Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Washington - Das Kingsmill Resort ist ein gediegenes Hotel im Kolonialzeit-Städtchen Williamsburg, unter anderem wirbt das Refugium im US-Bundesstaat Virginia mit einem Golfplatz auf Profi-Niveau. Präsident Barack Obama, ein leidenschaftlicher Golfspieler, hat sich in dem Resort verschanzt - allerdings nicht, um sein Handicap zu verbessern. Nach dem mauen Debattendebüt gegen Herausforderer Mitt Romney paukt Obama für das zweite TV-Duell am Dienstag. Erstmals geht es dann auch um die Außenpolitik, wo der Präsident wegen des Angriffs auf das US-Konsulat im libyschen Benghazi unter Druck steht.
Obamas Top-Berater David Axelrod sagte in einem Interview mit dem TV-Sender "Fox News" am Sonntag, der Präsident habe die Videoaufnahmen des ersten TV-Duells genau studiert. "Niemand ist ein härterer Kritiker seiner selbst als der Präsident", sagte Axelrod. "Ich denke, dass er am Dienstag einige Anpassungen vornehmen wird." Wahlkampfsprecherin Jen Psaki versprach einen "energischeren Präsidenten Obama", der "leidenschaftlich" darlegen werde, warum er die bessere Wahl für die Mittelschicht sei.
Obama hatte seine Anhänger nach der ersten TV-Debatte Anfang Oktober verunsichert zurückgelassen. Nach einem erfolgreichen Nominierungsparteitag seiner Demokraten und mehreren Patzern des republikanischen Herausforderers schien er auf dem besten Weg, bei der Wahl am 6. November für eine zweite Amtszeit bestätigt zu werden. Doch an jenem Abend in Denver wirkte Obama, als müsse er zum Wahlkampf getragen werden. Romney konnte sich dagegen den mehr als 67 Millionen Fernsehzuschauern als echte Alternative präsentieren.
Auch wenn die Demokraten Romney nach dem Duell vorwarfen, er habe seine Positionen in der Steuer- und Gesundheitspolitik weichgekocht, verzeichneten Meinungsforscher einen Aufschwung des Republikaners. Romney liegt laut der Internetseite realclearpolitics.com in landesweiten Umfragen 1,3 Prozentpunkte in Führung, in für die Wiederwahl äußerst wichtigen Bundesstaaten wie Ohio schmolz der Vorsprung des Präsidenten. Eine dringend benötigte Sauerstoffzufuhr erhielt Obamas Kampagne durch den kämpferischen Auftritt von Vizepräsident Joe Biden am Donnerstag im Rededuell mit Romneys "running mate" Paul Ryan.
Die zweite TV-Debatte an der Hofstra Universität in Hempstead im Bundesstaat New York findet in Form eines "Townhall-Meetings" statt, einer Art Bürgerforum, bei dem Wähler Fragen an den Präsidenten und seinen Herausforderer stellen. Im Publikum sitzen unentschlossene Wähler. Bei jedem Thema dürfen Obama und Romney eine zweiminütige Antwort geben, dann diskutieren sie unter Leitung der CNN-Moderatorin Candy Crowley.
Anders als beim ersten Fernsehduell stehen neben der Wirtschafts- und Innenpolitik diesmal auch außenpolitische Themen auf der Agenda. Mit dem Ende des unpopulären Militäreinsatzes im Irak und der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden hat Obama hier gute Argumente auf seiner Seite, doch Romney sieht in der Konsulats-Attacke in Bengasi eine Schwachstelle seines Kontrahenten. Bei dem Angriff am 11. September wurden der US-Botschafter Chris Stevens und drei weitere US-Bürger getötet.
Die Republikaner werfen der Regierung vor, die terroristischen Hintergründe der Attacke zunächst verschwiegen zu haben, um Obamas Image als erfolgreicher Anti-Terror-Kämpfer kurz vor der Wahl nicht zu beschädigen. Außerdem bemängeln sie schlechte Sicherheitsvorkehrungen in Benghazi - und nehmen den Vorfall als Beispiel für die angebliche Führungsschwäche des Präsidenten im Umgang mit den Umwälzungen in der arabischen Welt.
Obama verließ seinen Rückzugsort in Williamsburg derweil nur kurz, um am Sonntag Helfer in einem Wahlkampfbüro in Virginia zu besuchen. "Großartig", antwortete er auf die Frage eines Reporters, wie die Vorbereitungen liefen. Vor dem ersten Schlagabtausch mit Romney hatte Obama noch gescherzt, dass ihm die "Hausaufgaben" für das Rededuell keinen Spaß machen würden. Der Ernst der Lage scheint dem Präsidenten bewusst zu sein. (APA, 15.10.2012)
Die Grand Old Party identifiziert in einem Bericht die Gründe für ihre Niederlage - Nicht alle in der Partei sind mit dem Ergebnis zufrieden
Insgesamt 332 Wahlmänner für Amtsinhaber, 206 für Romney
US-Republikaner: "Ich bin sehr traurig, dass ich verloren habe"
"Das Beste kommt noch für die Vereinigten Staaten von Amerika"
Colorado und Washington steht Konfrontation mit Bundesgesetz bevor, das Marihuana weiter als illegale Droge einstuft
Begeisterung in Kenia, Erleichterung in Peking, Lob aus Moskau: Obamas Wiederwahl wurde positiv aufgenommen
In seiner ersten wichtigen Rede nach der Wiederwahl forderte Obama die Republikaner zur Zusammenarbeit auf
Wie US-Meinungsmacher den Wahlsieg Obamas und die Niederlage der Republikaner bei der Präsidentschaftswahl sehen
US-Präsident will Impulse für Wirtschaftswachstum
Klamme Bundesstaaten wie Kalifornien dürfen nach Referenden auf höhere Steuereinnahmen hoffen
Experten erwarten, dass Obama nach seiner Wiederwahl mutiger agieren wird
Nach langem (Vor-)Wahlkampf gestand der Republikaner am Dienstag seine Niederlage ein und forderte alle Parteigänger zur Zusammenarbeit im Namen der Vereinigten Staaten von Amerika auf. Für den neuen, alten Führer Obama wollte er beten.
Barack Obama ist der erste schwarze Präsident im Weißen Haus. In den ersten vier Jahren seiner Amtszeit hat sich für die benachteiligten Afroamerikaner aber kaum etwas geändert. Trotzdem haben sie ihn wieder mit großer Mehrheit gewählt
Abstimmungen über einzelne Gesetzesvorschläge - Themen: Marihuana, Todesstrafe und Homoehe
Der wiedergewählte US-Präsident hat zwar das Momentum auf seiner Seite, die Situation ist aber dieselbe wie vor der Wahl
Amtsinhaber gelingen entscheidende Siege in den Swing States - Romney gesteht Niederlage ein
Im Senat kann sich Präsident Obama nun zwar auf eine etwas breitere demokratische Mehrheit stützen, das Repräsentantenhaus verteidigten die Republikaner allerdings recht deutlich. Enttäuschungen gab es für einige Kandidaten der konservativen Tea Party.
Die interaktive Zeitleiste von derStandard.at zeigt die markantesten Punkte in Barack Obamas Biografie
Drei von vier Wählern sind weiße Amerikaner - Früher waren es mehr als 90 Prozent - Die Republikaner brauchen eine neue Strategie
Von Anfang an war Mitt Romney nur eine Verlegenheitslösung, die Niederlage war absehbar
Liveticker-Nachlese: Mit Obamas Sieg in Ohio war die Niederlage Romneys besiegelt - Das Rennen in Florida ist zwar noch nicht entscheiden, tut aber nichts mehr zur Sache - Romney gestand Niederlage ein
Obamas Sieg könnte richtungsweisend für die Zukunft der Republikaner sein
Nach dem Sieg Barack Obamas bei der Präsidentenwahl herrschte in den USA vielerorts ausgelassene Partystimmung - Eindrücke eines langen Wahlabends
Wer hat wen gewählt? Welche Macht hat der Präsident? Wie funktioniert das politische System der USA?
Dass der Irak-Krieg am ende wenigstens nicht verloren wurde, ist nun gerade nicht Obamas Verdienst.
Diese Leistung kommt General Petraeus zugute und seinem damaligen Commander-In-Chief, die 2007 die Truppenverstärkung durchsetzten. Obama hatte den "Surge" seinerzeit bekämpft.
Aber gut, Schnee von gestern.
Mal schauen, ob Obama auch Romney vorwirft, die Gefahr eines atomar bewaffneten Iran zu übertreiben. So wie es vor ein paar Tagen Biden gegenüber Ryan tat ...
Denn eines ist nun ganz sicher: Egal, wer am 6.11. gewählt wird: Es wird der US-Präsident sein, der gegenüber dem Iran in den nächsten vier Jahren Farbe bekennen muss. Ich hoffe sehr, dass Obama das klar ist.
endlich in den letzten Tage wieder gelöst. Obama ist jetzt einen Hauch vorne oder ist es unentschieden.
Auf Intrade ist die Obama Aktie immer noch auf 61 Prozent. Das ist recht aussagekräftig.
Es war trotzdem erschreckend, dass viele WÄhler offenbar nur auf die Gelegenheit gewartet haben bis mal ein Republikaner sie einfach anlügt um ihn sofort zu unterstützen.
""Please do," I said warmly, not revealing that my intentions to vote for Obama were already set in stone. And so with passion and startling eloquence, you began: ..."
Und waehrend Sie das inhaliert haben, haben Sie ihn Ihre zerlesene Ausgabe von "American Taliban" geschluchzt.
Zu komisch.
was soll der noch lernen?
seine sprücherln kann er eh schon auswendig:
https://www.youtube.com/watch?v=ehbcCwOGKLs
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.