Leitbörsen in Fernost teils mit klaren Aufschlägen

16. Oktober 2012, 12:21
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Export- und Bankwerte gefragt

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag dank guter Vorgaben aus Europa und den USA überwiegend fester tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verteuerte sich um 123,38 Zähler oder 1,44 Prozent auf 8.701,31 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 58,82 Zähler (plus 0,28 Prozent) auf 21.207,07 Einheiten. Der Shanghai Composite zeigte sich unterdessen um minimal 0,11 Punkte höher bei 2.098,81 Punkten.

Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.046,81 Zählern mit einem leichten Plus von 3,76 Punkten oder 0,12 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg moderat um 8,4 Zähler oder 0,19 Prozent auf 4.513,90 Einheiten.

Börsianern zufolge hätten die robusten US-Einzelhandelsdaten sowie die erfreulichen Quartalsergebnisse der US-Bank Citigroup für mehr Risikofreude unter den Anlegern gesorgt. Insbesondere Aktien exportorientierter Unternehmen zählten zu den Gewinnern. Aber auch Banktitel zeigten sich nach den erfreulichen Zahlen des US-Wettbewerbers Citigroup gesucht.

In Australien verzeichneten die Finanzwerte QBE Insurance mit einem Plus von 2,45 Prozent auf 13,82 australische Dollar kräftige Aufschläge. Suncorp erhöhten sich um 1,68 Prozent auf 9,66 australische Dollar und Macquarie gewannen 1,10 Prozent auf 29,40 australische Dollar.

Rio Tinto zeigten sich unterdessen um 1,25 Prozent auf 55,12 australische Dollar leichter. Auch die Titel von BHP Billiton gaben nach und schlossen mit einem Abschlag von 0,84 Prozent auf 33,07 australische Dollar. Die Wertpapierexperten von Goldman Sachs hatten am Vortag für beide Papiere, die auch an der Börse London notieren, eine negative Analystenmeldung abgegeben und die Kursziele nach unten korrigiert.

An der Börse in Hongkong gewannen die Titel des Wal-Mart-Zulieferers Li & Fung 0,67 Prozent auf 12,06 Hongkong Dollar. Die Anteilsscheine der exportorientierten Modekette Esprit verteuerten sich um 0,32 Prozent auf 12,46 Hongkong Dollar. Stärkster Wert innerhalb des Hang Seng waren China Resources mit einem satten Plus von 5,13 Prozent auf 17,20 Hongkong Dollar.

Bankwerte zeigten sich in Hongkong unterdessen etwas schwächer. Bank of China sanken um 0,32 Prozent auf 3,07 Hongkong Dollar und Bank of East Asia gaben um 0,35 Prozent auf 28,75 Hongkong Dollar nach. Bank of Communications verloren 0,52 Prozent auf 5,72 Hongkong Dollar.

Größter Gewinner innerhalb des Nikkei-225 Index waren Softbank, die um knapp zehn Prozent auf 2.458 Yen nach oben kletterten. Der japanische Mobilfunkriese übernimmt bis zu 70 Prozent des US-Konkurrenten Sprint Nextel, wie am Vortag öffentlich gemacht wurde. Ein Aus der geplanten Übernahme wäre für beide Unternehmen mit Millionen-Kosten verbunden. Sollte eine Seite aus dem rund 20 Milliarden Dollar schweren Geschäft aussteigen, könne sich die Entschädigungszahlung auf bis zu 600 Millionen Dollar belaufen, teilte Sprint am Montag mit. (APA, 16.10.2012)

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