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Wien - Neuzugang im Team von Frank Stronach: Laut Wiener Bezirkszeitung wird der ehemalige Wiener ÖVP-Gemeinderat Werner Haubenburger für ihn kandidieren. Der 70-Jährige saß von 1978 bis 1996 im Stadtparlament. Überdies fungierte er einst als Bundesberufsgruppenobmann der Video- und Fernsehtechniker. 2003 erhielt er das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik.
In der mittels Rathauskorrespondenz publizierten Laudatio hieß es damals: "Als Vertreter des 14. Bezirkes war der erfolgreiche Unternehmer vor allem auf die Anliegen und Probleme der Penzinger Bevölkerung spezialisiert. In seinem Beruf als Radio- und Fernsehtechniker hatte Haubenburger eine steile Karriere in der Wiener Wirtschaft gemacht und sich aufgrund seiner Kompetenz und seines Fachwissens hohes Ansehen erarbeitet."
Gegenüber der Bezirkszeitung begründete Haubenburger seinen nun vollzogenen Schritt folgendermaßen: "Einige werden denken, jetzt verrät er seine Ideen. Ich verrate sie nicht, ich wurde verraten." (APA, 16.10.2012)
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Interessant ist ja, dass Stronach gegen das "System" wettert und keinesfalls als Politiker gesehen werden will. Aber in seine Partei holt er sich fast ausschließlich ehemalige Politiker der Systemparteien. Klingt nach einem wirklich vielversprechenden Konzept um frischen Wind in die Politik zu bringen und das System zu ändern.
stronachs partei ist dabei den klubstatus zu ergattern, indem sie 5 abgeordnete einer wahlwerbenden gruppe beherbergt, des bzö! das wird allenthalben als großer vorteil bezeichnet, weil dann fernsehauftritte etc. möglich sind.
allerdings wird vergessen, dass die anderen parteien dann einen extrem erfolgreichen wahlkämpfer für ihre sache ins rennen schicken werden; der wird stronach und seine partei durch seine auftritte zertrümmern. er wartet schon sehnsüchtig auf seinen einsatz und nichts und niemand kann ihn stoppen! kein anderer politiker hat eine solche mobilisierungskraft und kann zu gleicher zeit für alle anderen (!) parteien erfolgreich auftreten. er ist DER sympathieträger von övp, spö, bzö, grünen und fpö zugleich.
pst:es ist
es ist einfach die schuld "den anderen" zu geben. fehlt es an Akzeptanz der Demokratie? würden sie sich weniger verraten fühlen, hätte die partei gemacht was sie wollen? und wäre das noch demokratisch, wenn alle das machen müssen, was einige wenige wollen?
wie lange wird es wohl dauern, bis sich dieser bunte haufen der "unzufriedenen" bei stronach überwirft? vermute aber eher, bevor es soweit kommt, werden sie von stronach höchstpersönlich geworfen werden.
irgendwie amüsant zu sehen, dass sich die "unbeugsamen" nun alle vor stronach beugen.
dennoch bin ich mir absolut sicher, dass finanzielle Vorteile keine, nein wirklich, absolut keine rolle spielt und auch wirklich, ganz ehrlich, wirklich niiiie eine rolle spielen wird. wäre ja strafba
Dieser ganze Stronach-Hype ist ein klassischer Frühstart. Erinnert mich an einen 5.000-Meter-Läufer, der nach der ersten Runde mit dem Zielsprint beginnt.
Spätestens zu Weihnachten und ein paar skurrile Auftritte des 80-Jährigen später wird die Stronach-Partei unter die Zehn-Prozent-Grenze gefallen sein.
Und ich wette was, dass er bei der Nationalratswahl nur ganz knapp, wenn überhaupt, den Einzug ins Parlament schafft.
...Stronach hat Geld, und das hat er bisher noch nicht einmal ausgeben müssen, und er hat die Unterstützung des Boulevards (KRONE plus x).
Manchmal glaube ich er macht einen Test: Holen wir möglichst viele Flaschen und seltsame Leute und wenn dann die Umfragen immer noch stimmen dann ist das auch ein Zeichen - und jeder normale Kandidat, den wir 2013 holen, wird dann verglichen mit der bisherigen Crew als Hero angesehen ;-)
Ich gehe (leider) von 10%+x für Stronach aus, wenn er keinen ganz groben Fehler macht (und Schwachsinn und Widersprüche sagen ist kein Fehler, das ist den frustrieten Wählern egal).
haha ich glaub, ich mag ein Mäuschen sein, wenn die sich mal zusammensetzen und ein wenig Positionen besprechen.
Ich glaub, das wäre komisch.
Es scheint ja nur zwei Aufnahmekriterien zu geben:
-Wer auch immer sich (nochmal) wichtig machen will oder eben Angst hat, sich bald nicht mehr wichtig machen zu können
- Wer schön bestechlich ist und bereits wichtig genug ist, um die Partei mit seinem Namen zu schmücken.
Inhalt, Position, Meinung, .. alles unwichtig...
ich amüsiere mich.
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