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vergrößern 500x350Ansicht des neu gestalteten Bankettbereichs Hotel 'Bristol'. Die Umbauarbeiten sollen den Charme und das Charisma des Hauses noch weiter unterstreichen.
Informationen: Hotel Bristol
Wien - Das Fünf-Sterne-Hotel "Bristol" an der Wiener Ringstraße wird derzeit renoviert. "Mit den Umbauarbeiten, die im Frühjahr 2012 gestartet wurden und sich über mehrere Phasen erstrecken, sollen Charme und Charisma des Hauses noch weiter unterstrichen werden", betonte Elisabeth Gürtler, Geschäftsführerin des Eigentümers Sacher-Gruppe, am Dienstag in einer Pressekonferenz. Bereits erfolgt ist die Neugestaltung des Bankettbereichs. Bis Jahresende entstehen neue Zimmer und Suiten.
"Als wir im Jahr 2011 das traditionsreiche Hotel Bristol erworben haben, waren wir uns der großen Verantwortung bewusst. Das Bristol war und ist immer ein sehr wienerisches Hotel, in dem sich die Gesellschaft trifft, das aber auch internationale Standards setzt", so Gürtler. Durch den Umbau soll das Haus zwar frischer und jugendlicher werden - Seele, Charisma und Charakter will man aber belassen.
Neue Zimmer und Suiten
In der ersten Renovierungsphase wurden die Banketträumlichkeiten einem Umbau unterzogen, der von der Raumtechnik über Anschlüsse und Leitungen bis zur Innenausstattung reichte. Derzeit werden im Mezzanin, das früher vor allem gastronomisch genutzt wurde, jeweils fünf neue Zimmer und Suiten geschaffen.
Um den Bristol-Umbau, der bei laufendem Betrieb erfolgt, kümmert sich vor allem Gürtlers Schwiegersohn Matthias Winkler. Dieser berichtete, dass über die heute vorgestellten Pläne hinaus weitere Bauphasen geplant seien, konkrete Details gebe es noch nicht: "Fest steht nur, dass wir das Haus weiter erneuern wollen." Wie viel für die Bauarbeiten budgetiert ist, wollte er nicht bekanntgeben.
Schwarz, Weiß, Ocker
Fix ist jedenfalls: Der für das Bristol typische Art-Deco-Stil soll auch weiterhin das bestimmende Element im Haus sein. So wurden etwa die Böden der Bankettetage mit schwarz-weißem Stein verlegt, bei der Farbgebung dominieren Schwarz, Weiß und Ockertöne. Nach dem Umbau wird das Hotel die Handschrift des französischen Designers Pierre Yves Rochon tragen, der auch für die Renovierung der Sacher-Hotels zuständig war.
Im zunehmenden Wettbewerb unter den Fünf-Sterne-Hotels in der Bundeshauptstadt will Gürtler das Bristol, das 1892 eröffnet wurde, als "Wiener Haus mit Geschichte und Tradition" positionieren: "Jedes Haus hat eine Seele und die spürt man." Damit will sie gegenüber der Konkurrenz, die es noch nicht so lange gibt oder erst kommt - wie das Ritz-Carlton oder das Kempinski, das 2013 aufsperrt, - punkten: "Die neuen Häuser, die kommen, haben keine Geschichte."
Klingende Namen
Das Bristol am Kärntner Ring wurde nach der gleichnamigen englischen Stadt benannt. Derzeit gibt es 140 Zimmer, davon 18 Suiten. Die Übernachtung kostet ab 250 Euro. Seit 2011 befindet sich das Bristol im Eigentum der Sacher-Gruppe und wird von der amerikanischen Gruppe Starwood Hotels & Resorts betrieben. Im Bristol befindet sich außerdem das gleichnamige Restaurant, in dem seit kurzem Küchenchef Siegfried Kröpfl werkt.
Zahlreiche Personen nächtigten bereits im Fünf-Sterne-Haus. Laut Gästebuch, das auf der Hotelwebseite zu finden ist, waren bereits der spanische König Juan Carlos, US-Präsident Theodore Roosevelt, die Komponisten Leonard Bernstein und Giacomo Puccini, Ex-Beatle Paul McCartney und die Schauspielerin Catherine Deneuve zu Gast. (APA, 16.10.2012)
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Ich hab selbst mal in der Hütte gearbeitet. Man kann nur hoffen dass die Renovierungen diesmal über ein bisschen Kosmetik hinaus gehen, denn das Haus ist doch merklich in die Jahre gekommen und wirkt mittlerweile reichlich verstaubt. Und mit dem Niedergang des Korso (eine Schande!) hat es auch längst seinen Glanzpunkt verloren. Dabei ist die Lage allein kaum mit Gold aufzuwiegen.
das das Bristol das einzige Luxushotel Wiens war, welches den Krieg ohne größere Beschädigung überstand. Somit authentisch geblieben ist und ich finde, das merkt man. Staub und Schimmel ist was anderes, als Patina und echte, dicke Parkettböden knarren eben nach 100 Jahren.- Menschen, welche für viel Geld Schlösser revitalisieren, haben für sowas Verständnis.
war neulich im renovierten 'Wintergarten' des ehemaligen 'Österreichischen Hof' nun 'Sacher Salzburg' - von guten Geschmack weit entfernt, einfach nur eine Anbiederung an die Gäste des orientalischen Raumes.... soviel grauslichen Schick gab es wahrscheinlich nicht einmal im Wüstenzelt von Gadaffi
war neulich im renovierten 'Wintergarten' des ehemaligen 'Österreichischen Hof' nun 'Sacher Salzburg' - von guten Geschmack weit entfernt, einfach nur eine Anbiederung an die Gäste des orientalischen Raumes.... soviel grauslichen Schick gab es wahrscheinlich nicht einmal im Wüstenzelt von Gadaffi
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