Ehe ist Verbindung zwischen Mann und Frau

12. August 2003, 13:33
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Nach Aufhebung des Verbots homosexueller Handlungen in 13 Bundesstaaten meldet sich Präsident Bush zu Wort

Washington - Wenige Tage nach dem Urteil des US-Höchstgerichts, das das Verbot homosexueller Handlungen in 13 US-Bundesstaaten aufhob, hat sich auch US-Präsident George W. Bush zu dem Thema geäußert. Der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Bill Frist, hatte am Sonntag einen Verfassungszusatz gefordert, der die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau verankern solle. Bush legte sich auf Fragen von JournalistInnen am Mittwoch nicht fest, ob er dies für notwendig halte. Er unterstütze allerdings die Auffassung, dass "Ehe" eine Verbindung zwischen Mann und Frau sei, sagte der US-Präsident.

Proteste gegen Aufhebung des Verbots

Vergangene Woche hatte das US-Höchstgericht entschieden, dass auf Grund der amerikanischen Verfassung bzw. des darin enthaltenen Schutzes der Privatsphäre niemand wegen konsensualer sexueller Akte zwischen Erwachsenen bestraft werden dürfe. Die Entscheidung des mehrheitlich konservativen Höchstgerichts hatte bei konservativen und christlichen Gruppierungen zu Protesten und Warnungen vor der Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe geführt. Homosexuellen-Verbände und liberale PolitikerInnen hatten das Urteil als Sieg für die Menschenrechte begrüßt. (APA)

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