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Seit Einführung des L17 und der Mehrphasenausbildung sind die Unfallzahlen bei jungen Lenkern deutlich zurückgegangen.
Wien - Junge männliche Autolenker sollen besser geschult werden, meint Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV). Er forderte im Ö1-Gespräch ein Zusatztraining in Sachen Risikokompetenz und eine längere Führerschein-Probezeit. Verkehrspsychologin Marion Seidenberger vom ÖAMTC gab diesbezüglich im STANDARD-Gespräch zu bedenken, dass die Schulungszeit einfach abgesessen werden könne. Praktische Fahrerlebnisse in einer Trainingssituation und das Verhalten Gleichaltriger hätten mehr Effekt.
Im Verkehrsministerium gibt man sich bezüglich der Idee einer geschlechterspezifischen Fahrausbildung auch skeptisch; man konzentriere sich bei dem Thema auf die Problemgruppe der jungen Alkolenker, denn die meisten jungen Fahrer, die Unfälle verursachen, seien alkoholisiert. Seit 2010 existiert das Projekt Close to, bei dem junge Alkolenker, die einmal einen Unfall hatten, vor Gruppen junger Leute von ihren Erlebnissen erzählen. Junge Männer setzen sich deutlich öfter betrunken hinters Steuer als junge Frauen: 28 Prozent aller Alkolenker sind Männer im Alter von 17 bis 24 Jahren, nicht einmal drei Prozent Frauen gleichen Alters.
Insgesamt sind seit Einführung des L17 und der Mehrphasenausbildung die Unfallzahlen bei jungen Lenkern deutlich zurückgegangen. L17-Fahrer verursachen sogar weniger Unfälle als Lenker, die erst mit 18 Jahren den Führerschein machen. Die Debatte um junge Autofahrer ist nach dem Unfall eines 17-Jährigen am Samstag in Oberösterreich, bei dem drei Menschen starben, entstanden. Der Teenager war nüchtern, er soll am Mittwoch einvernommen werden. (spri, DER STANDARD, 17.10.2012)
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Der wirkliche Grund für die beängstigenden Todesraten junger männlicher Lenker auf Österreichs Straßen liegt in der Autovernarrtheit der österreichischen Bevölkerung. Ich möchte sie mit der Waffengeilheit in den USA vergleichen. Eine Verpflichtung zu vermehrten Fahrstunden macht die Fahrschulen reicher, bringt aber gar nichts. Viel mehr würden Werbevorschriften für die Medien (so in etwa wie beim Rauchen) etwas brngen. Denn, daß man auf der zweiten Seite die Todesopfer beklagt, in der Mitte des Blattes Autos mit Biss bewirbt, und im dem Sportteil professionelle Raser als Helden der Nation feiert, sagt alles. Im übrigen, in den USA ist trotz äußerst leichter Führerscheinprüfungen die Disziplin im Straßenverkehr ungleich ausgeprägter.
Hat sich in den USA mittlerweile was geändert?
http://www.rp-online.de/auto/news... -1.2413490
"Überrascht zeigten sich die „Forbes“-Journalisten über das Abschneiden der USA auf dem achten Platz mit 163 Toten auf eine Million Autofahrer. Die amerikanischen Gesetze seien zwar strikt, aber die Trinkgewohnheiten der Jugendlichen machten es schwer, die tödlichen Unfälle durch Trunkenheit am Steuer zu reduzieren. "
Na da geb ich zu, daß ich auch äußerst überrascht bin. Meine kurzen Eindrücke als Tourist waren eher die einer peniblen Einhaltung von Gesetzen und Geschwindigkeitsbeschränkungen. Auch im Gespräch mit US Touristen im Europa betonten diese öfters, (ich hatte zu solchen Gesprächen in den frühen 80ger Jahren öfters Gelegenheit)daß sie die mitteleuropäische Fahrweise für gemeingefährlich hielten. Aber wie gesagt, persönliche Eindrücke und Aussagen sind nicht alles. Ich hatte damals wahrscheinlich nur mit braven Mittelklasslern zu tun.
Über die Anzahl kann man sicher streiten.
Nur sind die 12, die man jetzt machen muss, einfach zu wenig und helfen eher nur den Fahrschulen sich mit zusätzlichen Fahrstunden etwas dazu zu verdienen.
Die Führerscheine schauen jetzt zwar billig aus (500-600€ je nach Fahrschule bei uns in Graz), kosten schlussendlich dann aber um einiges mehr.
In meinem Bekanntenkreis treten die wenigsten bereits nach 12 Stunden zur Prüfung an.
würde die exekutive mehr auf der straße stehen - bzw. an den richtigen stellen - dann würde auch weniger passieren. aber was habe ich erst kürzlich wieder gesehen: polizisten, die all jene strafen, die bei der kreisverkehrausfahrt (kv ohne schutzweg) nicht blinken. da gab es nämlich schon sooo viele tote.
der den Sinn des Blinkgebots bei Ausfahrt aus dem Kreisverkehr nicht kapiert hat, hilft da Strafen auch nicht…?
Aber dann über trödelnde Autofahrer keifen, die nicht in den Kreisverkehr einfahen, weil der Ausfahrende das Verlassen des Kreisverkehrs nicht signalisiert hat…
ich habe sehr wohl die sinnhaftigkeit dahinter verstanden. die frage ich bloß, ob es nicht vielleicht besser wäre, die polizisten zum schutz der bevölkerung anstatt zur aufrechterhaltung des verkehrsflusses einzusetzen. schutz der bevölkerung ist auch, sie vor gefährlichen rasern bzw. vor sich selbst zu schützen.
Nur erste Ausfahrt . Rechts blinken, dritte Ausfahrt links blinken (andeuten, dass man länger drin bleiben will) und dann bei der Ausfahrt, die man benutzen will, rechts blinken.
Also wenn jemand nicht blinkt, zeigt er eigentlich an, dass er die zweite Ausfahrt nehmen will....
Aber so vertrottelt viele Österreicher den Kreisverkehr angehen, wart ich sowieso bis es sich für mich ausgeht. Das ist auch für viele dann überraschend, weil sie nicht gedacht hätten, dass sich vor ihnen noch ein Auto ausgeht. Also. Wie mans macht, der gelernte Österreicher regt aich auf alle Fälle über "die dummen anderen" auf....
Unsinn. Wann haben Sie die Fahrschule gemacht?
Blinken muss man dann, wenn man die Fahrtrichtung ändert. Das hat mit Vorrangstraße nix zu tun.
Einfaches Beispiel: Sie fahren auf einer Vorrangstraße, die an eine Kreuzung kommt und rechts weitergeht.
Ihnen kommt ein Fahrzeug entgegen, das ebenfalls (links) in die Vorrangstraße einbiegen will.
Sie wollen geradeaus fahren.
Wenn Sie jetzt links blinken (so wie Sie das vorschlagen), meint der Ihnen entgegenkommende, dass Sie links abbiegen wollen und könnte daher losfahren.
Blinken dann, wenn man abbiegt, nicht blinken dann wenn man gerade aus fährt. Ganz einfach.
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