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Dienstag in drei Wochen wählen die Amerikaner. Zwar neigen die Sympathien der Europäer gemeinhin eher Barack Obama zu - neue Erkenntnisse aus dem Privatleben Mitt Romneys jedoch lassen nun den Herausforderer als überaus vielversprechend erscheinen.
Wenn auch aus spezifisch österreichischer Sicht: So ist Romneys Frau Ann Dressurreiterin, und sie hat gleich mehrere "Austrian Warmbloods" im Stall - das sollte die natürliche Disposition des Austriaken zur Warmblütigkeit (wenn schon nicht Warmherzigkeit) im Romney'schen Bewusstsein verankern. Vor allem aber wurde jetzt bekannt, dass Mitt & Ann bei ihrem ersten "Date" im Kino waren - und ausgerechnet, um "The Sound of Music" zu sehen!
Gute Österreicher kennen den Film nur vom Hörensagen: Die legendäre Sing-along-Schmonzette stellt uns schamlos als jodelnde Widerstandskämpfer gegen die Nazis dar! Nicht einmal ignorieren war die einzig adäquate Art, auf solch grotesk hollywoodeske Geschichtsfälschung zu reagieren.
Auf das Österreich-Bild des eventuell nächsten US-Präsidenten freilich dürfte dieser - für sein Leben so folgenschwere - Film jedoch entscheidenden Einfluss gehabt haben. Widerstand ist insofern - wieder einmal - zwecklos: Faymann und Spindelegger täten gut daran, gleich einmal prospektiv einen Jodelkurs zu belegen. Die Lederhose für den Antrittsbesuch werden sie ja hoffentlich schon haben. (DER STANDARD, 15.10.2012)
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Der mit Abstand überflüssigste Kommentar, den ich hier im Standard seit langem gelesen habe.
Was genau ist hier die Aussage:
Der Faymann soll jodeln lernen, falls der Romney die Wahl gewinnt?
Soll die Fekter ab sofort mit dem Reiten anfangen?
Oder was sonst?
...ist ein für diese Zeit typischer, kitschiger, aber gut inszenierter Musicalfilm. 100% familientauglich.
Okay, aus heutiger Sicht hinterfragt man viele Produktionen (Stichwort: "Sissy!" - "Franzlllll") dieser Zeit...
Aber der Film hat schon dadurch seine Berechtigung, weil darin das von Julie Andrews gesungene Lied "My Favorite Things" vorkommt, das nachhaltig viele Musiker inspirierte! http://de.wikipedia.org/wiki/My_F... %28Lied%29
Der Welt wäre etwas entgangen, hätte John Coltrane niemals diese Melodie auf seine Art interpretiert: http://www.youtube.com/watch?v=0I6xkVRWzCY
Einfach großartig!!
was eine gute Story braucht.
Nur wahr ist er halt nicht.
Ex-Nonnen-Novizin heiratet Adeligen und höchstdekorierten ehem. Marine Offizier, herzige Kinder, böse Nazis, schöne Landschaft und Happy End.
Dazu ins Ohr gehende Schnulzen und kleine Liebesgeschichten.
Nur eines stimmt: wenn auch nicht verfolgt und auf der Flucht: Vater Trapp war tatsächlich ein Anti-Nazi und hat deren Angebot, schon vor dem Anschluss in die dt. Kriegsmarine einzusteigen abgelehnt.
Soweit stimmt die Story.
Mach dich schlau auf Wikipedia (oder sonstwo im Internet): http://de.wikipedia.org/wiki/Mein... _Rezeption
habe ich es mir angesehen. Ein Brechmittel sonder gleichen. Wenn ich eine Frau ins Kino einlade und mit ihr einen derart schlechten Film sehe und daraus resultiert eine Beziehung lässt das tief schließen.
es Romney und seine Frau.
Daraus zu viele Schlüsse zu ziehen könnte doch sehr in die Irre gehen.
Bin übrigens überzeugt, dass die Obamas den Film auch gesehen haben. Dem war bis in die 90er in den USA kaum zu entkommen.
Und wenn ich jetzt noch ganz politisch inkorrekt sein will ist mir eine junge Chinesin alle mal lieber als eine übergewichtige US-Amerikanerin mittleren Alters. Dieser Film ist voll von Klischees und Schmalz, er ist einfach grottenschlecht.
Kriterien gemessen werden.
Man kann eigene festlegen oder vom Publikum ausgehen.
Ein Film der über 30 Jahre weltweit (außerhalb Österreichs) Fans gefunden hat muss etwas haben.
Aber er ist natürlich unendlich kitschig, schnulzig und eine Geschichtsverfälschung - nach diesen Kriterien ist er also, wie Sie sagen, grottenschlecht.
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