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Addis Abeba - Der Konflikt in Mali bedroht nach den Worten der neuen Kommissionsvorsitzenden der Afrikanischen Union (AU) die Stabilität in Afrika. "Die Krise hat das Potenzial, auf die ganze Region, sogar ganz Afrika überzugreifen", betonte die Südafrikanerin Nkosazana Dlamini-Zuma am Montag in Addis Abeba. Die erste Frau an der AU-Spitze wurde mit einer feierlichen Zeremonie im AU-Hauptquartier in ihr neues Amt eingeführt.
Die AU werde keine Anstrengungen scheuen, den Konflikt in Mali zu lösen. "Die AU wird künftig eine Führungsrolle übernehmen, wenn es darum geht, Konflikte zu verhindern, sie in den Griff zu bekommen und sie zu lösen".
In Mali hatte Ende März eine Gruppe Soldaten den langjährigen Präsidenten Amadou Toumani Toure entmachtet. Aufgrund des dadurch entstandenen Machtvakuums gelang es Tuareg-Rebellen und mit ihnen verbündeten Islamisten, innerhalb weniger Tage weite Teile des Nordens unter ihre Kontrolle zu bringen. Anschließend vertrieben die Islamisten die Tuareg-Rebellen aus dem meisten großen Städten und führten das islamische Recht der Scharia ein. Die EU hatte am Montag grünes Licht für die Vorbereitung einer möglichen EU-Militärmission zur Unterstützung gegen die Rebellen im Norden des Landes. (APA, 15.10.2012)
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Frankreich will wie geplant im März mit dem Abzug seiner Truppen beginnen
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