Ferrari verlängert mit Felipe Massa

Brasilianer bleibt entgegen immer wieder auftauchender Gerüchte über seine Ablösung eine weitere Saison bei den Italienern

Maranello - Felipe Massa darf nach zuletzt ansteigender Formkurve (Platz zwei in Japan, Vierter in Italien und Korea) doch noch ein weiteres Jahr bei Ferrari bleiben und wird auch 2013 der Teamkollege von Fernando Alonso sein. Die Scuderia gab am Dienstag die Vertragsverlängerung mit dem Brasilianer bekannt, der damit in sein achtes Jahr bei Ferrari gehen wird. Massa war 2006 von Sauber zu den Italienern gewechselt und war dort in seiner ersten Saison noch Teamkollege von Rekordweltmeister Michael Schumacher.

"Ich bin überglücklich und motiviert wie nie zuvor", so Massa. In der WM liegt der Routinier vier Rennen vor Schluss auf Rang neun. Massa hat bisher 168 Grand Prix bestritten und elf davon gewonnen. Sein bis letzter Sieg datiert allerdings aus dem Jahr 2008. Der Heimtriumph in Brasilien war einer seiner bittersten, weil er trotzdem die WM um nur einen Punkt an Lewis Hamilton verlor.

Nach seinem schlimmen Unfall 2009 in Budapest, bei dem er von einer 800 Gramm schweren Metallfeder am Kopf getroffen wurde, suchte der 31-Jährge seine Form. Über seine Ablösung bei Ferrari wurde immer wieder spekuliert, doch seit der Sommerpause ist Massa mit 56 Punkten der erfolgreichste Fahrer hinter Weltmeister Sebastian Vettel (93) und damit sogar besser als Alonso (45), Ferraris unumstrittene Nummer eins.

Der Spanier schätzt jedoch die Loyalität seines Adjutanten - und hat angeblich bei der Wahl seines Teamkollegen ein Mitspracherecht. Alonso hat sich zuletzt mehrmals öffentlich für Massa stark gemacht.

Die BBC hatte am Montag berichtet, Vettel habe bei Ferrari bereits einen Vertrag ab 2014 unterschrieben. Vettel, dessen Team Red Bull und Ferrari dementierten dies jedoch energisch. (sid/red, 16.10. 2012)

  • Fast ein Jahrzehnt ein Ferrarista: Felipe Massa.
    foto: reuters/hanai

    Fast ein Jahrzehnt ein Ferrarista: Felipe Massa.

Share if you care.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen ( siehe ausführliche Forenregeln ), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behät sich die STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H. vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.