Opel und PSA loten Zusammenarbeit aus

14. Oktober 2012, 18:32

Betriebsratschef kann Gespräche über mögliche Fusion der Autobauer Opel und PSA Peugeot Citroën nicht bestätigen

Rüsselsheim/Paris - Die Autobauer Opel und PSA Peugeot Citroën loten weiter die Möglichkeiten einer intensiveren Zusammenarbeit aus. Noch vor Jahresende solle ein Ergebnis für die Bereiche Einkauf und Fahrzeugplattformen verkündet werden, sagte ein Opel-Sprecher.

Zu einem Bericht über angeblich geheime Gespräche über eine mögliche Fusion der Autobauer erklärte dagegen Opel-Betriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug: "Ich kann dies nach meinen Kenntnissen nicht bestätigen." Ein solcher Zusammenschluss mache auch überhaupt keinen Sinn für Opel, sagte er der "Allgemeinen Zeitung Mainz".

Gerüchte unkommentiert

Am Freitag hatte die französischen Wirtschaftsnachrichtenseite latribune.fr über Fusionsgespräche berichtet. Die Unternehmen wollten keine Stellungnahmen zu dem Gerücht abgeben. GM und PSA waren im Februar eine Allianz eingegangen, um Kosten zu drücken. Vereinbart ist bereits, dass die französische Seite ab 2013 Logistik-Dienste übernimmt. Ein Opel-Sprecher sagte, die Gespräche würden entsprechend der im Februar angekündigten strategischen Zusammenarbeit geführt.

Das "Wall Street Journal" (Online) berichtete von Überlegungen, die Kooperation auch auf die Motor-Entwicklung auszudehnen. Eine weitergehende Fusion sei aber nicht geplant, hieß es mit Verweis auf mit den Gesprächen vertraute Personen. (APA, 14.10.2012)

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14 Postings
In diesem Blatt gibts ja sehr viele gscheite Leut...

....und denen kann ich nur sagen dass mein derzeitiges Fahrzeug, der Opel Insignia Top-Qualität zusammen mit innovativer Ausstatung bietet!
Beides ist bei Hunday/Kia nicht erhältlich.

was opel betrifft haben sie recht, die koreaner

stehen dem aber mittlerweile um nichts nach.

Opel macht gute Autos

mit schlechtem Image. Der Wiederverkaufswert ist so miserabel, das hat mich wirklich schockiert.

Peugeot und Citroen sind in einem sehr ähnlichen Marksegment. Sowas geht immer auf Kosten der Mitarbeiter. Aber das ist immer noch besser als ein Saabschicksal. Was wohl Magna dazu eingefallen wäre....

Und sie glauben wirklich dass alleine

aufgrund des Images der Wiederverkaufswert ein Witz ist?

Na ich glaube eher die Autos sind nach wie vor mehr als bescheiden, durfte erst kürzlich einen 7 Jahre alten Zafira fahren ... mein Gott, die Gangschaltung war so schlecht dass ein 12 Jahre alter Seat Ibiza ein Traum dagegen ist.

Jeder Opel der älter als 1 Jahr ist und mehr als 10.000 km hat ist eine Zumutung (und Modelle wie der Insignia sind Fabrinksneu eine Zumutung).

Sehen sie sich Citroen an: Wiederverkaufswert vor 10 Jahren: Dramatisch
Wiederverkaufswert heute, nachdem C5 & Co qualitätsmäßig ver"deutscht" wurden: angemessen

Stimmt die Qualität, stimmt der Wiederverkaufswert.
Ist der Wiederverkaufswert wie bei Opel ein Drama, ist auch die Qualität ein Drama.

zustände wie bei ihrem siebenjährigen zafira könnens auch

beim golf oder anderen modellen haben. hängt ganz davon ab, wie das auto gefahren wurde.

es ist hinlänglich bekannt, dass die qualitätsprobleme bei opel seit mehreren jahren gelöst sind.

Blinde und Lahme tun sich zusammen!?

Für Opel macht der Zusammenschluss sicherlich keinen Sinn
für Peugeot schon eher - hätten sie doch so Zugriff auf das Know-How Opels.

Im Grunde sind beide Autobauer Patienten.
Bei Opel ist deren Krisenursache aber bei den Amerikanern zu suchen, bei Peugeot sind die Probleme hausgemacht.

eher umgekehrt. psa ist bei dieselmotoren unter den führenden,

bei opel ist eine ursache der absatzkrise, dass sie die neue dieseltechnik verschlafen haben. auch bei den bezinern haben sie aus der zusammenarbeit mit bmw und (von den neu entwickelten kleinen) motoren interessantes.

was soll psa bitte von opel lernen??

hausgemacht sind die probleme sowohl hier wie dort. bei psa vor allem dadurch, dass man zu schwach aur den wachstumsmärkten ausserhalb europas ist. des weiteren ist das produzieren in frankreich sehr teuer.

im gegensatz zu opel hat psa keinen langfristigen absatzrückgang zu verzeichnen. die verkaufszahlen haben bis vor kurzem zugenommen, es wurden auch bis vor kurzem meistens gewinne erwirtschaftet. opel hingegen verliert seit etlichen jahren marktanteile und ist chronisch defizitär.

welches "know-how" wäre das? schlechte motoren baut nur opel (die diesel sind eine echte zumutung, dagegen sind die aus dem psa-konzern eine wohltat; die benziner sind brummig und nervig). und doppelkupplungsgetriebe haben beide keines. was bleibt dann als know-how?

Know How von Opel ... der war gut!

Die hinken doch seit mehreren Jahrzehnten mehr als hinterher, jeder Kia / Hyundai & Co hat mittlerweile Opel überholt.

Es geht hier nicht um KIA und Opel, sondern um Opel und PSA. Bitte beim Thema bleiben.

Hyundai hat Opel sicherlich technologisch nicht überholt. Führen Sie Gegenbeweise an.

PSA braucht wirklich keinen Zugriff auf Opel-Patente (die ausserdem sowieso bei GM liegen). PSA kann von dieser Kooperation dann profitieren, wenn sie durch GM einen einfacheren Zugriff auf den aussereuropäischen Markt bekommen. Welche Vorteile sich GM verspricht, verstehe ich nicht umbedingt, es sei denn, sie lassen Opel über die Klinge springen und überlassen PSA in Zukunft das Europageschäft.

entwicklung gemeinsamer plattformen und

modelle, gemeinsamer einkauf.

das soll aber nicht reichen.

Zugriff auf know how?

Ja schon solange sie Lizenzen an GM Zahlen.

Denn Patente des Entwicklungszentrums in Rüsselsheim sind auf die US Mutter GM gefiled und selbst Opel muß bei deren Anwendung Lizenzgebühren an die USA abführen.

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