Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Ehud Barak, Verteidigungsminister
Tel Aviv - Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak hat die Einberufung auch strengreligiöser junger Männer zum Wehrdienst angeordnet. Barak sagte am Montag vor einem Parlamentsausschuss in Jerusalem, Ultraorthodoxe im Alter von 16 bis 19 Jahren sollten Musterungsbescheide erhalten, genau wie andere Jugendliche auch. Er sprach von einem "Richtungswechsel".
Die israelische Zeitung "Haaretz" schrieb am Montag, es handle sich um etwa 15.000 Personen. Sie sollten zunächst als ersten Schritt in den regulären Musterungsprozess integriert werden. Dieser dauert in Israel für gewöhnlich etwa ein Jahr. Ein Armeesprecher bestätigte, es seien bereits einige tausend Musterungsbescheide abgeschickt worden.
Eine vom Obersten Gericht im Februar verworfene gesetzliche Freistellung strengreligiöser Juden vom allgemeinen Wehrdienst, das sogenannte Tal-Gesetz, war im August abgelaufen. (APA, 15.10.2012)
68.000 Euro pro Jahr für Villa am Meer
Generelle Kürzung von zwei Prozent heuer und drei Prozent im kommenden Jahr - Höhere Einschnitte bei Militärausgaben
Aktivisten von "Women of the Wall" werden an der heiligen Stätte von ultraorthodoxen Gegendemonstranten angegriffen
Zuvor war die Absage an einer Konferenz mit dem Gesundheitszustand erklärt worden
Seit seinem Besuch sank die Zahl der Israelis, die glauben, dass der Präsident pro-palästinensisch agiert, um 20 Prozent
Sperre war aus Furcht vor Vergeltung verhängt worden
Der blutige Konflikt in Syrien macht es möglich: Nach einer öffentlichen Entschuldigung der Israelis für die Toten auf der Mavi Marmara versuchen Jerusalem und Ankara das einst so enge Bündnis zwischen beiden Staaten wiederzubeleben
Arabische Nomaden protestieren gegen Gesetzentwurf
Entschuldigung geschah auf eigene Initiative, USA sollen nur beratende Funktion eingenommen haben
Israels Regierungschef bezieht sich auf Schweizer Erfahrungen
Die Entschuldigung Israels für den Tod von türkischen Aktivisten ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, meint der israelische Ex-Diplomat Dan Arbell
Touristen kann bei Weigerung Einreise verweigert werden
2010 wurden neun türkische Aktivisten von israelischen Soldaten erschossen
Luftwaffenchef soll bereits in Israel gewesen sein
Ex-Außenminister zur Causa "Mavi Marmara": Israelische Soldaten handelten in Notwehr
Zeitung: Israel könnte zu Manöver eingeladen werden
US-Präsident rief trotz Israels Siedlungsbau zu Verhandlungen auf - Abbas: Friedensregelung "notwendig und unvermeidbar"
US-Präsident: "Kein Platz für Antisemitismus in zivilisierter Welt" - Kranzniederlegung auf Gräbern von Herzl und Rabin
Einsatz ein Tag vor Besuch von US-Präsident Obama
Geschoße trafen Hof eines Hauses in der Grenzstadt Sderot - Schwere Schäden, keine Berichte über Verletzte
Kabinett Netanyahus kann Amtsgeschäfte aufnehmen - Kritik an erwarteter Siedlungspolitik von der Opposition
Demonstrative Freundlichkeiten kennzeichneten den Auftakt des Israel-Besuchs von US-Präsident Obama. Heiße Themen sind Syrien und das iranische Atomprogramm, der Nahost-Konflikt dürfte keine zentrale Rolle spielen
Ex-Armeechef Moshe Yaalon wird Verteidigungsminister in Vier-Parteien-Bündnis
US-Präsident erneuert in Tel Aviv Bekenntnis zur Sicherheit Israels und witzelt über Netanyahus "rote Linie"
Netanyahu will am Samstagabend Präsident Peres informieren - Lapid wird neuer Finanzminister
Manuell moderiertes Forum In diesem Forum werden sämtliche Postings manuell geprüft. Wir ersuchen daher um Geduld bei der Freischaltung.
Ändert aber nichts daran, dass es nicht sein kann, dass Menschen in einem Land leben, sämtliche Sozialleistungen in Anspruch nehmen und auf kosten der Allgemeinheit leben, aber keinerlei Leistung für die Existenz und Sicherheit des Landes erbringen.
Israel ist keine Jeshiwa, die von irgendwelchen Gönnern finanziert wird, sondern ein staat, in dem (wie in jedem anderen staat auch) die Bürger zur Existenz des Staates ihren Beitrag leisten. Es ist nicht einzusehen, dass es Bürger gibt, die meinen keinen Beitrag leisten zu müssen.
Einerseits ist es gut, dass die Religiösen keine Privilegien auf diesem Gebiet mehr bekommen.
Andererseits ist es nicht unbedingt vorteilhaft wenn sie sich dafür in der Armee breitmachen und diese auch immer weiter in ihren religiösen Wahn mitziehen.
Doch, ich find das gut!
Dann sind die extremistischen Jiden endlich auch für die Weltöffentlichkeit auf einer Ebene mit den extremistischen Moslems ankgekommen.
Vielleicht ist dann Kritik wieder erlaubt. Vielleicht wird dann nicht mehr jedes Naserümpfen mit der Anti'emitismuskeule beantwortet.
Außerdem steht zu wünschen, dass die schwierigere innenpolitische Lage "die Auserwählten" mehr mit sich selbst beschäftigen lässt - der Mittlere Osten könnte (kurz?) und friedlich aufatmen.
lässt ihre Wortwahl nichts anderes zu, als ihnen Antisemitismus zu unterstellen.
Aber wenn sie schon so unterwegs sein wollen, informieren sie sich doch im Vorfeld ein bisschen: "jidden" schreibt man mit 2 d. Vielleicht sollten sie einmal im Stürmer nachschlagen.
daß dieser "religiöse wahn" besonders ansteckend bzw. überzeugend ist
würden auf einmal die zeugen jehovas zum bundesheer müssen, wäre auch kaum zu erwarten, daß nach kurzem alle bundesheerler in ihrer freizeit den wachtturm verteilen würden
Warum freut Ihr euch so darüber, dass noch mehr Menschen als Soldaten dienen müssen, warum freut ihr euch, dass Menschen, die nicht töten wollen, jetzt dazu gezwungen werden und warum ist es eine Freude, dass es jetzt noch mehr Soldaten gibt als vorher?
Gut, auf die 15000 kommt es nicht mehr an, aber wie viele Menschen mehr können durch weitere 15 000 Soldaten zu Tode kommen?
Mir sind die Orthodoxen auch nicht besonders sympatisch, aber dass Leute, die aus religiösen Gründen nicht zum Militär wollen, dazu gezwungen werden finde ich einen Schritt in die falsche Richtung.
p.A.
.
eine ebenso ernst gemeinte frage an Sie:
warum freuen sich soviele "friedensbewegte" "Israelkritiker" darüber, dass das iranische regime bald über atombomben verfügen wird?
warum ist es eine freude, dass es dann noch mehr atombomben gibt als vorher?
gut, auf die paar kommt es nicht mehr an, aber wie viele menschen mehr können durch weitere atombomben zu tode kommen?
wie schaut's mit einer ernstgemeinten antwort aus?
Diese Fragestellung hat mit den Gründen, warum ortohodoxe nicht zum Heer gehen, ganz einfach nichts zu tun.
Orthodoxe gehen deshalb nicht zum Heer, weil ihnen ihre religiösen Studien keine Zeit dafür lassen. Erwarten aber von dem Land in dem sie leben sehr wohl, dass es sie mit Waffengewalt verteidigt - das gilt besonders für die (meist) orthodoxen Siedler, die ja in ihren Siedlungen sehr wohl von der IDF beschützt werden wollen.
Dann sollen sie auch selbst für diesen Schutz sorgen und diese "Pflicht" nicht auf nichtorthodoxe abschieben. Wenn die IDF eine Siedlung räumt, haben die dort lebenden Orthodoxen ja auch kein Problem damit, mit Gewalt gegen die IDF vorzugehen.
Ausgerechnet die orthodoxen Siedler sind es, die mehr od. minder den Platz der Kibbutznikim in der IDF eingenommen haben, will heißen, Offiziere werden, in Spezialeinheiten dienen usw. Mit anderen Worten, die dienen gerne und ganz absichtlich in den IDF, incl. Milizdienst.
Wer hier endlich zum Heerdienst eingezogen werden soll sind in erster Linie die sogenannten Haredim, die vorallem in Jerusalem, Bnei Brak und dgl. Siedlungen innerhalb Isr. mit einer hohen Bevölkerungsdichte von Haredim leben.
Jedenfalls höre ich immer wieder von Freunden und Verwandten, dass sich mittlerweile auch in den orthodoxen "russischen" Siedlungen vermeht Mitbürger finden, die soviel Zeit für ihre religiösen Studien brauchen, dass sie nicht zum Heer gehen können.
Aber ich muss zugeben, dass meine Kontakte hauptsächlich in Tel Aviv bzw. in Nazereth-Elith sind, das heisst, vielleich spielen da (gerade in Tel Aviv) auch gewisse "Animositäten" mit.
müssten wir uns eigentlich der hebräischen Bezeichnungen für die verschiednenen Gruppierung bedienen, denn die deutschen sind da leider nicht sehr exakt.
Die Haredim gehen nicht zum Heer. Und die werden jetzt vermehrt eingezogen. Gott sei Dank. Denn das Argument, sie hätten wegen Ihrer rel. Studien keine Zeit dafür ist mehr als abstrus, als ob alle anderen sich eh nur langweilen und froh sind, dass sie durch den Militärdienst was zum tun kriegen.
Die Mitnahlim gehen zum Heer, und zwar mit sehr großer Motivation, und nehmen wie gesagt mehr und mehr den Platz der Kibbutznikim ein.
Ich kenne einige russ. Einwanderer, die nicht "überdurchschnittlich" rel. sind, pol. rechts, sich aber zumindest vom Milizdienst erfolgreich drücken. Leider!!
"Freuen" ist vielleicht übertrieben, aber ich empfinde diese Nachricht, trotz deines guten Einwandes, dennoch als positiv. Zwei Gründe dafür:
1. Abschaffung religiöser Privilegien ist immer und überall ein Schritt in die richtige Richtung
2. Eine ernsthafte friedliche Lösung wird nicht zuletzt von den orthodoxen, die die israelischen Grenzen aus der Thora ableiten wollen, torpediert. Das die das jetzt nicht mehr quasi "gratis" tun können, kann auch ein Aspekt für eine positive Entwicklung sein.
1) es ist sogar ein schritt in genau die richtige richtung, wenn aus religiösem glauben als solchem keine sonderrechte erwachsen.
über eine abschaffung von solchen sonderrechten freue ich mich ausdrücklich.
2) die soldat_innen sind eine direkte folge der permanenten arabischen angriffe und der bedrohung durch den iran.
beim arabischen angriffskrieg '48 sind zb ca. 1%(!!) der isralischen bevölkerung umgebracht worden.
die frage lautet also vielmehr, wieviel menschen NICHT zu tode kommen, weil isr in der lage ist seine zivilbevölkerung zu schützen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.