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vergrößern 500x333Ein Kunstwerk in Johannesburg.
Arusha - Tansania will erneut versuchen, ein seit Jahren geltendes Moratorium für den Handel mit Elfenbein zu lockern: Das Land wolle einen Teil seiner Elfenbein-Vorräte verkaufen und die Gelder im Kampf gegen die Wilderei von Elefanten einzusetzen, sagte der Vize-Minister für natürliche Ressourcen und Tourismus, Lazaro Nyalandu.
Verkaufen wolle Tansania nur das Elfenbein von Tieren, die auf natürlichem Wege gestorben seien, sagte er. Das Land verfügt nach eigenen Angaben über mehr als 137 Tonnen Elfenbein. Tansania zählt zu den Ländern, in denen die meisten Elefanten leben.
Die Vertragsstaaten des Washingtoner Artenschutzabkommens CITES hatten im Jahr 2007 ein neunjähriges Moratorium für den Handel mit Elfenbein beschlossen. Tansania versuchte bereits 2010, dieses zu umgehen. Die Mehrzahl der Staaten lehnte den Vorstoß auf einer Konferenz aber mit der Begründung ab, der Verkauf würde die Wilderei nur verschärfen, statt sie einzudämmen. (APA, 15.10.2012)
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afrikanischen Ländern verbietet, ihr Elfenbein zu verkaufen.
Ob man es nun "braucht" oder nicht, es gibt einen Markt dafür.
Ja, Tierschutz ist gut und notwendig - auch und vor allem der Artenschutz.
Aber der Elefant in Afrika ist längst nicht mehr vor dem Aussterben bedroht.
Warum sollten also afrikanische Länder, die Geld bitter benötigen, ihre "Schätze" nicht verkaufen dürfen?
Wird das Geld in die richtigen Taschen fließen? Sicher höchstens zum Teil.
Aber ist es nicht Angelegenheit der Regierung und der Bevölkerung von Tanzania, das zu regeln und zu hinterfragen?
Finde die Idee ja durchaus sinvoll, aber sie öffnet, doch wieder eine Hintertür für Wilderei und Verkauf des daraus gewonnen Elfenbeins...
In den staatlichen Behörden Tansanias sitzen auch nur Menschen, die wohl nicht allzu gut entlohnt sind. Da ist die Versuchung groß...
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