Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Rio de Janeiro - Die brasilianische Polizei setzt ihre Sicherheitsstrategie in Rio de Janeiro konsequent um. Am Sonntag rückten über 2.000 schwer bewaffnete Polizisten und Soldaten in fünf bisher von Drogengangs kontrollierte Favelas im Norden der Sechs-Millionen-Einwohner-Stadt ein. Bei der Aktion in den Armensiedlungen wurden 24 gepanzerte Fahrzeuge und Hubschrauber eingesetzt.
Es habe keinen Widerstand gegeben und die Gebiete seien in einer "Rekordzeit" von 20 Minuten besetzt worden, teilte die Polizei mit. Rio bereitet sich mit dem Vorgehen auf die Fußballweltmeisterschaft 2014 und die Olympischen Spiele 2016 vor. In den Favelas werden sukzessive feste Polizeistationen installiert. Bereits 2011 waren mehrere Favelas befriedet worden. (APA, 15.10.2012)
Nahverkehrszug sprang aus den Gleisen und kollidierte mit entgegenkommendem Zug - Frau in "sehr kritischem Zustand"
Fernsehbühne im Freien evakuiert - Niemand verletzt - Schütze festgenommen
Vermutlich wird er über Wochen hinweg aktiv bleiben, so Experten
Gewinnerschein wurde in Florida gekauft
Der Vulkan Popocatépetl im Südosten von Mexiko-Stadt spuckt glühendes Gestein. Die Behörden sind alarmiert, die indigene Bevölkerung hingegen hält nichts von einer möglichen Evakuierung
Die EU-Kommission fordert, härter gegen Geldfälscher vorgehen und europaweit Mindeststrafen einzuführen
Fahrzeug hatte sich bei Ausweichmanöver überschlagen - Fahrer stürzte ab: schwer verletzt
26.000 Menschen gelten als vermisst - Viele von Drogenkartellen verschleppt
Epizentrum vor der Küste Fukushimas - Keine Tsunami-Warnung
Visualisierung der Geldsendungen von Migranten in ihre Heimatländer und der staatlichen Entwicklungshilfe
Innerhalb von zwei Wochen
Hilfszusage an Verletzte und Angehörige der beiden Todesopfer
Keine Todesopfer - Viele Opfer erlitten Streifschüsse - Polizei sucht nach drei Verdächtigen
Eine Million Menschen brachte sich vor dem Zyklon in Sicherheit
Ein Bericht über illegale Medikamententests von westlichen Pharmafirmen in der DDR löst in Deutschland Empörung aus. Politiker fordern Aufklärung, Entschädigung für die Betroffenen und juristische Konsequenzen
Mitarbeiter entdeckten Leichen nach fünf Jahren
Amokfahrt in der Nachbarschaft - Tausende Bewohner vorübergehend ohne Strom
Kritiker sprechen von Rassismus
Containerschiff rammte Kontrollturm im Hafen: Zwei Personen noch vermisst
Die Vereinbarung von H&M, Zara, Tchibo, C&A und anderen soll Katastrophen wie jene in Bangladesch verhindern
Im US-Bundesstaat Virginia stellten Mitglieder des Marine Corps und mehrerer Militärdienstleister am Donnerstag den Ernstfall nach
Schwere Verletzungen an Fuß, Hand und Gesicht
Alle 22 Personen an Bord wurden verletzt
Ob ich es noch erleben werde, dass die Sicherheitslage auf diesem Kontinent sich verbessert?
Brasilien, Venezuela, Kolumbien, Mexiko, ... Wahnsinnn was dort abgeht. Ob man das je in den Griff bekommt? Oder bleiben diese Länder für immer Failed States?
Wieviele von den 2000 eingerückten Polizisten sind wohl korrupt? Wie kann man sowas durchbrechen?
Lauter Fragen. Ich hab keine Antworten. Ich fürchte aber ich werde keine Verbesserung mehr erleben.
jeder mensch der mal längere zeit in lateinamerika war, weiß wie korrupt die polizei dort ist. oft sind ganze abteilungen sind in den drogenhandel verstrickt. sowas kann man sich in europa garnicht vorstellen..
ein ausgezeichnetes rezept gegen gewalt und kriminalität ist, beweist vorbildlich mexiko, wo in sechs jahren inzwischen wohl schon 70 000 menschen der militärischen "sicherheitsstrategie" zum opfer gefallen sind. es scheint in gewissen kreisen erwünscht zu sein, dass die gewalt weiter eskaliert, damit brasilien bald dem massakerstaat mexiko den rang abläuft (gewisse kreise = waffen- und überwachungsindustrie und ihre handlanger in den regierungen).
Und was ist die Alternative? Die Favelas gehören nicht zur Stadt, sind aber mittendrinnen. Natürlich ist das nur eine Verdrängung, und dass es so schnell und friedlich vonstatten ging ist wohl vor allem dem rechtzeitigen Verschwinden der Banden zuzuschreiben.
Mir tut es im Herzen weh wenn man eine so fröhlich-freundliche Stadt wie Rio unter solchen Problemen leiden sieht.
Der Vergleich mit Mexiko hinkt, dort fließt einfach so viel Geld aus den USA, dass sich die Drogen-Banden mehr Soldaten leisten können als der Staat.
Drogen legalisieren wäre wohl der einzige Ausweg, aber da scheitert gerade sogar NL am Nachbarländer-Gegenwind.
3sat doku:
http://www.zdf.de/ZDFmediat... schrittene
hab auch nach was anderes gesehn, vielleicht war das die servustv hubertusjagd aus rio. da wurde auch die kehrseite dieser befriedungsaktionen thematisiert: die immobilionen preise steigen sofort enorm an, eine rasante gentrifizierung ist zu erwarten.
kam halt nicht von herzen und war nicht ganz so ernst gemeint, sondern nur ein instrument, um die anzahl des nützlichen arbeits- und konsumviehs zu steigern und brasilien als wirtschaftsstandort attraktiver zu machen. jetzt, wo brasilien wettbewerbsfähig ist, kann man schon wieder zum kapitalistischen alltag übergehen und von der armutsbekämpfung zur bekämpfung der armen übergehen.
keinen Regierungschef mehr finden der mehr vernünftiges gegen die Armut getan hat als Lula und auch seine Nachfolgerin.
Es war ein Wunder, dass er nicht gescheitert ist (teilweise muss man natürlich bei sowas immer scheitern).
Viele Favelas sind heute schon kleinbürgerliche normale Wohngebiete geworden.
Und ja Polizei muss sein. Und sie muss auch gewisse Befugnisse haben. Vielleicht nicht soviel wie heute in Europa aber zumindest eine Polizeistation sollte doch wohl drinnen sein.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.