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Pausen sind wesentlich für die Gesundheit und Produktivität, meinen nicht nur Arbeitspsychologen.
Wer länger als sechs Stunden arbeitet, hat Anspruch auf eine halbe Stunde Pause. Wer länger als zwei Stunden täglich Bildschirmarbeit macht, darf zehn Minuten pausieren - nach jeweils 50 Minuten Arbeit. Das sind die gesetzlichen Grundlagen, die Arbeitnehmer schützen sollen. Zum Wohle der Gesundheit und im Sinne der Produktivität, denn: wer öfters pausiert, ist konzentrierter, das belegen zahlreiche Studien.
Die Pausenkultur in Österreichs Unternehmen hat das Portal karriere.at via Online-Voting abgefragt. Knapp 700 Personen haben sich beteiligt, die Umfrage ist nicht repräsentativ. 47 Prozent gaben an, dass sie sich mehrmals pro Tag eine kurze Auszeit genehmigen, fast ebenso viele gehen nur einmal pro Tag auf Pause. 34 Prozent pausieren lediglich zu Mittag. Zehn Prozent arbeiten überhaupt den ganzen Tag durch.
Fixe, vom Arbeitgeber verordnete Pausenzeiten haben neun Prozent. 55 Prozent der befragten Unternehmensvertreter gaben an, dass ihre Mitarbeiter pausieren können, wenn sie es für notwendig befinden, also mit einem Vertrauensvorschuss und ohne die Zeiten zu kontrollieren. (red, derStandard.at, 16.10.2012)
Rechtliche Grundlagen:
Wer länger als sechs Stunden arbeitet, hat Anspruch auf eine halbe Stunde Pause. Diese kann auch aufgeteilt werden (2 x 15 oder 3 x 10 Minuten). Der Arbeitgeber muss diese Pause nicht bezahlen, aber gewähren.
Wer länger als zwei Stunden täglich Bildschirmarbeit macht, hat Anspruch auf zehn Minuten Pause nach jeweils 50 Minuten. Auch Tätigkeitswechsel, die die Belastung durch die Bildschirmarbeit ausgleichen, gelten wie Pausen. Bildschirmarbeitspausen müssen vom Arbeitgeber bezahlt werden.
Wenn länger als sechs Stunden gearbeitet wird, ist eine Pause von 30 Minuten einzuhalten. Zum Wochenende steht bei einer Arbeitszeitverteilung von Montag bis Freitag oder Samstag grundsätzlich eine ununterbrochene Wochenendruhe von 36 Stunden zu. Es sind aber Ausnahmen durch Kollektivverträge oder Verordnungen möglich.
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Warum eine längere Pause machen wenn man ohne längerer Pause früher heim kann? Besonders arm finde ich Arbeiter z.B. in der Gastronomie die 4 Stunden zu Mittag arbeiten dann 4 Stunden "Pause" haben und 4 Stunden am Abend arbeiten... die Pause ist fürn Hugo und man kann eigentlich nicht wirklich entspannen oder was tun mit dem Hintergedanken am Abend wieder arbeiten zu müssen...
dass man heutzutage so viele jobs von zu hause aus machen könnte, aber wir leben gedanklich noch in einer welt in der grade mal das telefon erfunden wurde
würde viel benzinkosten (pendler) und miete (große büroflächen) einsparen...
Wer nicht physisch im Unternehmen präsent ist, wird weniger wahrgenommen, kommt karrieremäßig langsamer voran (falls überhaupt) und gilt gemeinhin als leicht austauschbar, was zur Folge hat, daß er nicht nur weniger verdient, und sich oft auch Büroausstattung und -material selbst bezahlen darf, sondern im Fall von schwierigeren Zeiten auch als erster abgebaut wird. Kein Wunder, daß sich kaum jemand freiwillig auf sowas einlassen will.
kommt den Unternehmen schon eher teuer...dann muessen noch Ueberstunden geleistet werden um den Sch... auszubuegeln dass der Mitarbeiter in einer Stunde schlechter Konzentration geleistet hat...man kann nicht verallgemeinern aber oft ist es schon so.
40h-5x1h Mittagspause=35h Arbeit.
Überhaupt sind in Ö 40h Normalarbeitszeit.
Gewerkschaften handeln für ihre jeweilige Interessengruppe die Wochenarbeitszeiten aus.
Es ist schlimm genug, dass die geschaffene "Hacklerpension" nicht oder nur zu einem sehr geringen Teil den "Hacklern" zugutekommt, sondern stattdessen Beamte mehrheitlich grundlos in den frühen Ruhestand geschickt werden.
Währenddessen Arbeiter mit Bandscheibenproblemen
weiterhin auf den Bau geschickt werden.
In meinem Kleinbetrieb sind alle über 50(4 Arb.)
als Invalide eingestuft, als Beamte wären sie längst in Pension.
Was bei den heutigen Arbeitern in diesem Alter vergessen wird, dass sie schon zu einer Zeit arbeiteten,wo es mit Arbeitnehmerschutz nicht so ernst gemeint war.
Sie mussten Gewichte(Zementsäcke,die früher 50kg hatten, heute 25-30kg, Stahlträger alleine,die heute 2 Personen tragen,etc.)schleppen, bei denen heute jeder Arbeiter vorher kündigen würde. Dementsprechend hoch sind die Abnützungserscheinungen bei den älteren Arbeitnehmern.
Will damit eigentlich gar nicht gegen Beamte wettern, sondern eher für mehr Verständnis und Respekt den älteren "Hacklern" gegenüber plädieren.
Das Vergabesystem der "Hacklerpension" sollte denjenigen zugutekommen, für die es geschaffen wurde, nämlich invalide "Hackler".
Übrigens:
Mittagspause dauert 30 min
Normalarbeitszeit ist maximal(!) 40 Stunden
"Hacklerpension" heißt eigentlich "Lanzeitversichertenpension und hat mit vorzeitigem Ruhestand rein gar nicht zu tun
Der Neid ist offenbar ein Hund, und wird nur vom gefährlichen Halbwissen übertroffen!
Sie kennen mich nicht und ihre erste Reaktion ist ein Untergriff.
Pro Posting bleiben 750 Zeichen in die man, bei komplexen Themen, eine Menge Fakten usw. hineinquetschen muss.
Das verleitet zu Polemiken. Und das Schlagwort, dass die meisten mit diesem Thema verbinden ist nun mal Hacklerpension.
Wenn man sich sachlich mit dem Thema "Hacklerpension" beschäftigt welches 2 Pensionsarten in einem Wort vereint:
1.Gruppe=Langzeitversicherte(>540Beitragsmonate bei Männern)
2.Gr.=Regelung für Schwerarbeiter(mind. Hälfte des Erwerbslebens Schwerarbeit,540BM bei M.)
2 Mitarbeiter meines Betriebes fallen in die 2.Gr. und ihnen wird sie aber verwehrt weil ihre Arbeiten z.T. nicht als Schwerarbeit eingestuft wurden, obwohl sie per Definition...
Die andere Seite ist, das Mitarbeiter mit mehr als 50% Invalidität weiterarbeiten müssen, obwohl sie damit schlimmsten Raubbau an ihrem Körper betreiben, und
kaum eine Chance haben eine Invaliditätspension mit gerechten Bezügen zu erhalten.
Im Grunde wollte ich mit den Postings eig. nur kritisieren,dass Arbeiten die mit körperlichen Schäden verbunden, weder gebührend entlohnt werden, noch gewürdigt werden.
Gerade im Handwerklichen Bereich ist jeder Arbeiter ein vielfaches seiner Leistung wert.
Und an alle Beamten hier im Forum:
Habt ein wenig mehr Respekt vor denen, die euren Lohn bezahlen und behandelt uns auf den Ämtern besser, dann wird über euch auch bald wieder positiver gesprochen werden.
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