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Im Ö1-Morgenjournal räumt SPÖ-Chef Werner Faymann Fehler bei der Entscheidungsfindung rund um die Wehrpflichtsdebatte ein. "Bei der nächsten Frage wo wir etwas Neues formulieren, werden wir von Anfang an die Diskussion breiter aufstellen. Das ist eine Frage der Fairness. Wenn man von Freunden möchte, dass sie sich in der Diskussion gemeinsam engagieren, dann muss man sie von Anfang mitnehmen", sagte der Bundeskanzler. Geht es nach Faymann sollte künftig jeder "von Anfang an" die Chance haben, mitzugestalten.
Leise Kritik an Häupl
Zum Wehrpflichtschwenk der SPÖ, die vom Wiener Bürgermeister Michael Häupl via Kronen Zeitung verkündet wurde, sagt Faymann: "Rückblickend ist der Entscheidungsprozess sehr rasch gewesen. Zu Recht fordern die jungen Leute ein: Wenn ihr wollt, dass wir gemeinsam vorgehen, dann müsst ihr uns auch von Anfang an einbeziehen. Auch Michael Häupl und ich waren einmal in einer Jugendorganisation. Und da muss man zugeben, dass es bei der Wehrpflichtdiskussion nicht so gut gelaufen ist." Es hätte mehr Diskussion am Beginn gebraucht, doch diese werde nun nachgeholt. (red/derStandard.at, 16.10.2012)
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Dass der wahltaktische Schwenk eines Landeshauuptmannes von Wien mit kräftiger Unterstützung der Kronenzeitung in Sachen Wehrpflicht, seit jeher eisern von den Sozialdemokraten verteidigt, hat nun keinem gutgetan - auch nicht Faymann und Darabos.
Es war ein unüberlegter "Schnellschuss" und daraus resultierend nur endlose Diskussionen - Pro/Contra Wehrpflicht ausgelöst.
Die beiden Herren Faymann und Darabos, ehemalige Zivildiener, können ergo die wahre Tragweite der Wehrpflicht, immerhin im Verfassungsrang, nicht entsprechend einschätzen.
Gut so, dass Herr Generalstabschef Entacher, in Kenntnis der realen Lage des österr.Bundesheeres,
standhaft in Übereinstimmung mit dem Bundespräsidenten, die Wehrpflicht verteidigt.
Ich verstehe diesen Artikel nicht, falls das eine Reaktion von Faymann auf sein schlechtes Abschneiden beim Bundesparteitag sein soll... wie wärs dann auch vielleicht damit ein paar reflektierende Worte zum Fernbleiben vom U-Ausschuss zu verlieren?!!
Ein Berufsheer kommt nach den anfänglichen einmaligen Umstellungskosten dann später billiger. Die Leute sind besser ausgebildet und haben durch Auslandseinsätze schon viel Gefechterfahrung gesammelt. Im Ernstfall sind die bereit mit allen nötigen Konsequenzen und ungeachtet der Opfer für unser Land oder die EU auch harte aber nötige Entscheidungen durchzuführen.
Nachteille des Berufsheeres:
Durch die nicht dauernd nachrückenden Rekruten aus der Bevölkerung kann sich eine Einheit im Heer bilden. Ein Kommandant kann mit seiner ihm loyale Truppen einen TemplerOrden oder so was bilden, die durch langjähriges Zusammenspiel von Experten sehr effizient in kurzer Zeit die Staatsmacht übernehmen kann oder gezielt verdeckte Einsätze auf eigene Faust
Weiters ist das Problem gegeben, das"kämpfen" nur einen SEHR kleinen Teil der tatsächlichen Aufgaben eines Soldaten im Auslandseinsatz ausmacht. Die Masse sind vertrauensbildende Massnahmen, wie Wiederaufbau der Infrastruktur usw. Dazu sind aber neben den militärischen Fähigkeiten vorallem zivile Fertigkeiten nötig, die Milizheere ganz natürlich aufbringen, in Berufsheeren dagegen nicht zu finden sind. Von der Ausbildung können Berufsheere den Stand eines Milizheeres nie erreichen.
Auch von der Effizienz sind Berufsheere im Nachteil, da sie bereits im Frieden die gesamte Struktur die sie im Einsatz benötigen erhalten müssen, unabhängig ob sie sie benötigen oder nicht. Milizheere sind dagegen variabel anpassbar und daher effizienter.
und die bei einem Berufsheer angeblich wegfallen sollen, sind auch in einem Berufsheer permanent gegeben. Nicht nur das, sie sind sogar noch höher, da hier nicht so sehr die nur relativ geringe Kosten verursachende Anlernphase Wiederholung sondern die Aufrechterhaltung des Ausbildungsstandes, in Form von Übungen, die deutlich mehr Geld kosten. Desweiteren ergibt sich das Problem,das nicht gerade die Hellsten zum Berufsheer gehen, womit ein deutlich größerer Ausbildungsaufwand nötig ist um auch nur ansatzweise die Leistungen von Wehrpflichtigen zu erreichen. Zudem bringen die GWDs zivile Erfahrungen/Kenntnisse mit, die die Leistungsfähigkeit erhöhen. Auch gehen Soldaten von Berufsarmeen kaum öfter als einmal in den Auslandseinsatz, sind
Dass es weit mehr als einmaliger Umstellungskosten bedarf.
Dass keiner sagt, was mit den Soldaten nach (!) dem aktiven Dienst passieren soll.
Dass Ausbildungs-Maßnahmen nach (!) dem Heeresdienst zu den effektiven Kosten dazuzurechnen sind und mithin das Modell Berufsheer drastisch verteuern !
Und wer kommt für allfällige (erwartbare) Ausbildungskosten nach (!) dem aktiven Dienst auf ?
Genau: die Allgemeinheit - sprich: der Steuerzahler
Da werden nur Budgetposten umgeschichtet -
weg vom BMLV
hin zum BMASK
Das ist Wählertäuschung reinsten Wassers !
Mir sind gut ausgebildete Berufssoldaten wesentlich lieber, als im Zweifelsfall eh kaum brauchbare ehemalige Wehrpflichtige.
Ja, ein Berufsheer kostet etwas - und das ist auch nichts Schlechtes. Will ich gute Leistung muss mir das etwas wert sein.
Immer alles auf ein, dann ohnedies nur scheinbares, Wirtschaftlichkeitskalkül herunterzubrechen ist sicher kein Weg um zu guten Entscheidungen zu kommen. Zu billigen vielleicht.
Die Kosten für sich alleine zu betrachten ist eine sinnlose Übung, wenn Sie dem dann nicht auch die jeweiligen Nutzen gegenüberstellen.
Diese Milchmädchenrechnungen sind schon soooo fad.
billiger sei oder maximal gleich viel kosten würde !
Es ist eindeutig teurer !
Zwar aus anderen Budget-Posten, aber Steuergeld bleibt Steuergeld.
Zahlen tut's in jedem Fall der Steuerzahler !
Und worin soll dann noch der Nutzen liegen,
wenn noch keiner weiß, was mit den Leuten nach dem Dienst passieren soll ?
wenn noch keiner weiß, wie der Ersatz-Sozialdienst aussehen soll (der ja auch mehr kosten wird !) ?
Abgesehen davon gewinnen die Soldaten div. Spezialeinheiten internat. Wettbewerbe zu Hauf,
werden die Auslands-Soldaten regelmäßig lobendst erwähnt von der UNO abwärts -
also kann die Ausbildung ja nicht so schlecht sein, oder ?
Na eben.
Offiziere können einzelne Härtefälle oder Schicksale erkennen und einen frühen gesellschaftlichen Absturz manchmal vermeiden. Plötzlich auftretende Hypes oder Tendenzen in der Jugendszene können gemonitored und auch noch gegengesteuert werden. (wie z.B. sehr rechtsextreme Gesinnung, übermäßig viele Drogenkonsumenten, Konflikte zwischen Migranten der 2. Generation und Altösterreichern)
Nachteile des Milizheeres:
Weniger Effizient, permanenter Kostentreiber
sondern von DEMOKRATIE!
Und es geht NICHT darum "Freunde" "mitzunehmen", sondern um einen POLITISCHEN Prozess!
Schon das Wort "mitnehmen" verrät paternalistisches Gönnertum.
Es geht auch NICHT um Freunde, die kònnen Sie über Facebook "abholen". Es geht um Parteimitglieder und Sympathisanten, die die BEWEGUNG tragen (sollten) und die müssen nicht Ihre Freunde sein!
These 1: "die Wehrpflicht ist in Stein gemeisselt"
These 2: "die Diskussion ist zu kurz gekommen"
These 3: "wir brauchen doch kein Berufsheer"
These 4: "die Wehrpflicht ist in Stein gemeisselt"
Ob da die "Krone" immer mitschwenkt ?
Wofür ist eigentlich Onkel Frank ?
Danach wird sich nämlich bald die Meinung der "Krone" richten, denn die hat Frank's Regel (wer das Gold hat, macht die Regeln) schon längst verinnerlicht . . . .
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