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Wien/Ybbs - Bis zum Jahr 2020 wird der Verbund das älteste heimische Donaukraftwerk, Ybbs-Persenbeug in Niederösterreich, für 144 Mio. Euro modernisieren und ausbauen. Durch die Effizienzsteigerung soll die Anlage um 4,5 Prozent mehr Elektrizität erzeugen und damit den Jahresstromverbrauch von zusätzlich 17.000 Haushalten decken können. Zum Vergleich: Amstetten zählt fast 23.000 Einwohner, Krems rund 24.000.
Durch die nun startenden Maßnahmen werde die Erzeugung in Ybbs-Persenbeug um rund 60 Mio. Kilowattstunden erhöht und die Zuverlässigkeit weiter verbessert. Das Werk werde damit fit für mindestens weitere 60 Jahre, zudem könnten damit jährlich 49.000 Tonnen an CO2-Emissionen eingespart werden, erklärte die für Wasserkraft zuständige Verbund-Vorstandsdirektorin Ulrike Baumgartner-Gabitzer.
Derzeit erzeugt Ybbs-Persenbeug Strom für mehr als 300.000 Haushalte. Nach rund 400.000 Betriebsstunden sei zwar grundsätzlich die Lebensdauer der Anlage noch lange nicht erreicht, die neuesten technischen Entwicklungen würden aber die Möglichkeit bieten, gezielte Verbesserungsmaßnahmen vorzunehmen, so Karl Heinz Gruber, Technik-Vorstand der Verbund Hydro Power AG.
Ybbs-Persenbeug zählte nach dem Zweiten Weltkrieg zu den Prestige-Projekten des Wiederaufbaus in Österreich. Mit einer Leistung von 236,5 Megawatt (MW) ist es das viertstärkste Donaukraftwerk in Österreich und vermeidet mit einer Jahreserzeugung von 1,336 Mrd. kWh Strom jährlich 1,1 Mio. t CO2 an Emissionen. Während der Bauzeit (1954 bis 1959) war das Laufkraftwerk beliebtes Ziel hochrangiger Delegationen aus dem Ausland. (APA, 16.10.2012)
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