72 ist das neue 30

15. Oktober 2012, 21:00

Die Sterblichkeit des Menschen sinkt rasant, ergab eine Studie zu Mortalität im evolutionären Kontext

Washington - Die durchschnittliche Sterberate in Jäger- und Sammlerkulturen liegt näher bei jener von Schimpansen als von menschlichen Gesellschaften in einigen hochentwickelten Ländern. Bei 30-jährigen Jägern und Sammlern und 72-jährigen Japanern sei die Sterblichkeit etwa gleich hoch. Zu dem Ergebnis kam eine im Fachblatt "PNAS" publizierte Studie zu Mortalität im evolutionären Kontext, an der unter anderem das Max-Planck-Institut für Demografieforschung in Rostock beteiligt war.

Das Sinken der Mortalität beim Menschen ist ein junger, sehr schnell verlaufender Prozess. Der Großteil der Entwicklung geht auf die vergangenen vier der insgesamt etwa 8000 Generationen des Menschen zurück. Vor dem späten 19. Jahrhundert waren die Unterschiede bei der Sterblichkeit nur gering. Die Daten der Jäger und Sammler stehen in der Studie stellvertretend für frühere menschliche Gesellschaften.

Die Bemühungen, die Sterblichkeit beim Menschen zu verringern, liegen zudem zumindest gleichauf mit Laborversuchen an Modellorganismen, die ihr Ziel mit bestimmten Mutationen oder Selektionsverfahren erreichen. Bei der Verringerung der Sterblichkeit beim Menschen spielen genetische Veränderungen dagegen kaum eine Rolle. Was die Mortalität des Menschen so dehnbar macht und wo ihre Grenzen liegen, soll Gegenstand künftiger Forschungen sein. (pum, DER STANDARD, 16.10.2012)

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Zootiere leben eben deutlich länger als die Kollegen in freier Wildbahn:)

Aber mir ist das ganz recht so.

die sterblichkeit sinkt

oh-oh, Kardinalschnittenfehler.

Wie wärs noch mit ein bisschen immermehrismus?
Immer mehr unsterbliche Highlander unter uns. (ach ja, geht auch nicht, denn es kann nur einen geben :P)

sie lesen eine studie des ministeriums für wahrheit weche in kooperation mit dem ministerium für überfülle erstellt wurde......

big brother

Ja irgendwo sitzt ein riesiges

Beamtenheer und fälscht die ganzen Todesanzeigen und nicht nur das! es fälscht auch die alten Aufschriften auf den Grabsteinen.

die wirkung deines kommentars und des mejnes namens sind annähernd ident

nein

ich las gerade ein schwachsinniges posting!

dann klickte ich auf 'antworten'.

warum sind sie eigentlich noch nicht tot?

ich meine, als mensch ohne gehirnfunktion sind sie doch ein verdammtes medizinisches wunder...

oder sind sie am ende ein zombie?

das "reptiliengehirn" sorgt für Atmung

Nahrungsaufnahme und offensichtlich auch begrenzte Fähigkeiten im Umgang mit Computertastaturen

Mich haben drei Zeilen soeben wieder dümmer gemacht. Danke.

hmmm

wie passt das mit den letzten untersuchungen zusammen, dass menschen, die viel sitzen früher sterben, wo doch der größte teil aller berufe heutzutage im sitzen ausgeführt wird?

da fehlt mir irgendwo eine verbindung.

Das früher ist relativ

Sie sterben eben mit 79 statt mit 82.

Aber eines ist klar. Diabetes und solche Sachen können einem die letzten Jahre ganz schön vermiesen.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Nur weil eine Untergruppe der Menschen, die viel sitzt, teilweise früher stirbt als Menschen die dies nicht tun, kann doch dennoch die allgemeine Lebenserwartung steigen...

....Die Sterblichkeit des Menschen sinkt rasant... Die Sterblichkeit liegt immer noch bei exakt 100%

Wer sagt das...?

Von den ca. 100 Mrd. Menschen, die bisher auf der Erde lebten, leben noch immer über 7 Mrd.... ;-)

hör auf diese "wir sind die geilsten" selbstbejubelungsmeldungen durch tatsachen zu manipulieren - interessant wäre ein vergleich der lebenserwartung eines afrikanischen kindes heute, und vor 150 jahren - da würd es dann eher trübe aussehen

welches afrika ?!

buschmännerkind, kairoer slumkind, kind eines prof. einer uni in nairobi !?
durchschnitt ?!

grobe abschätzung.

buschmann (ist heute ähnlich gestellt wie früher, geht im aber sicher auch besser als vor 150 jahren)
also buschmann heute 40 jahre
buschmann 1860, 30-35 jahre
slumkind, schätze ich 60 jahre
kind prof in nairobi schätze ich 75 jahre
afrikadurchschnitt 65 jahre
afrikaschnitt 1860, ca. 30-35 (ist wahrscheinlich eh zu hoch, auch beim buschmann).

aber was ja eigentlich klar ist, ist die massive erhöhung.

wieso du was anderes erwartet hast ?! musst du dir selbst beantworten.

Das stimmt so nicht. Gerade die Kindersterblichkeit ist massiv gesunken, auch wenn sie natürlich noch klar über der in der 1. Welt liegt. Wo glauben Sie, dass das massive Bevölkerungswachstum z.B. in Afrika herkommt? Die Leute dort haben nicht mehr Kinder als früher, denn das ist biologisch fast nicht möglich. Aber es überleben einfach viel mehr der Kinder.

nein, es sieht nicht trübe aus:

Lebenserwartung in Afrika vor 1900: ca. 26 bis 27 Jahre

Lebenserwartung in Afrika heute: 50,1 Jahre

aus: "Estimates of Regional and Global Life Expectancy, 1800–2001" von JAMES C. RILEY

wobei das "estimates" im Titel darauf bezieht, dass nicht in allen Regionen der Erde schon vor 1900 solche Erhebungen durchgeführt wurden.

Allerdings weiß ich nicht, was das genau mit dem obigen Artikel zu tun hat.

Da du Antwort schon kennst: Erleuchte uns bitte.

Nein!
Bitte nicht!

Die Sterblichkeit sinkt also rasant.

Denkts mal über diesen Satz nach.

Oder war doch die SterblichkeitsRATE gemeint?

lt. wiki

"Die Mortalität (von lat. mortalitas „Sterblichkeit“), Sterblichkeit oder Sterberate ist ein Begriff aus der Demografie."

Habe mir übrigens gestern das selbe gedacht und mal nach dem begriff gegoogelt. Wollte mich nämlich auch schon aufpudeln, habe es dann aber unterlassen. :-)

Wie sagte unser aller Otto Schenk?

" des hod ma grod no gföt"

Und sollte man dann doch einmal blöderweise sterben, ...

wäre es doch interessant, wenn's auf Standard.at neben dem Posting-Friedhof auch einen User-Friedhof geben würde. Mit Kommentarfunktion, ohne Zensur - das wird ein Spaß!

Wäre für einige hier auch eine der wenigen Gelegenheiten, mal ein paar grüne Stricherl zu bekommen...

geil :-D

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