Asus stellt Padfone 2 vor

Highend-Kombination aus Tablet und Smartphone geht in die nächste Runde

Asus hat heute, wie erwartet, die zweite Generation seines Padfones präsentiert. Diese besteht aus einer Kombination von Smartphone und Tablet-Dock.

Größeres Telefon, aktuelle Quadcore-Plattform

Die Optik der neuen Kombi orientiert sich stark am Vorgänger. Das Telefon ist allerdings gewachsen und wird nun nicht mehr längs, sondern hochseitig in das Tabletdock eingesteckt. Statt über 4,3 Zoll erstreckt sich das kratzfeste Super-IPS-Display mit Anti-Fingerabdrucksbeschichtung nun über 4,7 Zoll bei einer Auflösung von 1.280 x 720 (vormals QHD).

Im Inneren werkt ein Snapdragon Quadcore-Prozessor nach Cortex A15-Architektur, der auf 1,5 GHz getaktet ist. Daneben stehen zwei GB RAM zur Verfügbar, als Grafikbeschleuniger fungiert ein Adreno 320-Chip. Das Gerät wird in den Speichergrößen 16, 32 und 64 GB angeboten, ein microSD-Slot ist nicht vorhanden.

3G, LTE, MHDL

Ebenfalls dabei ist eine 13 MP-Kamera mit Backside Illumination, das Modul wurde von Sony gefertigt und wird von einem LED-Blitz unterstützt. Die Frontkamera für Videotelefonie liefert 1,2 MP. Neben Bluetooth, WLAN und NFC beherrscht das integrierte Modem sowohl 3G als auch LTE. Per MHDL lässt sich HDMI-Ausgabe realisieren. Der nicht entfernbare Akku fasst 2.140 mAh, was bis zu 16 Stunden an reiner Sprechzeit bei gleichzeitigem 3G-Betrieb bringen soll.

Die Padfone 2 Station, in die das Smartphone für die Tabletnutzung eingesteckt werden muss, hat ein ebenfalls beschichtetes 10,1 Zoll-Display, das mit eher enttäuschenden 1.280 x 800 Pixeln auflöst. Eine externe Antenne soll für guten Empfang sorgen. Das Tabletdock verfügt über eine eigene Frontkamera mit einem MP und benutzt die rückseitige Kamera des Telefons mit. Der integrierte Akku mit 5.000 mAh verlängert die Laufzeit des Telefons. Vorinstalliert ist Android 4.0.4, eine Aktualisierung auf Android 4.1 "Jelly Bean" soll folgen.

Start noch 2012

Das Padfone 2 soll noch vor Jahresende in Europa und Asien in den Handel kommen, wobei zuerst auf ausgewählten Märkten, darunter Deutschland, gestartet wird. In Österreich muss man sich bis 2013 gedulden. Die 32 GB-Ausgabe wird inklusive Doch 799 Euro kosten, für die 64 GB liegt die Preisempfehlung bei 899 Euro. (red, derStandard.at, 16.10.2012)

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