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Wien - Viele Pflanzendünger enthalten sehr große Mengen Uran, kritisiert der Verein für Konsumenteninformation (VKI). Das potenziell gesundheitsgefährdende Schwermetall muss aber nicht auf den Gebinden ausgewiesen werden, daher kann der Kunde nicht wählen. Deklarationspflicht und Grenzwert seien in Österreich aber nicht in Sicht.
18 mineralische, feste wie flüssige Düngemittel für Rasen, Blumen, Obst und Gemüse aus Baumärkten und Gartencentern in Wien und Umgebung sind vom Umweltbundesamt untersucht worden. "Acht davon weisen extrem hohe Uranwerte auf", berichteten die Tester am Dienstag. Die festgestellte Dosis lag bei 82 bis 387,5 Milligramm pro Kilogramm Phosphat.
Es fanden sich aber auch Erzeugnisse, bei denen Uran nicht nachweisbar war, und Dünger mit einem geringen Anteil. Das schwach radioaktive Schwermetall kommt praktisch überall vor - in Gestein, im Boden, in der Luft und im Wasser. Es kann in Spuren in vielen Lebensmitteln enthalten sein.
Bei anhaltender Aufnahme höherer Urankonzentrationen oder beim Einatmen größerer Mengen des giftigen Düngerstaubs könnte es aber zu Schäden an Nieren, Lunge, Knochenmark und Leber kommen, warnten die Konsumentenschützer. "Wir empfehlen daher, beim Düngen des Rasens einen Streuwagen zu verwenden. Man sollte auch unbedingt darauf achten, dass etwa beim Befüllen des Gerätes kein Düngerstaub eingeatmet wird", riet Konrad Brunnhofer vom VKI. Problematisch sei weiters, dass sich Uran in tieferen Bodenschichten ablagert.
Vor Beginn der kälteren Monate bringen viele Hobbygärtner den letzten Dünger für dieses Jahr auf. Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphat, Magnesium, Schwefel Ammonium und Kalium sollen die Pflanzen gesund und widerstandsfähig erhalten. Alle dieser Substanzen sind auf den Verpackungen angegeben, das möglicherweise im Phosphat enthaltene Uran suchen Kunden jedoch vergeblich. Die Tester fordern eine Regelung der Höchstwerte für Uran in Düngemitteln sowohl für die Landwirtschaft als auch für den Privatgebrauch.
Die deutsche Kommission Bodenschutz beim Umweltbundesamt (KBU) empfiehlt eine Kennzeichnung ab 20 Milligramm Uran je Kilogramm Phosphat und einen Grenzwert von 50 Milligramm Uran je Kilogramm Phosphat. Die Substanz würde sich auch aus den für Dünger verwendeten Phosphaten entfernen lassen. In einigen Ländern wird das laut VKI bereits gemacht. (APA, 16.10.2012)
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Der Urangehalt von Dünger liegt anscheinend über jenem einer Uranlagerstätte. Warum baut man das Zeug denn noch ab, wenn man es stattdessen auch aus Dünger gewinnen kann?
wie oben auch beschrieben ist geht die gefahr nicht von der strahlung aus da über 99% des gesamten vorkommens an uran ein bestimmtes isotop ist. und zwar das Uran(238). das andere uran(235) ist das AKW und waffenfähige "gefährliche" uran. das gibts sehr selten, muss extra aufgereinigt werden für AKW oder waffen.
die gefährlichkeit als dünger liegt darin, dass es sich einlagertw ie andere schwermetalle auch
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