Waffen für syrische Rebellen gehen an Islamisten

15. Oktober 2012, 19:35

Auch USA unterstützen Waffentransporte über Katar und Saudi-Arabien

Washington/Damaskus - Waffenlieferungen für syrische Rebellen fallen nach einem Bericht der "New York Times" häufig in falsche Hände. Die meisten Transporte leichter Waffen aus Saudi-Arabien und Katar gingen an islamistische Gruppierungen und nicht an westlich ausgerichtete Oppositionelle, schreibt die Zeitung unter Berufung auf US-Regierungsbeamte und Diplomaten im Nahen Osten.

In Washington gehe die Sorge um, dass dadurch Aufständische gestärkt würden, die sich später als US-feindlich erweisen könnten. "Die Oppositionsgruppen, die die meisten Waffen erhalten, sind genau diejenigen, von denen wir nicht wollen, dass sie sie bekommen", zitiert das Blatt einen namentlich nicht genannten Regierungsbeamten.

Die USA schicken offiziellen Angaben zufolge selbst keine Waffen an syrische Rebellen. Sie leisten aber militärische Hilfen etwa mit Kommunikationstechnik oder geheimdienstlichen Informationen. Zudem unterstützen sie nach Angaben der "New York Times" auch Waffentransporte - zumeist gebrauchte Gewehre und Granaten - , die über Saudi-Arabien und den Golfstaat Katar abgewickelt würden. Besonders Transporte aus Katar fielen häufig in die Hände von Islamisten, hieß es. (APA, 15.10.2012)

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Die USA hat das bereits seit mehr als einem Jahr geplant und nicht umsonst Waffen um 11 Mrd. Dollar (!) an Saudiarabien geliefert, dem Land wo aller Wahabit-Fanatiker-Islam-Terror ausgegangen ist. Und husch, husch kam es daraufhin überall zu hochbewaffneten "Aufständen" und Bombenattacken in ganz Nordafrika bis Vorderasien. Es ging NIE um Menschenrechte, sonst hätte der Aufstand in Riad beginnen müssen, der blutigsten Islam-Diktatur.

Und ich finde die Anbiederung der USA unter Obama an diese Islam-Fanatiker einfach zum Spei... Was war 9/11 eigentlich, ein Betriebsunfall???? Was sind die Bomben dieser Leute in Staaten überall auf der Welt - "friendly fire"? Dazu noch die US-hörige passende verlogene Tatsachen verdrehende Berichterstattung.

Fallen in die Hände von Islamisten??? Die werden mit voller Absicht an die Islamisten geliefert.

westlich ausgerichtete Oppositionelle?
Ich bezweifle, dass es diese in größerer Zahl gibt. Zumindest nicht in den Kampfhandlungen. Außerdem ist Assad das so ziemlich westlichste in Syrien.

Reagan empfing 1985 ja auch die Taliban - die damals noch "Mujaheddin" hießen - im Weißen Haus

und erklärte sie zum "moralischen Equivalent amerikas Gründerväter".

http://www.titaniumteddybear.net/wp-conten... aliban.jpg

Pro-Islamisten-/Terroristen-Politik der USA

Am Allerschlimmsten ist es, dass man ein Land an diese Wahabit-Religionsfanatiker ausliefert, obwohl mind. 1/3 der Bevölkerung nicht mal sunnitisch ist, sondern alles mögliche, auch total westlich oder liberal oder links, das passende ideale Ziel jedenfalls für Terror, Mord und Rausmobben durch Islam-Fanatiker genauso wie es im Irak war. Und alle Frauen ab in die Sklaverei! (Siehe Zustände jetzt in Mali.)

Die schweren Waffen und Bomben der Terroisten stammen direkt aus Saudiarabien und die haben sie von den USA! Was die Terroristen an Gräuel anrichten, man denke allein an Aleppo, davon steht nirgends was in den US-hörigen Medien.

Die Israelis werden sich mal wünschen, es gäbe Iran und Syrien noch und nicht nur hasserfüllte Wahabiten!

Nur noch kopfschütteln...

"Außerdem ist Assad das so ziemlich westlichste in Syrien."

Das spricht aber eindeutig gegen den Westen ... was auch immer und wer auch immer "der Westen" ist.

äääh ...

also Waffen, die über Saudis und Kataris nach Syrien gelangen, die fallen in "islamistische Hände"..? Hä..? Geht's noch. Was glauben die denn? Die Saudis wären "westlich orientierte Demokraten"..?

Die Saudis wären "westlich orientierte Demokraten"..?

Aber sicher sind sie das!

Oder?
http://www.heise.de/tp/artike... 818/1.html

ach ne. echt jetzt?

Die Russen werdens schon richten

Die Geschichte wiederholt sich.

... als farce.

Die USA tun sich schwer zu begreifen, dass der Ausspruch: "Der Feind meines Feindes ist mein Freund"
nur in einer bestimmten Situation gilt und nicht allgemein.

Die USA werden von absolut unethischen Trot teln regiert. Stoßen die (inzwischen nichtkommunistischen) Russen zurück, verärgern die Chinesen, möchten die ganze Welt mit ihrem neoliberalen korrupten Stumpfsinn und dem Petrodollar beherrschen und biedern sich seit Reagan immer wieder an Islam-Fanatiker und Religionswahnsinnige an. Zu dumm um selbst erfolgreiche Kriege zu führen, keinen Cent für sozial Bedürftige oder ein besseres Bildungssystem im eigenen Land, aber sich technisch hochrüsten und überall woanders Kriege anzetteln (Stellvertreterkriege) um die eigenen Lobbyisten daran verdienen zu lassen. Und nebenbei Europa via Nato in den eigenen intriganten Dreck hineinziehen wollen.

dafür wissen Sie´s ;)

Ein sehr interessanter Artikel zum Thema.
http://www.heise.de/tp/artike... 817/1.html

Ich will die junge Diskussion der jungen Welt hier im forum nicht stören

aber, für ein paar Gallier, Scholl Latour, der Gaullist, ist ein Publizist.
http://www.n-tv.de/politik/M... 35571.html

lei

Abgesehen davon, dass sie versuchen einem angesehenen, erfahrenen und mehrfach ausgezeichnetem Journalisten seine Kompetenz abzusprechen, fällt ihnen nichts ein?

klagens mich doch ;)

Ich unterstelle indem ich einen Artikel unterstelle

lei

für Sie, dem Logiker: ein Tschournalist ist ein Jouurnalist. Alles klar doch. Jetzt können Sie in 2 Richtungen interpretieren: nachdem Zahlwort "eins" und nach dem Verhältniswort Journaille

klagens mich doch ;)

Sie sind so schon gestraft genug.

Es ist schon beachtlich und schizophren wie die Politik der US-Regierung und Europas diametral zum offensichtlichen agiert. Und wenn es dann mal wieder richtig knallt (siehe Antwort letzte Frage), wird von den Politdarstellern wieder nur zu hören sein, wir haben das nicht Voraussehen können, es kam völlig unerwartet.

Rita Mae Brown brachte dies mal sehr treffend in einem Satz auf den Punkt.

"Wahnsinn ist, wenn man immer wieder das Gleiche tut, aber andere Resultate erwartet."

man kann gar nichts voraussehen.
Schließlich ist man so blind, unfähig überhaupt ein Problem zu sehen.
(siehe Befürworter Exjugoslawiens, u.ä.)
Dann gibts auch kein Problem mehr;

lei

Die Erfahrung zeigt aber was anderes, gerade in Bezug auf das Zitat.

Oder strullen sie immer noch gegen den Wind, fassen bewusst einen heißen Herd an, hauen sich auf den kleinen Finger wenn der Kopf schmerzt?

fahren Sie gen Süden und halten sie den Finger mal nach Syrien (rein)
So erfährt man, falls es sich um zumutbares (Bachman) handelt

Die Tatsache, daß für Dich die Welt in immer gleichen Handlungsabläufen verfangen ist, bedeutet noch keine überragende Erkenntnis

Die Tatsache, daß zeitlich nicht absehbares unbedingt in die Handlungsbeurteilung miteinbegriffen werden muß, vergaßest Du, sowie die Indifferenz die Sprichwörter gegenüber zeitlich geschehendem haben können

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