US-Provider sperren ab November Websites für Filesharer

16. Oktober 2012, 09:19

Zugang soll erst nach Online-Kurs für Copyright wieder gewährt werden

Der US-Telekomkonzern AT&T plant Berichten zufolge, bei Urheberrechtsverletzungen Nutzer vorübergehend für bestimmte Websites auszusperren. Zugang sollen sie erst dann wieder erhalten, wenn sie einen Online-Kurs in Sachen Copyright absolviert haben.

"Six Strikes" ab November

Einem internen Dokument zufolge, das TorrentFreak vorliegt, will das Unternehmen ab Ende November Warnungen an User ausschicken. AT&T dürfte das aber nicht im Alleinganz durchsetzen. Demnach sollen zu diesem Zeitpunkt auch weitere Internet Service Provider wie Cablevision, Comcast, Time Warner Cable und Verizon damit starten.

"Erzieherische Maßnahmen"

Nutzer sollen fünf oder sechs Verwarnungen erhalten bevor die Provider zu "erzieherischen Maßnahmen" greifen, der WebStandard berichtete. Laut Bericht sollen die betroffenen Nutzer auf den Online-Kurs umgeleitet werden, wenn sie versuchen bestimmte Websites aufzurufen. Um welche Seiten es sich genau handelt, ist nicht bekannt. In dem Dokument sei nur die Rede von den "am meisten frequentierten Seiten". Andere Dienstleistungen wie TV oder Sprachservices sollen nicht gesperrt werden. (red, 16.10.2012) 

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das geht doch nur mit deep packet sniffing

und das ist teuer weil CPU-zeit damit vergeht.

anders haben sie doch null ahnung, ob das jetzt legal ist oder nicht, was da gesharet wird.
und wenn sie sniffen, dann bedeutet das eine generalüberwachung jedes ihrer hunderten millionen internetuser.

und selbst dann muss noch ein mensch kontrollieren ob der inhalt legal ist oder nicht

also das sniffing sagt mir welche art von datei es ist, etc. aber nicht ob diese legal doer illegal downgeloaded wurde...

Blockwart 2.0

America - the land of the free (idiocracy)

aber fest übern Iran und China schimpfen,

wenn diese das Internet zensurieren!

nananananannanananananan WERBUUUUUNG,
nanananannanannanan gratis WERBUUUUUNG,
nananannanan drauf gescheibenkleistert, proxyserveeer usw. usw. echte Piraten lassen sich doch nicht von einer drittklassigen "providersperre" abschrecken oder gar zurückhalten, pff. Außerdem kaufen echte Piraten eh gute SW oder Musik oder Filme, man weis ja das man dann iwie, vl. ein bisschen die Künstler unterstützt :)

"Online-Kurs in Sachen Copyright"

hahahahahahahahahaha

es hat filesharer schon immer gegeben und wird es weiterhin gebn :)

"sollen zu diesem Zeitpunkt auch weitere Internet Service Provider ... damit starten"

Ist das nicht ein Kartell?

die defintion von "user" (person, betriebsystem, gerät, IP) und "filesharer" möcht ich sehen.

da wird sich dann wohl jeder ein vpn holen und passt

Milchmädchenrechnung!

Ich glaube dass bald mehr Filesharing-Seiten im Zwiebel-Netz entstehen werden. Da kann kein Provider mehr was dagegen tun.

Tor ist doch nicht sicher.

Also wieso sollte jemand dort Filesharing betreiben, wo es sicherheitstechnisch nicht viel bringt?!?

Falsch! Zumindest solange man innerhalb des Netzwerks bleibt.

ich dachte immer, es wäre im grunde sicher?!?

wo liegen denn die sicherheitslücken im tor?

wahrscheinlich reicht es ...

... wenn der eine oder andere von der Content-Industrie finanzierte Exit-Node betrieben wird ...

Kompromitierte exit Nodes sind nutzlos wenn eine Seite auf .onion endet.

Das wirft aber noch die Frage auf

... ob Agenten (FBI, Contentindustrie) nicht auch mal im Zwiebelnetzwerk "rumsuchen" und auch dort "illegale" Sites/Filesharer solcherart mit etwas social engineering und entsprechender Energie ausfindig machen können? Bzw. ... gibt es eine Usage-Policy innerhalb des Onion-Netzes, die etwa Kinderp0rnografie verbietet und dies auch durchsetzen kann?

Onion ist der Inbegriff der Redefreiheit, deswegen gibt es dort keine Usage-Policy.
Fragen sie doch Saskijan wie viele KiPo-Seiten dort sind. Sie hat einige Adressen auf ihrer Blogpage veröffentlicht.

Soweit mir bekannt ist, gibt es eine derartige Usage Policy dort nicht und jeder darf auf seinem Server hochladen was er will. Seiten werden nicht gelöscht.
Und FBI Agenten können dort gerne rumschnüffeln, aber ausrichten können sie gar nichts.

Bei Seiten innerhalb des Tor-Netzes aber wohl ziemlich egal. ;)

also sicher oder nicht sicher??

ach egal.. verwend ichs halt weiterhin nicht xD

Die Rede war hier nicht von gewöhnlichen Seiten im World Wide Web, sondern von Hidden Services. Diese sind ausschließlich mittels Tor-Client (oder tor2web.org) erreichbar.

Infos dazu gibt es z.B. hier:
https://www.torproject.org/docs/hidd... es.html.en
https://en.wikipedia.org/wiki/Tor_... n_services

Egal ob ein Buch, einen Film oder eine CD ...

ich würd´s mir auch nicht kaufen, wenn es diese Dinge nicht frei im Netz zur Verfügung gäbe ...

Ich glaube NICHT, dass dadurch wieder mehr Einnahmen lukriert werden können ...

Die Filesharer werden sich schon wieder mal was neues überlegen ... die Contentmafia leider nicht!

Ich schon, hätte ich die Möglichkeit.
Hab ich aber nur bei Büchern und Musik. Bei Videos bis auf flimmit eine komplette Pleite, und bei flimmit gibts auch wenige Filme zum "ausborgen".

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