Ogilvy inszeniert Stratos-Sprung mit Lego

Für die Modellbaumesse Wien hat die Ogilvy Baumgartners Adrenalinspektakel im Maßstab 1:350 nachgestellt

Dass Felix Baumgartners Stratos-Sprung das Interesse der Nation auf sich zog, haben spätestens die Quoten vom Sonntag gezeigt. Die Werbeagentur Ogilvy hat das Event auf besondere Weise für seinen Kunden "Modellbaumesse Wien" genutzt und den Sprung im Maßstab 1:350 mit Lego umgesetzt.

 

"Die Idee wurde geboren, als Baumgartner den ersten Sprung absagen musste", erklärt Creative Director Gerd Schulte-Doeinghaus, "wir dachte uns, das muss doch möglich sein." Der angewandte Maßstab 1:350 ist klassisch für Modellbauschiffe, um die nachzustellende Höhe des Absprungs zu erreichen, mussten die Kreativen 122 Meter hoch über einen Rübenparkplatz in Moosbrunn klettern.

Überwältigendes Medienecho

Laut Schulte-Doeinghaus ist das Medienecho für die Nacht- und Nebelaktion, die insgesamt 1200 Euro kostete, überwältigend: Anfragen von RTL für den Jahresrückblick, eine Million Follower auf der Lego-Webseite sowie ein hoher Viralitätsfaktor durch alle sozialen Netzwerke. Was bleibt, sind zwei Rekorde: Höchster freier Fall einer Legofigur sowie höchster Fallschirmsprung einer Legofigur. (red, derStandard.at, 15.10.2012)

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