Das wichtigste Argument für Vermögenssteuern

14. Oktober 2012, 21:38
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Schuldenreduktion geht nur mit Vermögensreduktion. Plus: Faymanns Debakel

Ob sich der Werner Faymann vor dem Parteitag auch gedacht hat?: "Wenn die Delegierten mich einladen, dann komme ich gerne."

Diesmal ist er hingegangen - und es hat weh getan, da wär ein U-Ausschuss richtig eine Erholung dagegen.
Wenn Faymann schon - ohne Gegenkandidaten - von fast 20 Prozent der Delegierten gestrichen wurde, wie wäre das am Samstag eigentlich ausgegangen, wenn es eine attraktive Alternative gegeben hätte?

Hauptthema der heutigen FS-Misik-Sendung sind aber Vermögenssteuern. Wie krass die Vermögenskonzentration in Österreich ist, hat ja gerade eine Studie von Nationalbank und Europäischer Zentralbank gezeigt. Und die großen Vermögen müssen natürlich reduziert werden, schon aus mathematischen Gründen: Wenn global gesehen die Schulden verschiedener Wirtschaftsakteure (Unternehmen, Private Haushalte, Staaten) reduziert werden sollen, müssen notwendigerweise auch die Vermögen reduziert werden, denn: die Summe von Vermögen und Schulden ist nach zwingender Logik null.

Wer also Schuldenreduktion fordert, aber meint, die Vermögen, die dürfen nicht angetastet werden, der ist, im besten Fall, ein ökonomischer Analphabet.

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