45-Jähriger verkaufte Stieftochter in Bulgarien mehrfach als Braut

16. Oktober 2012, 12:02

Danach flüchtete die junge Frau jedesmal - Betrug flog auf, als sie sich verliebte und nicht zurückkehrte

Sofia - Ein 45-Jähriger aus der Region Prawetz in Nordwestbulgarien hat seine minderjährige Stieftochter serienweise als Braut "verkauft". Die Jugendliche flüchtete dann gewöhnlich aus dem Haus des Heiratskandidaten und kehrte wieder heim. Die Männer schwiegen verschämt, und der Betrug ging weiter, berichtete das Online-Portal "vsekiden.com" am Dienstag. Die Sache flog erst auf, als sich die 17-Jährige zuletzt geweigert hatte, zurückzukommen.

Der Stiefvater versteigerte die 17-Jährige den Angaben zufolge mehrmals. Vor der Hochzeit rannte sie jedes Mal weg. Vor kurzem habe sich die junge Frau aber geweigert zu fliehen, weil sie anscheinend diesmal den Bräutigam mochte und sich in ihn verliebt hatte, hieß es in dem Bericht.

Entführungsanzeige

Nach ein paar Tagen hatte der Stiefvater genug vom Warten und schlug Alarm: Er meldete bei der Polizei, dass seine Tochter entführt worden sei. Die Polizei fand die 17-Jährige laut "vsekiden.com" innerhalb weniger Stunden gesund und munter. Das Staunen war groß, als sie die ganze Geschichte ausführlich erklärte und vor einem Inspektor für Minderjährige aussagte.

Trotz allem ist das Mädchen zu seinen Eltern zurückgebracht worden. Der Vater wurde wegen Missbrauchs des Notrufes 112 angezeigt. Die Polizei sucht jetzt nach Betrogenen, die gegen den Mann aussagen wollen, dann könnte Anklage erhoben werden. (APA, 16.10.2012)

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Wieso hat sie mitgespielt?

Weil man Jugendliche sehr leicht überreden kann - ob nun mit Versprechungen oder Gewaltandrohungen.
Das gesamte Risiko hat eh sie getragen, flüchten musste sie wohl ganz allein aus dem Haus den "Käufers".

Das geschäftstüchtige Familienoberhaupt saß derweil anscheinend gemütlich mit dem Geld in der heimischen Stube...

Selbst hätte er als Braut nur spärliche Aussichten gehabt.

Weil sie minderjährig war und er ein erwachsener mit Naheverhältnis und sie somit für ihre Taten nicht wirklich verantwortlich gemacht werden konnte- im Unterschied zum erwachsenen Herrrn Stiefpapa, der die Hauptverantwortung trägt.

Erstaunlich wenige hier im Forum, die sich daran stoßen, dass das Mädchen verkauft wurde. In diesem Fall spielte es mit, da es ja eine abgekartete Sache war. Dass sich aber überhaupt soviel "Käufer" fanden liegt daran, dass diese Praxis noch Minderjährige an alte Säcke zu verhökern gängige Praxis ist, in der bevölkerungsgruppe, deren ethnische Zugehörigkeit hier tunlichst verschwiegen wird.
Wer wissen will, wieviel so ein Mädchen kostet und wonach sich der Preis richtet, sehe sich diesen Film an: http://www.youtube.com/watch?v=7STl4MSS5Cs

Pretty Woman auf Bulgarisch.

Der Artikel ist extrem lückenhaft und dadurch äußerst irreführend!

Es werden wichtige Informationen vorbehalten, darunter dass es sich dabei um eine ROMA-
Familie handelt und der Vater mehrfach vorbestraft ist. Dies ist angeblich das dritte Mal, als er seine Stieftochter „verkauft“ verkauf hat. Jedes Mal ist sie am vorher vereinbarten Tag zurückgekehrt. Als nun die Tochter, wie mit ihrem Vater vereinbart, am Donnerstag nicht zurückgekehrt ist, hat sich dieser Sorgen gemacht und die Polizei informiert, dass seine Tochter entführt worden ist. Wenige Stunden nach dem Signal wurde die Tochter von der Polizei gefunden und zu ihrer Familie gebracht. Wegen dem falschen Alarm der Entführung droht nun dem arbeitslosen Roma-Vater ein Bußgeld in Höhe von 200 (ein Mindestmonatsgehalt) bis 1000 bulg.Leva.

boomerang bride

Bulgarien

ein EU reifes Land.

Liegt gleich neben Amstetten...

Ja! Allerdings!

1. "...Die Polizei fand die 17-Jährige...innerhalb >weniger Stunden< gesund und munter."
2. "....Der Vater wurde wegen Missbrauchs des Notrufes 112 >angezeigt<."
3. "Die Polizei sucht jetzt nach Betrogenen, die gegen den Mann aussagen wollen"

1. Kompetenz! 2.Entschloßenheit! 3.Beständigkeit!

"45-Jähriger verkaufte Stieftochter in Bulgarien mehrfach als Braut"

"Betruf aufgedeckt"

Sollte wohl im Zusammenhang mit mehrfach verkaufter Braut "Bettruf" heißen.

dieser beitrag

sollte unter dem stichwort "menschenhandel" und nicht "betrug" erscheinen.
in was fuer einer welt leben wir eigentlich, dass wir uns hier mit den maennern beschaeftigen die um ihr geld betrogen wurden statt mit einer 17jaehrigen die von ihrem vater verkauft wird?????

sie hat ja mitgespielt. deswegen betrug.

So einfach ist das nun auch wieder nicht, mit dem "Betrug".

Wenn Sie beispielsweise einen Mord in Auftrag gegeben, den killer bezahlt hätten und dann rausfinden dass der Erbonkel noch putzmunter herumspringt, während der killer mit fuffzigtausend über alle Berge ist, dann bleibt trotzdem noch übrig, dass Sie eben einen Mord in Auftrag gegeben haben auch wenn nix passiert ist und Sie ums Geld betrogen wurden.

(PS: Ich will natürlich nicht andeuten, dass Sie gegebenenfalls vorhandene Erbonkel beseitigen lassen wollen würden;) )

dann wäre es versuchter auftrag zum mord. da aber in dem fall beide mitspielten war es keine versuchter menschenhandel.

?

Na wenn jemand einen Auftragsmord in Auftrag gibt, ist es Auftrag zum Mord - auch wenns nicht klappt.

Wenn jemand einen Menschen kauft und der rennt dann weg, der "Verkäufer" aber wusste davon und hat garnicht vor den wieder zurückzugeben... dann hat man trotzdem einen Menschen gekauft, was ja ebenfalls unter Beteiligung an Menschenhandel fällt.

Im Prinzip wurden hier Leute, die wissentlich Menschen wie Ware kaufen wollten, von welchen reingelegt, die genau die damit ums Geld bringen wollten... juristisch sicher eine ETWAS komplizierte Situation.

Das ist doch normal. Wenn eine Arbeitskraft in der Familie ausfällt muss sie eben abgelöst werden. Wo ist das Menschenhandel?
Die Frau kann sich ja auch wieder scheiden lassen.

G´stellen Sie sich so oder sind Sie wirklich so, sprich finden Sie es in Ordnung, dass man "Bräute" kauft wie Vieh? Und glauben Sie ernsthaft, Scheidung ist überall so easy wie in Österreich (wobei sie auch hier nur theoretisch "easy" ist)?

sztimmt schon. dann müsstens aber die käufer strafen.

Na ich hoffe doch, dass in Bulgarien (zum. offiziell) der Einkauf von 17jährigen gestraft wird! Ansonsten könnten die sich gleich "pedophiles welcome! Big auction, buy yourself a xmas-present!" über die Grenzhütterl hängen...

Heirat und Pädophilie sind aber schon noch weit voneinander entfernt.

Wer 17jährige kauft, kauft auch 13jährige. Und wer 13jährige kauft, kauft auch 9jährige.

Abgesehen davon wird Zwangs"heirat" und Vergewaltigung nicht legitim, wenn man die Opfer in niedliche Gewänderchen steckt und die Verwandtschaft durchfüttert. Es bleibt ein Verbrechen.

Auch wenn es in diesem einen speziellen Fall gar keine "richtige Braut" gab und das alles einen etwas komödienhaften Anstrich hat, in 10.000en jedes Jahr rund um den Globus ist es bittere Realität.

Abgesehen davon...wo ist da die Vergewaltigung?

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