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Washington - Die durchschnittliche Sterberate in Jäger- und Sammlerkulturen liegt näher bei jener von Schimpansen als von menschlichen Gesellschaften in einigen hochentwickelten Ländern. Bei 30-jährigen Jägern und Sammlern und 72-jährigen Japanern sei die Sterblichkeit etwa gleich hoch. Zu dem Ergebnis kam eine im Fachblatt "PNAS" publizierte Studie zu Mortalität im evolutionären Kontext, an der unter anderem das Max-Planck-Institut für Demografieforschung in Rostock beteiligt war.
Das Sinken der Mortalität beim Menschen ist ein junger, sehr schnell verlaufender Prozess. Der Großteil der Entwicklung geht auf die vergangenen vier der insgesamt etwa 8000 Generationen des Menschen zurück. Vor dem späten 19. Jahrhundert waren die Unterschiede bei der Sterblichkeit nur gering. Die Daten der Jäger und Sammler stehen in der Studie stellvertretend für frühere menschliche Gesellschaften.
Die Bemühungen, die Sterblichkeit beim Menschen zu verringern, liegen zudem zumindest gleichauf mit Laborversuchen an Modellorganismen, die ihr Ziel mit bestimmten Mutationen oder Selektionsverfahren erreichen. Bei der Verringerung der Sterblichkeit beim Menschen spielen genetische Veränderungen dagegen kaum eine Rolle. Was die Mortalität des Menschen so dehnbar macht und wo ihre Grenzen liegen, soll Gegenstand künftiger Forschungen sein. (pum, DER STANDARD, 16.10.2012)
Abstract
PNAS: Human mortality improvement in evolutionary context
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welches afrika ?!
buschmännerkind, kairoer slumkind, kind eines prof. einer uni in nairobi !?
durchschnitt ?!
grobe abschätzung.
buschmann (ist heute ähnlich gestellt wie früher, geht im aber sicher auch besser als vor 150 jahren)
also buschmann heute 40 jahre
buschmann 1860, 30-35 jahre
slumkind, schätze ich 60 jahre
kind prof in nairobi schätze ich 75 jahre
afrikadurchschnitt 65 jahre
afrikaschnitt 1860, ca. 30-35 (ist wahrscheinlich eh zu hoch, auch beim buschmann).
aber was ja eigentlich klar ist, ist die massive erhöhung.
wieso du was anderes erwartet hast ?! musst du dir selbst beantworten.
Das stimmt so nicht. Gerade die Kindersterblichkeit ist massiv gesunken, auch wenn sie natürlich noch klar über der in der 1. Welt liegt. Wo glauben Sie, dass das massive Bevölkerungswachstum z.B. in Afrika herkommt? Die Leute dort haben nicht mehr Kinder als früher, denn das ist biologisch fast nicht möglich. Aber es überleben einfach viel mehr der Kinder.
nein, es sieht nicht trübe aus:
Lebenserwartung in Afrika vor 1900: ca. 26 bis 27 Jahre
Lebenserwartung in Afrika heute: 50,1 Jahre
aus: "Estimates of Regional and Global Life Expectancy, 1800–2001" von JAMES C. RILEY
wobei das "estimates" im Titel darauf bezieht, dass nicht in allen Regionen der Erde schon vor 1900 solche Erhebungen durchgeführt wurden.
Allerdings weiß ich nicht, was das genau mit dem obigen Artikel zu tun hat.
"Die Mortalität (von lat. mortalitas „Sterblichkeit“), Sterblichkeit oder Sterberate ist ein Begriff aus der Demografie."
Habe mir übrigens gestern das selbe gedacht und mal nach dem begriff gegoogelt. Wollte mich nämlich auch schon aufpudeln, habe es dann aber unterlassen. :-)
wäre es doch interessant, wenn's auf Standard.at neben dem Posting-Friedhof auch einen User-Friedhof geben würde. Mit Kommentarfunktion, ohne Zensur - das wird ein Spaß!
Wäre für einige hier auch eine der wenigen Gelegenheiten, mal ein paar grüne Stricherl zu bekommen...
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