Kodak sammelt Geld für Neuanfang

Der Fotopionier führt Gespräche mit Hedgefonds, nach dem Insolvenzverfahren will Kodak als Druck-Spezialist weitermachen

New York - Der insolvente Fotopionier Kodak will bei Investoren laut einem Zeitungsbericht mehrere hundert Millionen Dollar für einen Neuanfang einsammeln. Kodak führe Gespräche mit Hedgefonds und anderen Investoren, berichtete das "Wall Street Journal". Dabei gehe es um Kredite oder Beteiligungen, hieß es.

Gesundheitsleistungen gekappt

Kodak braucht unter anderem noch Geld, um die Finanzierung für die Zeit des Insolvenzverfahrens zurückzuzahlen. Die Hoffnung auf mehrere hundert Millionen Dollar aus der Versteigerung von mehr als 1.100 Patenten erfüllte sich bisher nicht. Vor wenigen Tagen kappte Kodak die Gesundheitsleistungen für frühere Mitarbeiter und Hinterbliebene, die auf 1,2 Milliarden Dollar (0,93 Milliarden Euro) geschätzt werden.

Kodak war Anfang des Jahres in ein Insolvenzverfahren gegangen. Das Unternehmen hatte die klassische Fotografie entscheidend geprägt, kam mit dem Wechsel zu digitalen Bildern aber nicht mehr zurecht. Kodak will nach dem Insolvenzverfahren als Druck-Spezialist weitermachen. (APA, 14.10.2012)

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