Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Sofia - Ein 45-Jähriger aus der Region Prawetz in Nordwestbulgarien hat seine minderjährige Stieftochter serienweise als Braut "verkauft". Die Jugendliche flüchtete dann gewöhnlich aus dem Haus des Heiratskandidaten und kehrte wieder heim. Die Männer schwiegen verschämt, und der Betrug ging weiter, berichtete das Online-Portal "vsekiden.com" am Dienstag. Die Sache flog erst auf, als sich die 17-Jährige zuletzt geweigert hatte, zurückzukommen.
Der Stiefvater versteigerte die 17-Jährige den Angaben zufolge mehrmals. Vor der Hochzeit rannte sie jedes Mal weg. Vor kurzem habe sich die junge Frau aber geweigert zu fliehen, weil sie anscheinend diesmal den Bräutigam mochte und sich in ihn verliebt hatte, hieß es in dem Bericht.
Nach ein paar Tagen hatte der Stiefvater genug vom Warten und schlug Alarm: Er meldete bei der Polizei, dass seine Tochter entführt worden sei. Die Polizei fand die 17-Jährige laut "vsekiden.com" innerhalb weniger Stunden gesund und munter. Das Staunen war groß, als sie die ganze Geschichte ausführlich erklärte und vor einem Inspektor für Minderjährige aussagte.
Trotz allem ist das Mädchen zu seinen Eltern zurückgebracht worden. Der Vater wurde wegen Missbrauchs des Notrufes 112 angezeigt. Die Polizei sucht jetzt nach Betrogenen, die gegen den Mann aussagen wollen, dann könnte Anklage erhoben werden. (APA, 16.10.2012)
Triebwerksbrand zwang British-Airways-Maschine zur Umkehr - Drei Flüge fallen am Flughafen Wien-Schwechat aus
Unglück geschah auf der Interstate 5, die von Seattle nach Vancouver führt
Bezirk in zentralindischem Bundesstaat erlässt einzigartige Verordnung, um Hygiene zu heben
Laut dem Fünf-Parteien-Entschließungsantrag sei eine Erhöhung der Entwicklungshilfen und keine Kürzung vorgesehen
Nahverkehrszug sprang aus den Gleisen und kollidierte mit entgegenkommendem Zug - Frau in "sehr kritischem Zustand"
Zum zweiten Mal binnen einer Woche wurde Filmfestival Schauplatz eines Diebstahls
Eine Einwanderungswelle nach der anderen, Verdrängungsprozesse inklusive, 300 Sprachen, 246 Käsesorten, wie de Gaulle meinte - und doch regierbar!
Zwei Festgenommenen wird Gefährdung des Luftverkehrs vorgeworfen
Nach Anrainerprotesten verschärfte die Stadtverwaltung Vorschriften wieder
Die Männer hatten sich vermutlichen bei schlechtem Wetter verirrt
Vermutlich wird er über Wochen hinweg aktiv bleiben, so Experten
20-Jähriger flog von Schwechat in die USA - Taten mit außerordentlicher Brutalität verübt
Der Vulkan Popocatépetl im Südosten von Mexiko-Stadt spuckt glühendes Gestein. Die Behörden sind alarmiert, die indigene Bevölkerung hingegen hält nichts von einer möglichen Evakuierung
Verdächtigter deutete in SMS an, auf dem Weg nach Wien zu sein
Fahrzeug hatte sich bei Ausweichmanöver überschlagen - Fahrer stürzte ab: schwer verletzt
Kind wurde vor Gebäude von Körper getroffen
Koffer wurde aus dem Auto eines Schmuckhändlers gestohlen
Während er seine Wäsche wusch
Keine Todesopfer - Viele Opfer erlitten Streifschüsse - Polizei sucht nach drei Verdächtigen
Straßen und Schienen wegen möglicher Erdrutsche gesperrt
Ein Bericht über illegale Medikamententests von westlichen Pharmafirmen in der DDR löst in Deutschland Empörung aus. Politiker fordern Aufklärung, Entschädigung für die Betroffenen und juristische Konsequenzen
Sturm verwüstete Kleinstadt und tötete 24 Menschen - Schäden in Milliardenhöhe
Amokfahrt in der Nachbarschaft - Tausende Bewohner vorübergehend ohne Strom
Weil man Jugendliche sehr leicht überreden kann - ob nun mit Versprechungen oder Gewaltandrohungen.
Das gesamte Risiko hat eh sie getragen, flüchten musste sie wohl ganz allein aus dem Haus den "Käufers".
Das geschäftstüchtige Familienoberhaupt saß derweil anscheinend gemütlich mit dem Geld in der heimischen Stube...
Erstaunlich wenige hier im Forum, die sich daran stoßen, dass das Mädchen verkauft wurde. In diesem Fall spielte es mit, da es ja eine abgekartete Sache war. Dass sich aber überhaupt soviel "Käufer" fanden liegt daran, dass diese Praxis noch Minderjährige an alte Säcke zu verhökern gängige Praxis ist, in der bevölkerungsgruppe, deren ethnische Zugehörigkeit hier tunlichst verschwiegen wird.
Wer wissen will, wieviel so ein Mädchen kostet und wonach sich der Preis richtet, sehe sich diesen Film an: http://www.youtube.com/watch?v=7STl4MSS5Cs
Es werden wichtige Informationen vorbehalten, darunter dass es sich dabei um eine ROMA-
Familie handelt und der Vater mehrfach vorbestraft ist. Dies ist angeblich das dritte Mal, als er seine Stieftochter „verkauft“ verkauf hat. Jedes Mal ist sie am vorher vereinbarten Tag zurückgekehrt. Als nun die Tochter, wie mit ihrem Vater vereinbart, am Donnerstag nicht zurückgekehrt ist, hat sich dieser Sorgen gemacht und die Polizei informiert, dass seine Tochter entführt worden ist. Wenige Stunden nach dem Signal wurde die Tochter von der Polizei gefunden und zu ihrer Familie gebracht. Wegen dem falschen Alarm der Entführung droht nun dem arbeitslosen Roma-Vater ein Bußgeld in Höhe von 200 (ein Mindestmonatsgehalt) bis 1000 bulg.Leva.
1. "...Die Polizei fand die 17-Jährige...innerhalb >weniger Stunden< gesund und munter."
2. "....Der Vater wurde wegen Missbrauchs des Notrufes 112 >angezeigt<."
3. "Die Polizei sucht jetzt nach Betrogenen, die gegen den Mann aussagen wollen"
1. Kompetenz! 2.Entschloßenheit! 3.Beständigkeit!
sollte unter dem stichwort "menschenhandel" und nicht "betrug" erscheinen.
in was fuer einer welt leben wir eigentlich, dass wir uns hier mit den maennern beschaeftigen die um ihr geld betrogen wurden statt mit einer 17jaehrigen die von ihrem vater verkauft wird?????
Wenn Sie beispielsweise einen Mord in Auftrag gegeben, den killer bezahlt hätten und dann rausfinden dass der Erbonkel noch putzmunter herumspringt, während der killer mit fuffzigtausend über alle Berge ist, dann bleibt trotzdem noch übrig, dass Sie eben einen Mord in Auftrag gegeben haben auch wenn nix passiert ist und Sie ums Geld betrogen wurden.
(PS: Ich will natürlich nicht andeuten, dass Sie gegebenenfalls vorhandene Erbonkel beseitigen lassen wollen würden;) )
?
Na wenn jemand einen Auftragsmord in Auftrag gibt, ist es Auftrag zum Mord - auch wenns nicht klappt.
Wenn jemand einen Menschen kauft und der rennt dann weg, der "Verkäufer" aber wusste davon und hat garnicht vor den wieder zurückzugeben... dann hat man trotzdem einen Menschen gekauft, was ja ebenfalls unter Beteiligung an Menschenhandel fällt.
Im Prinzip wurden hier Leute, die wissentlich Menschen wie Ware kaufen wollten, von welchen reingelegt, die genau die damit ums Geld bringen wollten... juristisch sicher eine ETWAS komplizierte Situation.
Wer 17jährige kauft, kauft auch 13jährige. Und wer 13jährige kauft, kauft auch 9jährige.
Abgesehen davon wird Zwangs"heirat" und Vergewaltigung nicht legitim, wenn man die Opfer in niedliche Gewänderchen steckt und die Verwandtschaft durchfüttert. Es bleibt ein Verbrechen.
Auch wenn es in diesem einen speziellen Fall gar keine "richtige Braut" gab und das alles einen etwas komödienhaften Anstrich hat, in 10.000en jedes Jahr rund um den Globus ist es bittere Realität.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.