reale Werte irgendeiner Art eintauschen, meinen Sie das ginge?
Haben sie sich jemals geweigert einen Euro zB als Lohn oder Wechselgeld anzunehmen weil sie sich wegen dem Eigenkapital Sorgen gemacht habe? Nein? Kennen sie so einen Fall? Natürlich ist das Geld nur virtuell! Der Wert kommt durch das Vertrauen den die Leute der Währung entgegen bringen. Geht das Vertrauen flöten fällt der Wert. Nix neues oder? Warum wird es dann hier immer als grosse Erkenntnis verkauft?
Gold hat auch keinen "echten" Wert, auch wenn das von den Experten hier immer wieder gepredigt wird. Der Wert von Gold, Euro oder Dollar steht und fällt mit dem Vertrauen d.h. der Nachfrage der "Käufer". So what?
traummännlein, kauf dir ein geschichtsbuch und schau nach was mit jenen passiert ist, die diese globale vorherrschaft privater bänker beenden wollten bzw. boykottiert haben........
und glaubst du wirklich, daß unsere goldman sachs kasperln in europa den dollar bekämpfen wollen?
der euro ist ein kind des dollars, und dieser ist ein kind des fractional reserve banking systems, dieses wiederum ist ein kind der privaten bank of england.....und da schließt sich der kreis zwischen der city of london, der fed - daraus erklärt sich, warum der amerikanische UNABHÄNGIGKEITSkrieg (frag dich mal wovon die unabhängig werden wollten) nur scheinbar gewonnen wurde, usw.
Geh bitte, Geld ist in erster Linie mal Papier, dessen Bewertung auf zukünftigen Erwartungen basiert. Geld ist eine Maßeinheit für Leistung. Nicht mehr und nicht weniger. Verschwörungstheorien führen eine sachliche Analyse ad absurdum und machen jede beliebige Maßnahme, egal in welche Richtung überflüssig.
Geld ist das Pendant zu Schulden. Geld wird nur im Kreditprozess, im Verschuldungsprozess, neu geschöpft. Geld wird, wie die Schulden, durch die Schuldentilgung "ausgelöscht". Alternativ durch die Insolvenz, bei der Geld und Schuld gestrichen (=vernichtet) wird.
Bitte lernen Sie mal was Geld ist. Unter anderem die deutsche Bundesbank hat zu dem Thema Geldschöpfung interessante Texte als PDF.
Und als Übung überlegen Sie sich dann: Wenn Geld nur durch Neuverschuldung geschaffen (=geschöpft) wird, der Schuldner aber aufgrund der Zinsen mehr Geld an den Gläubiger (=Bank) zurück zahlen muss als er sich ausgeborgt hat, woher kommt das zusätzliche nötige Geld?
Die Antwort ist ganz einfach, wenn man verstanden hat was Geld ist.
Das ist ja eine gewaltige Erkenntnis! Und die Implikationen erst! Wieso nur wird das nie in den Medien oder auf der Uni so dargestellt?? Hm. Ich sehe hier zwei Möglichkeiten:
a) weil die Medien und die Unis und die Experten und die Konzerne und die FI sowieso alle alle Teil einer riesigen Verschwörung sind und dieses Wissen total geheim ist
b) weil das ganze Schwachsinn ist und nur von Leuten verzapft wird die nie ein VWL Buch gesehen haben
Was denken sie?
Und wie kann es dann sein dass die weltweiten Schulden nach WWII, durchaus erfolgreich abgebaut wurden?
ps: ihr Bsp funktioniert nur wenn es einen Kredit gibt der auf einmal getilgt wird. Viele Kredite mit unterschiedlicher Tilgung lösen ihr kleines Problem.
Noch Fragen?
Verschwörungstheorien sind sowieso immer Käse. Und blos weil irgendwelche WU-Maxl was behaupten, gerade in diesem dogmatischen Bereich der Wirtschaftwissenschaft, heisst das gar nichts. Die meisten sind reine Schaumschläger.
Schaun Sie: Vor 600 Jahren wurden auf "Unis", die Vorläufer der heutigen Unis, und von fast allen Gelehrten auch die Meinung vertreten, die Erde ist eine Scheibe. Und Gott hat die Welt in 7 Tagen und den Menschen am letzten Tag mit Adam und Rippe Eva geschaffen. Wird dieser Unfug deswegen richtiger? Natürlich nicht.
Daher: Selber Hirn einschalten und hinterfragen. Sobald Sie nur etwas glauben blos weil es der Guru XYZ gesagt oder meint: Vergessen Sie es. Es wird nur Unfug sein.
Es geht doch gar nicht um irgendwelche Theorien die auf den Unis diskutiert werden oder um Gurus
Es steht folgende Behauptung im Raum:
Geldmenge = Schulden
Schulden + Zinsen > Geldmenge
daher gibt es eine unausweichliche Schuldenzunahme
So in etwa wird die Situation hier im Forum immer gerne dargestellt, richtig? Wenn das so wäre, dann wäre das ziemlich verheerend, auch richtig? Wieso denken SIE wird so eine wichtige Erkenntnis also in Medien und Fachkreisen scheinbar totgeschwiegen? DAS würde ich gerne von ihnen wissen.
Ich kann ihnen sagen wieso und bitte glauben sie es mir. Es ist Mumpitz. Siehe mein posting oben. Viele Kredite und unterschiedliche Fristigkeit machen es möglich. Wenn sie möchten erkläre ich es gern genauer.
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