Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Die Opposition zerpflückte am Dienstag die Budgetrede von Maria Fekter (ÖVP) - jede Partei allerdings aus unterschiedlichen Gründen: Für die grüne Obfrau Eva Glawischnig ist die Ansprache der Finanzministerin zu einer "Regierungsschlacht" ausgeartet. Fekters Angriffe auf den Koalitionspartner SPÖ hält Glawischnig für unverständlich, denn: Die Ministerin habe zwar behauptet, dass eine Abschaffung der Wehrpflicht das Budget sprengen würde, aber die Misswirtschaft der Banken habe sie mit keinem Wort erwähnt. Überhaupt würden die heimischen "Problembanken" auf dem Rücken der Steuerzahler finanziert, erklärte die Grüne, während für Zukunftsbereiche wie Bildung oder Kinderbetreuung das Geld fehle.
FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache dagegen nannte Fekters Finanzanalyse zu den Heeres-Plänen der SPÖ "mutig" - ansonsten aber vernichtete er ihre Rede zum Haushaltsplan und sparte nicht mit Untergriffen. "Sie sind wahrlich ein Schuldenriese und ein Reformzwerg!", schleuderte Strache Fekter im Plenarsaal entgegen. Das Gerede vom Schuldenabbau komme ihm vor "wie bei einem Übergewichtigen", der ständig sage, dass er abnehme und dennoch mehr auf die Waage bringe. Inhaltlich sieht Strache Stillstand, das Ganze sei die "sich jedes Jahr wiederholende Grabrede" darüber gewesen, wie schlecht das Umfeld sei und dass man das schon alles in den Griff bekommen werde.
Und BZÖ-Chef Josef Bucher gab sich um den Standort Österreich besorgt. Man könne auf die Leistungen der Klein- und Mittelbetriebe stolz sein, aber nicht auf die Leistung der Politik. Die Steuerpolitik sei " hundsmiserabel" - und im Budget finde sich keine einzige Offensivmaßnahme. (nw, DER STANDARD, 17.10.2012)
Mit derStandard.at/Mobil sind Sie unterwegs immer top-informiert - mit Liveberichten und Postings!
Der Budgetplan birgt keine neuen Wahlzuckerln, aber auch keine frischen Akzente
Oppositionsparteien zogen spontan aus dem Ausschuss aus - ÖVP sieht "viel Lärm um nichts"
Schieder für Steuerreform mit Gegenfinanzierung durch Vermögenssteuern
FPÖ und BZÖ könnten Verfassungsbestimmung zustimmen - Grüne wollen strengere Regeln
Ökonom hält nichts von Mietpreisobergrenzen - Optimistisch für Österreichs Wirtschaftsentwicklung
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.