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Berlin - Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat ihrer unter Druck geratenen Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) das "volle Vertrauen" ausgesprochen und sie als "hervorragende" Ressortchefin" bezeichnet.
Merkels Wegbegleiterin Schavan wird laut Medienberichten von der Uni Düsseldorf vorgeworfen, bei ihrer 1980 an der Philosophischen Fakultät erstellten Dissertation ("Person und Gewissen") getäuscht zu haben. Bereits im Mai hatte ein anonymer Plagiatsjäger im Internet einige Stellen offengelegt. Schavan weist die Plagiatsvorwürfe zurück und erklärt: "Das lasse ich mir nicht bieten." Sie will umfassend Stellung nehmen und aufklären.
Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Thomas Oppermann, legt ihr indirekt den Rücktritt nahe. Das "Urteil der Täuschungsabsicht" sei schwerwiegend, und Schavan habe im Fall Guttenberg "strenge Maßstäbe angelegt". Schavan hatte 2011, als die Plagiatsvorwürfe gegen den damaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), laut wurden, erklärt: "Ich schäme mich." (bau/DER STANDARD, 16.10.2012)
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Jorga Chatzimarkakis (FDP) - Aberkennung
Margarita Mathiopoulos (FDP/Honorarprofessur!!) - Aberkennung
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Kai Schürholt (CDU) - unberechtigtes Führen/Aberkennung
Dr. Roland Wöller (CDU) und Dr. Bernd Althusmann (CDU) kamen noch einmal davon. Ihnen wird "bedenkliche Übereinstimmung" und "Verstoß gegen gute wissenschaftliche Praxis" attestiert. Sie dürfen das Ziel ihrer Sehnsüchte behalten.
Dr. Anette Schavan (CDU) - Aberkennung in Arbeit
Wann wird endlich die Diplomarbeit der Karin Hakl (ÖVP) einer näheren Begutachtung unterzogen?
Ihr Sachverstand reicht nicht einmal aus, zwischen
einer Diplomarbeit und einer Dissertation zu unter-
scheiden! Erstere muss wohl wissenschaftlichen
Standards entsprechen, jedoch keine neuen Resultate enthalten.
Übrigens ist der Fall Schavan noch keinesfalls ent-
schieden. Auch da tischen Sie wieder einmal eine
Unwahrheit auf. Aber das ist man von linken Kampf-postern ja gewohnt.
Also, ich hab mir das Schriftgut auf http://schavanplag.wordpress.com/ einmal kurz angesehen: Es handelt sich hier eher nicht um ein Plagiat im engeren Sinn, sondern einfach um schleißige akademische Arbeit. Es geht hauptsächlich um kompaktere Paraphrasen von global ausgewiesenen Texten und manchmal rutscht eine Bemerkung des intermediären Autors fälschlich in eine indirekte Zitation hinein. Die Autorin lässt damit häufig (durch die Unterlassung der Belegstellen) ihre Recherche als reine Behauptung im Raum hängen. Auffällig ist auch, dass die paraphrasierten Textstellen durchgängig schwächer sind als die Originalpassagen. Grosso modo handelt es sich mehr um eine Selbstbeschädigung denn eine Fremdbeschädigung.
Dieser Plagiatshype ist nur was für Geisteswissenschaftler. Wer will sich schon mit "Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methoden" auseinandersetzen?
… ob nun mit oder ohne Doktortitel … bis sie ganz von alleine verwest sind, dann hält sie die Grabrede, war auch schon bei Dr. Copy & Paste so.
Sie muss sich langsam Gedanken um ihre eigene haut machen. Am letzten Freitag in Stuttgart hat sie eine feine Rede gehalten, von der man kein Wort verstehen konnte … dafür hat man mehr das Volk gehört. Hier das überaus geniale Belegexemplar:
http://qpress.de/2012/10/1... in-zuruck/
Wem „schavant“ da etwas? Richtig! Bestens sie nimmt die Schavan gleich mal an die Hand und geht gemeinsam mit ihr ins Exil … (°!°)
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