Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 1452x784Was ist Cloud-Gaming?
Zahlreiche Branchenbeobachter sehen in Cloud-Gaming die Zukunft der Videospiele. Hierbei werden die Inhalte sowie alle Informationen zur Steuerung und Interaktion eines Spiels von einem Server über das Internet an eine Konsole, einen PC, einen Fernseher oder ein mobiles Endgerät übermittelt.
Der Vorteil: Das Angebot ist weitgehend plattformunabhängig, auf Anwenderseite wird keine starke Hardware benötigt. Anstelle dessen übernehmen die Rechenzentren des Anbieters die Berechnung der 3D-Welten.
Der Nachteil: Voraussetzung ist, dass man über eine konstant schnelle Internetanbindung verfügt. Für Spiele mit 720p-Auflösung und 30 Bildern pro Sekunde sind mindesten 5 Mbit/s notwendig. Schraubt man die Auflösung und Grafikqualität höher, braucht man entsprechend flottere Anbindungen.
Für 380 Millionen US-Dollar übernahm Sony im Juli den Cloud-Gaming-Dienst Gaikai. Der Konzern wird über den Streaming-Anbieter künftig PlayStation-Spiele auf unterschiedlichen Plattformen anbieten, den genauen Fahrplan behielt man bislang allerdings für sich.
Änderungen
Nun wurden aber zumindest schon einmal die ersten äußeren Anpassungen vorgenommen. Auf der Gaikai-Webseite wird nun exklusiv mit PlayStation-Spielen geworben. Ob es sich dabei um eine reine Marketingmaßnahme handelt oder Spieler tatsächlich bald Werke wie "Uncharted" auf dem Tablet oder Smart-TV zocken können, steht in den Sternen. Eine aktuelle offizielle Stellungnahme gibt es bislang nicht. (red, derStandard.at, 15.10.2012)
Links
Geopolitik zum Spielen lehrt Konsequenzen von Krieg und ökosozialer Marktwirtschaft
Evolution Studios Rennspiel lässt selbst "Gran Turismo 6" alt aussehen
Können Bonusinhalte, Rabatte die Ungewissheit über einen Fehlkauf aufwiegen? Und was haben Hersteller davon?
Entwickler zeigen erstmals PS4-Version und erklären die Neuerungen
Hersteller beansprucht Werbeeinnahmen durch User-Videos von Nintendo-Games für sich
Sony sichert sich die Veröffentlichungsrechte - Produzenten von "Iron Man" und "Despicable Me" an Bord
Konzern konzentriert sich anstelle dessen auf Sonys und Microsofts neue Konsolen
Googles Pendant zu Apples Game Center wird auf mehreren Plattformen nutzbar sein
Die Abrechnung mit dem "amerikanischen Traum" ist in 8 Bit noch eine Spur plakativer als auf der Leinwand
Entwickler erklären, was hinter dem spektakulären Starttitel der PS4 steht
EA-Gebrauchtspiele lassen sich künftig auch im Mehrspielermodus gebührenfrei zocken
Hersteller hofft, Talente von der Konkurrenz abwerben zu können
Ubisoft steigert Einnahmen dank Core-Games um fast 20 Prozent
Leistungsstarke Hardware, offene Plattform und Games-Streaming locken
Herausgeber reduziert Jahresverlust und verspricht große Games für die nahe Zukunft
Gameplay-Demo zeigt Vermischung aus Shooter und Strategiespiel
Fortsetzung des Nazi-Shooters konzentriert sich auf die neue Story
Eindeutige Belege gefunden - Soziale Funktionen, "Achievements" und "Leaderboards"
Hersteller verspricht authentische Echtzeitschlachten und erhofft sich viel von Sonys Konsole
Der wichtigste Nachteil fehlt in der Box links. Cloud-Gaming ist für Action-Spiele nur bedingt geeignet. Durch die Architektur des Internet (paketvermittelter Dienst -> Routing, Buffering,...) treten zwangsläufig Verzögerungen zwischen Eingabe und Reaktion auf. Klar, mit entsprechender Bandbreite kann dieses Problem bekämpft werden (Prüfsummen/Redundanz für Pakete, die zu lange brauchen), aber komplett lösen kann man es nicht.
Ich wage mal zu bezweifeln, dass man Spiele am Smart TV spielen kann, weil: erkennt der Fernseher den Controller? Wenn ja, weiß er, was er mit dem Input anfangen soll?
Eher denk ich noch, dass GaiKai in den PS Store oder den integrierten Webbrowser implementiert wird.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.