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Loyale BlackBerry-User schätzen vor allem die Tastatur an den Geräten. Ob diese in der BlackBerry-10-Serie vollständig verschwinden werden, wird sich Anfang 2013 zeigen.
"Welches Handy hast Du eigentlich?" ist eine Frage, die man im Freundeskreis oder auch bei flüchtigen Bekannten mittlerweile öfters gestellt bekommt. Wer die täglichen Arbeiten und Abläufe, die er am Desktop erledigt, auch unterwegs erledigen möchte, ist nicht allzu selten mit einem Smartphone unterwegs. Ein iPhone oder das neueste Android-Handy gehören für die meisten jungen Menschen als notwendiges Accessoire zum Leben dazu. Dass man sich für sein Telefon allerdings auch schämen kann, zeigt Nicole Perlroth von der New York Times.
Im Gespräch mit der Redakteurin erklärt eine Frau, dass sie sich für ihr BlackBerry schäme und sich das Handy deshalb auf keiner Veranstaltung aus der Tasche nehmen traut. Sogar in einem Umfeld, in dem BlackBerrys an der Tagesordnung waren, beispielsweise bei beruflichen Meetings, versteckt sie ihr BlackBerry und holt lieber das iPad hervor. Von Kunden möchte sie nämlich nicht nach ihrem Handy beurteilt werden.
BlackBerry-User würden demnach immer wieder von Besitzern anderer Smartphones verspottet werden. Auch, wenn es oft nur ein Scherz ist: Was einst ein Symbol der Business-Elite war, ist heutzutage genau das Gegenteil. Sogar Marissa Mayer hat als neue Yahoo-Chefin BlackBerrys gegen iPhones und Android-Devices ausgetauscht. Laut New York Times ist der kulturelle Unterschied zwischen loyalen BlackBerry-Kunden und den anderen Smartphone-Usern mittlerweile ein sehr großer. In klassischen Unternehmen, die ihre Mitarbeiter mit BlackBerrys ausstatten, wird der Schrei nach anderen Handys bei den Mitarbeitern immer lauter. "BlackBerry-User sind wie MySpace-User", sagt ein Musiker aus Los Angeles. Scherzhaft meint er weiter, das BlackBerry-Besitzer vermutlich immer noch über AOL Instant Messenger chatten würden.
Bei Veranstaltungen würde man sich nicht einfach ein Ladegerät ausleihen können. "Nein, für dieses haben wir leider keines", heißt es dann. Ganz zu schweigen von der Verfügbarkeit angesagter Apps oder Social Networks. Viele davon gibt es für BlackBerry nicht. Eine gute Kamera, GPS und ein schneller Browser werden von BlackBerry-Usern laut Perlroth am meisten vermisst. Doch es gibt auch die andere Seite der Medaille: Einige wollen BlackBerry verwenden, weil sie vor allem die Tastatur schätzen und damit schneller E-Mails und Nachrichten verfassen können. Loyale User braucht das Unternehmen mehr denn je, denn RIM hat jetzt eine Chance, die sie nicht verpassen dürfen. Im ersten Quartal 2013 soll RIM sein neuestes Betriebssystem inklusive neuer Geräte auf den Markt bringen. Ob das eisnt führende Smartphone-Unternehmen es mit BlackBerry 10 schaffen wird wieder einen Trend zu setzen, wird sich Anfang 2013 zeigen. (red, derStandard.at, 16.10.2012)
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"Hallo, eine Frage, haben Sie zufällig irgendwo das Blackberry Playbook?"
"Bitte was?"
"Das Tablet von Blackberry ... heißt Playbook."
"Nein hama ned. Aber da drüben haben wir die ganzen Apple und Android Tablets."
"Aha. Wie siehts mit dem Surface aus, bekommt ihr das irgendwann mal herein?"
"Nein, Saturn oder Media Markt werden das nie bekommen, auch wenns im Handel ist."
"Alles klar..."
Danke tschüss...
brauchen nicht ein neues smartphone sondern eine gute therapie beim psychiater ihres vertrauens.
mit meinem handy müsste ich mich schon totgeschämt haben. aber es funktioniert und ich bin nicht der feind meines geldes. so what.
jetzt kommt so was wie "weil es in china mit kinderarbeit hergestellt wird", weil die herstellerfirma einen krieg in afrika finanziert, oder weil die arbeiter bis aufs blut ausgebeutet werden.
aber nein, nur weil es ein mickriger phallusersatz ist - lächerlich
dann sollte man vielleicht einen Psychologen aufsuchen oder?
Abgesehen davon: BB wird es wohl nicht mehr schaffen. Das Ding ist technisch einfach zu weit nach hinten gefallen, irgendwie wie Nokia ... früher die großen Statussymbole, dann die Entwicklung verpasst und schon ist der Ofen aus. So schnell kann es gehen ...
..für meinen (beruflichen) BlackBerry. Ich mach mit dem Ding genau das, wofür es wirklich gut ist: telefonieren und e-mails lesen bzw. schreiben. Außer die Anlage ist ein Excel-File - dann schick ich es auf mein (privates) iPhone...
Zum Surfen, etc. ist das das Ding aber echt nicht zu gebrauchen...
der artikel ist genau so geschrieben, dass hier 500 postings mit so einer aussage stehen.
natürlich baut jeder ständig an seinem image (auch an jenem, das er gerne von sich selbst hätte).
dazu gehört das handy eben genauso wie ein auto, frisur, urlaub, haus, kleidung, freizeitgestaltung usw. usw.
die summe der dinge machen dann das image aus. es gibt dinge, die (abhängig vom sozialem umfeld) wichtiger und weniger wichtig sind.
ist doch logisch.
und jeder, der hier schreibt: "wie traurig..."
macht das ganze halt mit anderen dingen. das ist um nix weniger traurig.
ein smartphone ist nun mal für viele ein 'statusobjekt'. und früher war ein blackberry in managerkreisen sowas wie ein 'schau er, ich bin wichtig und unverzichtbar', und das h
exakt richtig. jeder hier definiert sich ständig über sehr viele dinge und nimmt diese auch sehr ernst. klassischer fall von doppelmoral. man kennt das... und selbstverständlich zeigt (oder kann zeigen!) ein modernes smartphone, ob der besitzer ein technologie-fortschrittlicher mensch ist oder eben technologie-feindlich. (auch wenn es eigenartige zwischenkonstellationen immer wieder gibt). ich kenne viele verweigerer und die sind auch fortschrittsfeindlich im kopf. es ist auch nicht schlimm, nach außen ein image zu betreiben, weil es eine ureigene menschliche art sowieso ist...
das ist schon eine unglaubliche frechheit. normalerweise wäre dem anrufenden gegenüber angebracht ihn auf das laufende gespräch zu verweisen, mit dem menschen den ich vor den kopf stosse indem ich ihn zum passiven genuss meiner anrufbeantwortung verurteile.
das sage ich. als jemand der schon tausend gespräche mitverfolgen musste die mich nicht interessierten, weil ich in der warteschleife stand. neben dem ehemaligen gesprächspartner, der ja nun telefoniert- unhöflicherweise.
mir sind marken wurscht.
Vollkommen korrekt. Mein erster Chef vor Jahrzehnten hat das schon gewusst - der Kunde der vor Ort ist wird zuerst fertig bedient und dann erst abgehoben. Diese Anstandsregel wird heute leider schon nahezu überall verletzt, Erreichbarkeit ist oberste Prämisse geworden (mein jetziger Arbeitgeber sagt sogar ganz offen dass ihm Erreichbarkeit wichtiger als guter Service ist und budgetiert hauptsäclich dahingehend die Mitarbeiter für Endkundensupport).
Schreckliche Zeiten.
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