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Graz - Man kann es durchaus als Gegenoffensive zu einem von manchen Theologen georteten "Religionsbashing" verstehen: Mit einem für die katholische Kirche recht ungewöhnlichen Großevent samt Showelementen mit Schlagerstar, Topsportler und Zukunftsforscher startete die Diözese Graz-Seckau am Sonntag mit mehreren tausend Gläubigen in der Grazer Messe den Auftakt ihres Projektes "Diözesaner Weg 2012-2018". Bis Ende 2018, des Jahres des 800-Jahr-Jubiläums der Diözese, soll dieser die Kirche mit zum Teil spektakulären Aktionen - Verhüllung von Glaubenszeichen zur Fastenzeit - wieder stärker ins Gespräch, in den öffentlichen Raum bringen. Bischof Egon Kapellari appellierte demgemäß, dass "die Kirche in einer wenig stabilen Zivilgesellschaft keine Wellness-Kirche sein kann", sondern eine "demütige", aber auch eine " selbstbewusste und missionarische". Kapellari: "Eine, die eine Volkskirche ist und bleibt." (mue, DER STANDARD, 15.10.2012)
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... um auch noch die letzten Gläubigen zu vertreiben. Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung für unsere Gesellschaft diesen totalitären Aberglauben endlich zu überwinden.
Totalitär deshalb, weil sich solche Systeme durch zwei Punkte charakterisieren lassen:
a) Es gibt "Gedankenverbrechen"; d.h. bestimmte Gedanken dürfen nicht gedacht werden.
b) Alle Widersprüche innerhalb des Dogmas müssen innerhalb des Dogmas erklärt werden. Kritik am Dogma selbst ist nicht erlaubt.
Religion verschafft den Gläubigen auf der emotionalen Ebene ein angenehmes Gefühl. Das ist heute die einzige Existenzberechtigung dieses Aberglaubens. Rational kann nicht für ihre Inhalte argumentiert werden.
mit lebendiger katholischer Fröhlichkeit, die sich aus dem fundamentalen Ereignishorizont des Erlösungsgeschehens und der innerzeitlich zugänglichen Ostererfahrung heraus in gelöste, hoffende Dankbarkeit auszeitigt!
- Teile der Bevölkerung der heutigen Diözese Graz-Seckau sind seit bald 800 Jahren www.katholisch.at aber eine www.atheistische-religionsgesellschaft.at ist in der Diözese Graz-Seckau noch keine 8 Jahre präsent -
zeigen eine starke historische Verankerung und geben allen Grund zum demütigen Selbstbewusstsein, aber auch zur Missionierung. Mit Schlagerstars und Topsportlern! ;)
Punkt (Nr. 850):
"Der Missionsauftrag des Herrn hat seinen Ursprung in der ewigen Liebe der heiligsten Dreifaltigkeit: 'Die pilgernde Kirche ist ihrem Wesen nach missionarisch [das heißt als Gesandte unterwegs], da sie selbst ihren Ursprung aus der Sendung des Sohnes und der Sendung des Heiligen Geistes herleitet gemäß dem Plan Gottes des Vaters' (AG 2)."
Und sehr konkret (Nr. 851):
"Gott will, dass alle durch die Erkenntnis der Wahrheit das Heil erlangen. Das Heil findet sich in der Wahrheit. (...) Weil die Kirche an den allumfassenden Heilsratschluß glaubt, muss sie missionarisch sein."
http://www.vatican.va/archive/c... 0catholica
Splendor pulchritudinis sponsae Christi luceat omnibus!
"Dieser göttliche Plan, durch den gewaltsamen Tod des 'Knechtes, des Gerechten' (Jes 53,11) Heil zu schaffen, war in der Schrift im Voraus angekündigt worden als ein Mysterium allumfassender Erlösung, das heißt eines Loskaufs, der die Menschen aus der Sklaverei der Sünde befreit" (Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 601).
Bedenken und durchdenken wir auch ganz besonders (Nr. 169): "Das Heil kommt von Gott allein, aber weil wir das Leben des Glaubens durch die Kirche empfangen, ist sie unsere Mutter: 'Wir glauben die Kirche als die Mutter unserer Wiedergeburt, und nicht an die Kirche, als ob sie die Urheberin unseres Heils wäre' (Faustus v. Riez, Spir. 1,2). Als unsere Mutter ist sie auch unsere Erzieherin im Glauben."
Laudemus.
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