FPK will bei 3. März als Neuwahltermin bleiben

Einstimmiger Parteivorstandsbeschluss - Scheuch will "stärkste Partei mit ordentlichem Abstand zur SPÖ" werden

Klagenfurt - Die FPK hat sich mit einem einstimmigen Parteivorstandsbeschluss endgültig auf den 3. März 2013 als Termin für eine vorgezogene Landtagswahl in Kärnten festgelegt. Das erklärte FPK-Parteiobmann Kurt Scheuch am Montag im Anschluss an eine Parteivorstandssitzung in Klagenfurt. Die Freiheitlichen hatten einen früheren Urnengang in den vergangenen Wochen durch Auszüge aus Landtagssitzungen verhindert. SPÖ, ÖVP und Grüne pochen weiterhin auf einen möglichst frühen Termin. Theoretisch sind frühere Wahlgänge noch im Jänner oder Februar möglich.

Die FPK will im Jänner mit dem Wahlkampf beginnen. "Unser Ziel ist es, stimmenstärkste Partei mit einem ordentlichen Abstand zur SPÖ zu werden", sagte Scheuch. Als "ordentlichen Abstand" definierte er vier Prozentpunkte. Den Anspruch auf den Landeshauptmannsessel solle die stimmenstärkste Partei stellen dürfen. Geht es nach Scheuch, wird der nächste Kärntner Landeshauptmann wieder Gerhard Dörfler heißen.

Auf die Frage, mit welcher Wahlbeteiligung er rechne, reagierte Scheuch durchaus selbstkritisch. Die Politik stelle immer wieder "Streit und Polarisierung" in den Vordergrund. Da nehme er sich selbst nicht aus, sagte der FPK-Politiker. "Ich werde aber alles tun, um die Menschen zu bewegen, zur Wahl zu gehen", erklärte Scheuch. (APA, 15.10.2012)

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