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Paris/Bamako - Der französische Verteidigungsminister Jean-Yves le Drian schließt ein baldiges Eingreifen afrikanischer Streitkräfte in Mali nicht aus. "Das ist eine Frage von wenigen Wochen, nicht mehreren Monaten", sagte Jean-Yves Le Drian dem Radiosender "France 2" am Dienstag. Frankreich und Europa würden sich dabei um die notwendige Logistik kümmern. Bodentruppen werde es keine geben, erklärte der Minister weiter.
Die afrikanischen Friedenstruppe könnte von der westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS oder der Afrikanischen Union gestellt werden, hieß es am vergangenen Freitag im UNO-Sicherheitsrat in New York. Am Montag haben die EU-Außenminister Grünes Licht für einen Militäreinsatz im Norden des Sahel-Staats gegeben. Dieser Teil Malis wird seit einem Militärputsch vor sieben Monaten von islamistischen Extremisten kontrolliert. (APA, 16.10.2012)
Mit Milliardenhilfe und UN-Truppen will die internationale Gemeinschaft in Mali für Stabilität und Frieden sorgen
Truppenkontingent soll bis Jahresende schrittweise von 3.850 auf 1.000 Soldaten reduziert werden
Der Maghreb-Experte Yahia Zoubir fordert einen nationalen Dialog der Versöhnung für Mali. Wahlen ohne die Zustimmung aller ethnischen Gruppen wären kontraproduktiv
Bis Juli soll das Kontingent von 4.000 auf 2.000 Mann reduziert werden
Französische Armee durchkämmt Tal bei Gao im Norden
Islamisten sprengen sich nahe Gao in die Luft
Trainiert werden vier Bataillone mit insgesamt 2.600 Mann
Präsident Deby: Sind nicht ausgebildet, um gegen Guerilla-Truppen zu kämpfen
Drei Soldaten verletzt
Islamistenführer Mokhtar Belmokhtar soll jedoch am Leben sein und sich in Gao aufhalten
63 malische Soldaten ums Leben gekommen
Bei Angriff auf Camp in Mali - Islamist gilt als Drahtzieher von Geiselnahme in Algerien - Vorerst keine Bestätigung aus Frankreich und Algerien
Sieben Menschen bei Gefechten getötet
Zum Teil über 800 Jahre alte afrikanische und arabische Manuskripte
UN-Generalsekretär fordert auch Kräfte zur Terrorbekämpfung
Frankreich will wie geplant im März mit dem Abzug seiner Truppen beginnen
Nun offenbar wieder Ruhe eingekehrt
Soldaten aus dem Tschad unter den Toten - Angeblich 65 Opfer aufseiten der Rebellen - USA schicken Drohnen und Soldaten in Nachbarland Niger
Bei Kämpfen Ende Februar getötet
Heftige Kämpfe in Gao - Autobomben nahe Tessalit
Übergriffe und Massaker laut MNLA-Vertreter in Nordmali an der Tagesordnung - Verantwortlich seien malische Soldaten und in die Armee integrierte Milizen
Präsident Hollande meldet Tod eines Fremdenlegionärs
Franzose war im November 2011 im Norden Malis verschleppt worden - Außenministerium überprüft Meldung
Recht hat, wenn wer schreibt, dass die Menschen in Mali nicht so wichtig sind. Recht hat auch, wenn einer den Hauptgrund für ein Eingreifen darin sieht, dass das besetzte Gebiet ein Rückzugsraum für alles Terrorgesindel bis hin nach Pakistan ist. Das kann sich niemand gefallen lassen. Vergesst das Uran-Gequassel.
Die Konferenz «Uran, Gesundheit und Umwelt» in Bamako vom 16.-18. März 2012 hatte die Besonderheit, dass sie von einer Bürgerinitiative der kleinen Gemeinde Falea in Mali, der ARACF (Verein der Angehörigen und Freunde der Gemeinde Falea), in Zusammenarbeit mit den «Internationalen Ärzten zur Verhinderung des Atomkriegs» (IPPNW)1, dem Uranium network, der «Afrikanischen Uran-Allianz» (AUA) und einigen Mitgliedern des Europäischen BürgerInnenforums organisiert wurde. Das Internationale Konferenzzentrum war während drei Tagen Treffpunkt von NuklearexpertInnen, MedizinerInnen, AktivistInnen, Neugierigen der Zivilgesellschaft und einer großen Delegation von EinwohnerInnen der Gemeinde Falea, die sich gegen das Projekt der ersten Uranmine in Mali
....immer um Menschenrechte bemueht sind Sie beseelt von dem Auftrag dem Humanismus in Schwarzafrika zum Durchbruch zu verhelfen. Da werden auch mal Waffen eingesetzt fuer humanite, liberte und egalite und........fuer Uran. Doch wo liegt das Uran? Richtig, im Niger, zufaellig ein Nachbarstaat von Mali, wo Entfuehrungen bereits zur Tagesordnung gehoeren, und mehr und mehr belaestigen diese Malinesen den Niger. Warum? Weil dort Uran liegt und das wollen sie alle. Auch der Iran, und alle fuer friedliche Zwecke. Auch die Nation, die grande nation mit der force de frappe und der Fremdenlegion, und darum gehts jetzt im Mali. Oesterreich sollte sich daran beteiligen, schliesslich hat die EdF Anteile an der Steag und die bezieht Atomstrom aus ....
Der Niger, Alptraum Arevas
Während der nigerische Präsident und Hollande versuchen, gemeinsam, aber auch unabhängig voneinander, die explosive Situation in Mali zu entschärfen, gehen die radioaktiven Geschäfte ungehindert weiter: Die Uranmine in Imouraren, zweitgrößte Uranmine unter freiem Himmel der Welt, soll bis 2014 für den französischen Atomkonzern AREVA zugänglich gemacht werden. Die nigrischen Minen liefern bereits ein Drittel des Urans für AREVA, das wiederum die EDF-Kernkraftwerke damit versorgt. Hollande meinte bei dem bilateralen Treffen, dass Frankreich für die Sicherheit und körperliche Unversehrtheit der nigrischen Minenarbeiter Sorge tragen werde.
Was auch dringend notwendig zu sein scheint, sieht man sich die Befunde
In Niger herrschen die schlimmsten Bedingungen der Welt was Uran angeht. Grundwasser verseucht, Uran-Staub in der Luft, keine Schutzausrüstung für die Arbeiter (nicht mal Atemschutz Masken).
Dafür umso bessere Bedingungen für die französische AREVA: 95% des Urans für ein drittel des Marktpreises. Bei Verhandlungsschwierigkeiten werden die Touareg Rebellen unterstützt (in der Uran Region).
folgerichtig muesste man auch behaupten duerfen, dass diejenigen, die dafuer verantwortlich sind die groessten Schweine auf dem europaeischen Kontinent sind. So unverschaemt unverfroren, dass sie auch noch um Gelder der Eu betteln werden, damit ihre Schweinereien in Afrika auch noch unter dem Deckmantel des FRIEDENSNOBELPREISTRAEGERS EU abgewickelt werden. Das ist zum Kotzen fuer jeden Humanist!
Natürlich ist es nicht toll, wenn man sich in so einen Schlamassel verwickelt.
Nur sind dort nach unseren Massstäben die Bösen ganz klar zu erkennen und Zigtausende Flüchtlinge sprechen eine klare Sprache.
Heute sind wir auch in der Mehrzahl froh dass uns die Amis,.. von Hitler befreit haben(ja ich weiss, über die Russe war keiner froh).
Für mich fällt das ins selbe Boot - Bevölkerung wird von einem entmenschlichten Regime befreit.
also marschiert die EU halt nach Mali - Krieg muss jedenfalls sein. Auch wenn man in Mali genau die bekämpfen will die man in Lybien unterstützt hat, solche Details stören wirklich nicht, Hauptsache wir marschieren.
ist prinzipiell mal okay die sache. die uno hats abgesegnet, die rebellen sind richtige a+++lö+++er.
dass sich frankreich drum kümmert ist auch okay, ist ja klar und transparent. dass dort agenten und vermutlich auch bereits berater sind, die fremdenlegion?, kann man auch vermuten.
also macht dort schluss und die afrikaner sollen dann für frieden sorgen. funktioniert zwar langsam aber doch auch in somalia und vielen anderen ehemaligen blut-diktaturen.
sie müssen auch selbst was tun, aber auch finanzen bekommen und trainiert werden.
ich seh da mal kein problem. rumeieren ist sogar schädlich, denn die rebellen samt islamisten müssen "eliminiert" werden (oder "umerzogen") sonst hat man ewig probleme.
im sudan/südsudan gehts auch.
1. Man erklärt die Wahnsinnigen zu Rebellen/Freiheitskämpfern/Oppositionellen und den Militärputsch zu friedlichen Protesten.
2. Man beliefert die militärisch Benachteiligten mit Waffen und Ausrüstung, leistet Mediale Unterstützung in Form der einseitigen Berichterstattung und belegt das vom Krieg geplagte Land mit Wirtschaftlichen Sanktionen.
3. Man wartet darauf bis sich dort alles gegenseitig abschlachtet und an den Folgen der zusammengebrochenen Wirtschaft und der zerstörten Infrastruktur aushungert. Solange bis sich das Land nicht mehr wehren kann/will.
4. ?????
5. Profit.
du bist echt ein zyniker...wie gesagt, in Österreich läßt es sich gut stinken...dachte echt, dass zumindest 1 Person mit einem vernünftigen Vorschlag daherkommt....
Also, hast du nun einen konkreten Vorschlag, wie die AU den Leuten helfen könnte, die NICHT unter einem wahnsinnigen islamistischen Regime leben wollen?
Ja, Mali wäre aber immer schon ein echt harter Gegner gewesen, mit dem man nie und nimmer über übliche Kanäle der Korruption zweifelhafte Geschäfte hätte abschließen können. Und militärisch natürlich auch vormals uneinnehmbar...
Geben Sie doch wenigstens zu, daß Ihnen die Bevölkerung dort eh egal ist.
infrastruktur zur verfuegung stellen ist in ordnung.
kostet nicht viel und ist eigentlich das, was man bis 2000 sehr erfolgreich ueberall gemacht hat.
das wichtigste ist, das man nicht einen menschenrechtlichen krieg fuehrt, sondern die drecksarbeit denjenigen ueberlasst, die etwas von drecksarbeit verstehen und die das ohne viel nachdenken machen.
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