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Washington - Der Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Mitt Romney, hat im September und 170,5 Million Dollar an Spenden eingenommen. Präsident Barack Obama kam im selben Zeitraum auf 181 Millionen Dollar. Damit geht der Republikaner nach dem zweiten TV-Duell am Dienstag mit leichten Vorteilen in die letzten drei Wochen des amerikanischen Wahlkampfes.
Laut New York Times hat Mitt Romney noch 170 Millionen Dollar in seiner Kasse, Obama kann noch über 130 Millionen verfügen. Damit können beide Lager noch einmal groß in TV-Spots, Mitarbeiter, Wahlkampfbüros, Veranstaltungen und Wählermobilisierung investieren.
Romneys Unterstützer kamen vor allem aus dem Lager der Wohlhabenden. 93 Prozent der Spender brachten 43 Millionen Dollar auf, sieben Prozent gaben 127 Millionen. Obama dagegen bekam den überwiegenden Teil seiner Mittel von "kleinen" Spendern. Im September gaben mehr als vier Millionen Menschen Dollars an den Präsidenten - ein Rekordwert.
In einer am Sonntag veröffentlichten Ipsos-Erhebung schnitt Romney mit 46 zu 45 Prozent einen Prozentpunkt besser als Obama ab - faktisch ein Gleichstand. Der Amtsinhaber hatte vor der ersten Debatte geführt. Noch bedenklicher für ihn: knapp 43 Prozent der Befragten trauen Romney inzwischen eher als Obama (39 Prozent) zu, Arbeitsplätze zu schaffen. Vor dem ersten Duell lag Obama hier fast sechs Prozentpunkte vorne. (red/DER STANDARD, 17.10.2012)
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