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Der Parteivorsitzende wendet sich an seine Funktionäre: Künftig soll noch viel mehr geredet werden, wünscht sich Werner Faymann.
Wien - Besser späte Einsicht als keine, muss sich Bundeskanzler Werner Faymann gedacht haben, als er am Dienstag gestand: Ja, in Bezug auf die interne Kommunikation sei in der SPÖ in letzter Zeit einiges falschgelaufen - vor allem beim Thema Wehrpflicht. Doch jetzt wolle er verstärkt die Basis und die Parteijugend einbinden und bei respektvollem Umgang breit diskutieren. Wie das konkret aussehen soll, lässt der SPÖ-Chef derzeit noch offen.
Zuvor war es zu einem tagelangen Schlagabtausch unter den Funktionären selbst gekommen, die nach Ursachen für das schlechte Abschneiden von Werner Faymann beim SPÖ-Parteitag gesucht und dabei durchaus unterschiedliche Erklärungen gefunden hatten. Auch die Kritiker selbst waren in die Kritik geraten, also jene 85 "Streicher", die ihrem Parteiobmann Stimme und damit Gefolgschaft versagt hatten.
Der Politikberater Thomas Hofer glaubt nicht an plötzliche Reumütigkeit des Kanzlers: "Man will jetzt signalisieren, dass die Botschaft vom Parteitag angekommen ist. Ich will nicht sagen, dass das ein Marketingschmäh ist, aber doch eine übliche Vorgangsweise nach solchen Aktionen." Wann immer etwas in der Politik schiefgehe, würden die Betroffenen das auf schlechte Kommunikation schieben. "Doch das ist nicht einmal die halbe Wahrheit: In der SPÖ geht es derzeit hauptsächlich um inhaltliche Differenzen", sagt Hofer.
Vor allem der Meinungsumschwung zum Thema Wehrpflicht hatte für internen Unmut gesorgt. Verteidigungsminister Norbert Darabos zeigt sich im Gespräch mit dem Standard vorsichtig: "Man hätte der Diskussion vielleicht mehr Raum und Zeit geben sollen." Jetzt wolle er verstärkt über Fakten informieren und hoffe, mit guten Argumenten auch die Skeptiker überzeugen zu können. Darabos will auf die Kommunikation mit der Jugend setzen - die Zielgruppe, die eigentlich mit der Abschaffung der Wehrpflicht angesprochen werden sollte.
Während sich die Junge Generation (JG) inzwischen hinter Darabos stellt, wird in der Sozialistischen Jugend (SJ) weiterhin diskutiert. Tendenziell steht die rote Jugend derzeit jedoch für die Beibehaltung der Wehrpflicht.
"Der Plan, mit dem Wehrpflichtthema Junge zu gewinnen, ist nach hinten losgegangen", sagt Politikexperte Hofer. Er glaubt, dass es die derzeitige Strategie der SPÖ-Spitze ist, sich nicht mehr in die Wehrpflichtdebatte einzumischen und "es den Verteidigungsminister ausbaden zu lassen". Mit einer großen Kampagne würde man die eigene Basis verärgern. "Doch die ÖVP wird alles daran setzten, weiter in den Wunden zu bohren", sagt Hofer.
Die SPÖ-Spitze ist derzeit vor allem bemüht, keine Obmanndebatte aufkommen zu lassen. Der Tiroler SP-Chef Gerhard Reheis sieht Faymann zwar geschwächt, will die Position aber nicht zur Diskussion stellen.
Vor der Nationalratswahl im Herbst wird auch in den Bundesländern Niederösterreich, Tirol und Kärnten gewählt, dort haben es die Sozialdemokraten ohnedies nicht leicht.
"Rein politikstrategisch muss sich die SPÖ nun auf ihre alten Tugenden zurückbesinnen und interne Personaldebatten rasch beenden", sagt Thomas Hofer. "Jede Partei, die mit sich selbst beschäftigt ist, schadet sich selbst." (Katharina Mittelstaedt, DER STANDARD, 17.10.2012)
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und die braucht niemand.
Die SPÖ stand einmal für Werte und Ziele und konnte das auch mit-teilen.
Teilen können sie immer noch, und zwar das, was wir alle erarbeiten untereinander auf-teilen.
Aber Ziele sind nicht mehr erkennbar.
Entweder nicht vorhanden oder so auf das Parteiwohl, also das eigene ausgerichtet, dass es besser ist, das nicht zu veröffentlichen.
Würde die SPÖ wirklich die Interessen einer Mehrheit vertreten und könnte das auch glaubhat machen hätte sie auch wieder eine ausreichende Mehrheit.
Aber als Steigbügelhalter der Schwarzen, die eine Politik für 5-10% der Österreicher machen, die eigenen Ideale für einen Platz am Futtertrog verraten hat keine Zukunft.
Da hilft auch warme Luft nicht mehr.
wie man eine transparente,erfolgreiche und dynamische partei formt.
natürlich hat die övp den vorteil,mit hr.dr. spindelegger eine populäre,charismatische und führungsstarke persönlichkeit als frontmann aufbieten zu können.
aber auch in der spö schlummern noch politische talente welche für höhere weihen geeignet sind.hr.pendl würde mir hier einfallen.
wüsste er von der Verlotterung seiner einst volksorientierten Bewegung.
Schämt Euch ihr Bonzen! Ihr wollt Euch noch wirklich Demokraten schimpfen, nimmt jedem der tatsächlich einer ist die letzte Ehre.
Und der Spiegel dieses ganzen Konglomerates aus Günstlingen ist der Kopf selbst, bestehend aus Faymann, Cap und Rudas. Letztere, die aber auch nicht nur ansatzweise jemals ein einziges Wurstsemmerl mit ehrlicher Arbeit verdient hat.
Wer auch immer diese 25 % sind, welche sich in ihrer geistigen Umnacht noch ein rotes Kreuz machen trauen würden - schämt Euch weiter den Finanzadel zu unterstützen! Und nein, schwarz, blau, orange und der greise Milliardär sind um keinen Furz besser.
So schaut "Kommunikation" á la Wiener Clique aus. Lächerlich. Verarschen können wir uns alle selber. Es gibt nur eine Lösung: Weg mit Faymann, Cap, Rudas, Kräuter, Pendl und Konsorten und wieder richtige Sozialdemokraten ans Ruder !
Wenn der Faymann den Schwachsinn von seinen "Stützen" Cap, Pendl,...usw. ertragen kann, dann hat er sich als Bundeskanzlerkanditat ohenhin schon disqualifiziert.
UA abgedreht, jahrelang nur Spekulanten und Banken begünstigen, Wehrpflichtsschwachsinn, ESM samt Steuergeldverschwendung, Tachenierer anstatt ehrliche Arbeiter und Angestellte zu hofieren.......
Die Basis ist (mit Recht) schwer verärgert, dass ist sicher!
ganz kann ichs nicht verstehen.
die spö hat die neuen medien aufgegriffen.
faymann ist ein face-book'ler mit vielen freunden.
er weis das boulevard zu nutzen.
aber lassen wir die spö-politiker selbst für sich sprechen und deren bewußstsein ob des immerwährenden kommunikationsproblem:
http://www.youtube.com/watch?v=RB-9yhgqeZs
Ein wirklich ausführlicher Artikel über mögliche Gründe für den Popularitätsverlust des Kanzlers Faymann, aber nicht einmal wenigstens ein kurzer Seitenblick auf die weiterhin völlig ungeklärte ÖBB-Inseratenaffäre? Na, hoffentlich ist das nur Zufall und kein neuerlicher Auswuchs von "Presseförderung"...
Hat die Rudas nicht in einem ihrer legendären Interviews bereits gesagt, dass man den Leuten einfach mehr "sagen" muss? Na reicht das den Genossen nicht?
Aber eine Kommunikationsoffensive von Laura Rudas versetzt den Ofcarek und die Kottal sicher schon jetzt in Jubelstimmung :-)
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