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Einer der bekanntesten Banker der Wall Street nimmt seinen Hut: Vikram Pandit, Chef der Citigroup, hat vollkommen überraschend seinen Rücktritt erklärt. "Ich habe beschlossen, dass es jetzt die richtige Zeit ist, dass jemand anderes das Ruder bei der Citigroup übernimmt", erklärte Pandit am Dienstag in New York. Neuer Lenker einer der größten US-Banken wird Firmenveteran und Europachef Michael Corbat.
Auch der fürs Tagesgeschäft zuständige Citigroup-Vorstand John Havens quittierte seinen Job. Er war ein langjähriger Weggefährte von Pandit. Die Aktie fiel vorbörslich um 2 Prozent.
Der gebürtige Inder Pandit hatte im Dezember 2007 das Ruder bei der Citigroup übernommen und trat damals ein schweres Erbe an. Die Citigroup hatte sich wie so viele Konkurrenten am einbrechenden US-Hypothekenmarkt verspekuliert und musste in der Finanzkrise vom Steuerzahler mit 45 Milliarden Dollar (34,69 Mrd. Euro) vor dem Zusammenbruch bewahrt werden.
Pandit trennte sich in der Folge radikal von Problemsparten. Zehntausende Stellen fielen weg. Das deutsche Privatkundengeschäft verkaufte er an die französische Genossenschaftsbank Credit Mutuel. Die einstige Citibank firmiert hierzulande nun unter Targobank. Durch den Umbau gelang der Citigroup die Wende. Sie verdient wieder Geld.
Allerdings war das Haus zuletzt weniger profitabel als die Konkurrenz von JPMorgan Chase oder Wells Fargo. Das schlägt sich im Börsenkurs nieder: Die Aktie kostet heute 36 Dollar, während es Anfang vergangenen Jahres noch 50 Dollar waren. Angesichts dessen musste sich Pandit auf der vergangenen Hauptversammlung im April herbe Kritik anhören. Die Aktionäre sprachen sich sogar gegen seinen Millionenbonus aus - ein Novum an der Wall Street.
Verwaltungsratschef Michael O'Neill dankte Pandit nach seinem Rücktritt dafür, dass er die Citigroup durch die Krise geführt habe: "Vikram hat das Unternehmen restrukturiert und rekapitalisiert, er hat unsere globale Aufstellung gestärkt und das Geschäft neu ausgerichtet."
Die Citigroup konzentriert sich heute vor allem auf das klassische Bankgeschäft mit Krediten und Einlagen. Zweites Standbein ist ein geschrumpftes Investmentbanking. Die Bank ist in mehr als 160 Ländern aktiv und hat rund 200 Millionen Kunden.
Nachfolger Corbat sagte, die Citigroup stehe auf einem soliden Fundament. Corbat ist seit 29 Jahren im Unternehmen und hatte mehrere Top-Jobs inne. Bevor er für die Region Europa, Naher Osten und Afrika zuständig war, hatte er die Trennung der Problemsparten verantwortet. Davor war er Chef der Vermögensverwaltung.
Börsianer zeigten sich überrascht vom plötzlichen Abgang Pandits. "Ich hätte gedacht, dass er noch bleiben würde, um die Früchte seiner Arbeit zu ernten", sagte Peter Jankovskis, Co-Anlagechef bei Oakbrook Investments. (APA, 16.10.2012)
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…Hinunterdrücken des SILBER-Preises war, mußte letztzeitlich die Citigroup dafür einspringen,den Marktpreis des gehandelten Silbers unrealistisch tief z.halten,um den Schwindel um das Papiergeld nicht vorzeitig offenkundig werden z.lassen.
Waren es vormals Drexel Burnham,dann AIG,sowie Bear Stearns u.JP Morgan gewesen,denen der Auftrag z.Marktmanipulation erteilt wurde (von wem wohl-LOL) mußte nun Citi in den sauren Silberapfel beißen.
Lt.OCC-Daten mußte sich die Citi seit Anfang 2012 in Sachen Ag-Derivaten massivst überschulden:
1.1.2012: $44 Mill.
31.3.2012: $5,7 Mrd.
30.6.2012: $9,5 Mrd.
Bei ca.$35/oz Silberpreis bedeueten die 9,5 Mrd. einen Derivaten-Zuwachs v. 270M oz. i.d.ersten 2 Quartalen-genau dann,als JPM Finanzprobleme bekam…
…Für sein Fünfjahresengagement bei diesem Zirkus erhielt der Oberdompteur - oder agierte er als Bozo, so genau können wir das nicht definieren?- lockere $ 260 Mille an "Kompensationen".
http://thinkprogress.org/economy/2... ?mobile=nc
…
War on 'error, Folge 9911-4711: "Großkopferte und Ahnungslose bitte zuerst in die Rettungsboote der Citanic"
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