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EU-Parlamentarier und SPÖ-Mitglied Hannes Swoboda bedauert in seinem Blog das schlechte Abschneiden von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) bei der Wahl zum Parteivorsitzenden am Samstag, lobt sein EU-Engagement und übt gleichzeitig scharfe Kritik an der Parteispitze.
Swoboda betont die Wichtigkeit einer europaweiten Finanztransaktionssteuer, ihre Einführung wäre auch ein Verdienst Österreichs, da Faymann "wie kein anderer diese Steuer auf europäischer Ebene verteidigt und eingefordert" hat. Faymann sei in den letzten Monaten für eine stärkere EU-Politik eingetreten. "Und es ist schade, dass durch einige Ungeschicklichkeiten so zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Untersuchungsausschuss der Ruf von Faymann gelitten hat", schreibt Swoboda. So sei es auch zu dem schlechten Ergebnis bei der Wahl zum Parteivorsitzenden am Parteitag gekommen. "Eigentlich hätten alle mit "abgestraft" gehört, die das Schlamassel mit dem Untersuchungsausschuss mitverursacht haben, und da gibt es einige", so der EU-Parlamentarier.
Die SPÖ müsse sich überlegen, wie sie in Zukunft auftreten werden, um das "unglückliche Verhalten" beim Untersuchungsaussschuss ausbessern zu können. Nur auf die Kronen Zeitung zu bauen, sei zu wenig. Viel hält Swoboda auch nicht davon, ein neues Parteiprogramm vom "alten Haudegen Karl Blecha" ausarbeiten zu lassen. Das werde auch nicht viel nützen. (red, derStandard.at, 15.10.2012)
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Manche glauben, Faymann sei unintelligent. Das glaube ich nicht. Ich denke, er ist durchschnittlich intelligent. Zusammen mit anderen günstigen Eigenschaften reicht diese Ausstattung normalerweise für Erfolg in der Politik.
Ich glaube aber, dass er nicht weise ist.
Seine Handlungsweisen sind auf Kurzfristeffekte ausgerichtet.
Er verhält sich nicht wie eine Führungskraft, lässt Mitglieder seines Teams oft im Stich.
Er hat wenig visionäre Kraft, sondern verwaltet Österreich wie einen Gemeindebau.
International fehlt ihm der Überblick.
Er wäre besser Assistent von Häupl geblieben.
Was ja auch zutraf. Auch die Affinität der Bundes-Grünen zur ÖVP, wahrscheinlich wegen der ÖVP-Tierschutz-, -Umwelt-, -Verbraucher-, -Arbeitnehmer-, Atom-, Einkommens-, Gesundheits-, Pensions- und Lebensmittelpolitik. usw., ist ja nicht zu übersehen. So eine Politik muss den Grünen ja einfach gefallen.
Das Letztere könnte man übrigens auch wortwörtlich für die FPÖ schreiben. Warum die mit der ÖVP eine Koalition machen möchte.
Können sich vielleicht manche noch daran erinnern, wie in Österreich, vor allem aber in Wien, zum Zeitpunkt des Entstehens der Grünen, an fast jeder Ecke Werbeständer der Grünen standen? Und zwar gleich von zwei "grünen" Parteien. Ich glaube von den Alternative Grünen und den Vereinten Grünen (VGÖ). Wobei letztere Liste immer vor den Wahlen auftauchte, aber dann sofort wieder in der Versenkung verschwand.
Woher hatten diese Grünen das Geld für so viel Werbung? Es gab fast keinen Straßenzug und keine Ecke ohne "grüne" Werbung. Wobei die Grünen damals auch noch keineswegs an den üblichen großen Parteiförderungstöpfen saßen.
...sie vermischen kraut und ruabn als waererten's kraut und ruab'n, zit. nestroy.
diese plakatstaender subvventionierten WELCHEN onkel zeitungszampano, der schuetzend die hand ueber die gruenen hielt?
zb.
aber ihresgleichen wird sowas nie kapieren, sonst waere ihresgleichen ja nie ein partei-dillo.
Z.B. bei den Themen
1. Studiengebühren
2. Finanztransaktionssteuer
3. Vermögenssteuer
4. Pensionen
5. Rezept- und Ambulanzgebühr, Gesundheitswesen
Das hat sich die Kronenzeitung wirklich voll ins Zeug geschmissen. Nicht wahr?
Sind wirklich nur mehr Ignoranten unterwegs?
Also, bei welchen Themen hat die Kronenzeitung die SPÖ bei der Wahl unterstützt?
Oder glauben Sie wirklich, die Wähler haben die SPÖ nur gewählt, weil sie in der Kronenzeitung inseriert hat?
Halten Sie die Österreicher wirklich für so blöd? Also, ich nicht!
ihre politischen Freunde oder solche, die meinen sie wären es, mit Inseratitis gravis. Ein Virus der das Politikerhirn ganz massiv beinträchtig, gegen den es kein Gegenmittel gibt, außer konsequente Quarantäne bei der nächsten Wahl. Die ersten Anzeichen der Verseuchung: Vermeidungssucht, eingeschränktes Erinnerungs- und Urteilsvermögen.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass der Mediamil-Komplex zerschlagen werden muss!
also da wurden fast alle eingespannt,
bis zur maggie entenfellner von der tierecke, die den faymann über den klee lobte. da muss man schon ein absoluter faymann-fan gewesen sein, um das nicht zu erkennen.
damals dachte man nur seinen leserbrief, an die inserateneuros dachte damals kaum jemand, jetzt macht das ganze aber ein rundes bild.
ich bin mit swoboda nicht immer einer meinung, hier hat er aber völlig recht.
Sehr lustig, dass gerade Sie mir das vorwerfen.
Die Krone hat den Faymann als Superstar verkauft vor den letzten Wahlen. Das ist ein Faktum, auch wenn Sie sich offenbar nicht mehr daran erinnern können. Damals haben wir uns noch nicht so viel Gedanken gemacht, warum die Krone das gemacht hat. Heute wissen wir: weil er der Krone Millionen an Inseratenentgelt verschafft hat. Quid pro quo. Und die Österreicher haben den Faymann gewählt, weil die Krone ihnen täglich geschrieben hat, was er für ein Superstar ist.
Und ja. Für so blöd halte ich die Österreicher. Sie sind ja der beste Beweis dafür, dass ich Recht habe mit meiner Einschätzung.
zwar geschworen als Funktionär einer SPÖ(nahen) Organisation in dieser menschenfeindlichen Umgebung nicht mehr zu posten aber muss doch mal wieder was sagen: Gusenbauer hat Recht damit gehabt, dass ihm das ganze Gesudere auf die Nerven geht...
...erstens.
2.: "menschenverachtend"? es ist halt lediglich so, dass der vifere (und anstaendigere) teil der postergemeinde eine ausgesprochen akute allergie gegen parteitrotteln ALLER couleurs entwickelt hat.
Einsatz der Suderanten brauchen wir beim besten Willen nicht, weil die nur noch mehr negative Stimmung verbreiten. Den Mund aufzumachen und sagen, dass etwas nicht passt ist gut und wichtig. Aber dann bitte gleich bei sich anfangen und was ändern...
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