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In Malawi konnte mithilfe einer speziellen Baumsorte die Maisproduktion erheblich gesteigert werden: Marie-Monique Robins Film "Zukunft pflanzen".
Wien - Früher waren die Maisvorräte im November, manchmal sogar schon im September aufgebraucht, erinnert sich Hilda. Bis März litten sie und die Bewohner des Dorfes Zomba Hunger.
Sie sagt es, greift in einen vollen Topf Maisbrei und steckt sich eine Handvoll genüsslich in den Mund. Möglich ist das dank des Gliricidiabaums, dessen Blätter die Bauern seit fünf Jahren zwischen die Maispflanzen graben. Der Mais wächst dank des natürlichen Düngers trotz Trockenheit hervorragend. 2007 startete die Regierung Malawis ein großes agrarökologisches Projekt. 180.000 Bauern wurden geschult. Das Landwirtschaftsministerium förderte die Agrarforstwirtschaft, um die Qualität der stickstoffarmen Böden zu steigern. "Das wird eine gute Ernte", sagt Hilda.
Nach Reportagen über fragwürdige Methoden der Saatmittelindustrie ("Monsanto, mit Gift und Genen") und Misswirtschaft mit Pestiziden ("Unser täglich Gift") legt die französische Reporterin Marie-Monique Robin im dritten und letzten Teil ihrer Trilogie gelungene Beispiele agrarökologischer Bewirtschaftung vor.
Für "Zukunft pflanzen" (Dienstag, 20.15 Uhr, Arte), reiste sie nach Mexiko, Kenia, Senegal, Japan und in die USA und sammelte Beispiele, wie sich mikroökologische Projekte durchsetzen und zu nachhaltiger Versorgung der Bevölkerung ohne Ausbeutung von Ressourcen führen.
Robin musste in der Vergangenheit einiges an Kritik einstecken. Zu einseitig seien ihre Reportagen, mit Fakten gehe sie nicht ganz sauber um, die Moralkeule schien manchen zu heftig geschwungen.
Dem Vorwurf der Schwarz-Weiß-Malerei entgeht die 52-Jährige, indem sie Sünden der industrialisierten Agrarwirtschaft weitgehend im Hintergrund hält und sich auf die positive Botschaft konzentriert. Und angesichts einer Milliarde Hungernder, sollte etwas Pathos erlaubt sein. (Doris Priesching, DER STANDARD, 16.10.2012)
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ich meine, man muss nicht jeden unseriösen kommentar über eine seriös arbeitende journalisten verbreiten. die reportage über monsante ist hervorragend recherchiert, eine vielzahl von experten kommen zu wort, die fakten sind beeindruckend. man hat es bei einem konzern wie monsante mit einer kriminell agierenden vereinigung zu tun. es geht um gewinnmaximierung um jeden preis, getrieben von einem wahrscheinlich faschistoiden menschenbild. wie sonst kann man es sich erklären, dass man für konzernzwecke die errungenschaften der demokratie riskiert und lobbyisten in die schaltzentralen der macht hievt.
allein in österreich werden jährlich 500.000 tonnen gvo-tierfutter importiert. monsante hat "gesiegt", aber widerstand zu leisten ist pflicht.
Dass ich nicht lache! Wer wirft ihr das vor? Die kritisierten Konzerne? Einseitige Information und Schönfärbung von sog. "Fakten" trieft ja wohl eher aus der Lobby der Saatmittelindustrie.
ja mensch, wie einseitig. was koennte man denn jetzt auch mal zur ausgewogenheit positives sagen ueber monsanto und co? sie haben zum beispiel nach dem eklat um round up die aufschrift ´nicht schaedlich fuer mensch und tier´ von der verpackung gestrichen. das ist doch wirklich positiv! basf crop science zieht sich aus dem europaeischen markt zurueck, weil es einfach zu viel gegenwind aus der bevoelkerung gibt und der markt keinen sinn macht. das ist doch einsichtig und vernuenftig! haette sie echt auch mal erwaehnen koennen. ja, total tendenzioes, frau robin. unsachlicher journalismus. koennte ja auch mal recherchieren, dass die angeblich so boesen fda/richter/petrochemiebosse ihren kindern zum geburtstag tolle geschenke machen - menschen!
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