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Shanghai/Osaka - Novak Djokovic hat am Sonntag auf der Jagd nach dem Weltranglisten-Führenden Roger Federer weiter Boden gutgemacht. Der 25-jährige Serbe rang Olympiasieger Andy Murray in unwiderstehlicher Weise nach Abwehr von fünf Matchbällen im zweiten Satz nach 3:21 Stunden mit 5:7,7:6(11),6:3 nieder und holte seinen fünften Saison- bzw. 33. Karriere-Titel.
Djokovic, der im Vorjahr nicht in Shanghai gespielt hat, verhinderte damit auch den Titel-Hattrick des Schotten. Dabei war Murray am Tag nach seinem überzeugenden Erfolg über Roger Federer auf dem besten Weg dazu gewesen.
Völlig entnervt hatte Djokovic nach dem Verlust des ersten Satzes sein Racket zertrümmert, doch aufgegeben hat er nicht. Teilweise sensationelle Ballwechsel kennzeichneten ein Match auf sehr hohem Niveau.
Vor allem das Tiebreak im zweiten Satz, das rund 20 Minuten währte, sorgte für mitreißende Spannung, allein in diesem wehrte Djokovic vier Matchbälle ab. Nun war es an Murray, den Schläger zu werfen und sicher immer wieder lautstark selbst zu beschimpfen.
Am Ende hatte Djokovic seinen 13. Titel auf Masters-1000-Niveau gewonnen, der ihm 669.450 US-Dollar (516.152,66 Euro) sowie 1.000 Punkte einbrachte. Es war sein zweiter Titel en suite nach Peking, der Asien-Trip hat sich für den Serben nicht zuletzt auch auf der Jagd nach dem Tennis-Thron ausgezahlt.
In Osaka sorgte Heather Watson für das Ende einer langen Durststrecke: Sie sorgte mit einem 7:5,5:7,7:6-Erfolg über die Taiwanesin Chang Kai-chen für den ersten britischen WTA-Titel seit 1988 in Aptos durch Sara Gomer. Noch vor wenigen Wochen war ihre Landsfrau Laura Robson in Guangzhou im Endspiel gescheitert. Beinahe wäre dies auch Watson passiert, wehrte sie doch bei 4:5 im dritten Satz vier Matchbälle ab.
"Ich beginne es gerade erst zu realisieren", sagte Watson. "Großbritannien hat zuletzt ein paar Rekord gebrochen", erinnerte sie u.a. an Andy Murrays US-Open-Triumph, der eine 76-jährige Wartezeit auf den ersten britischen Grand-Slam-Titel beendet hatte. "Ich bin stolz, dass ich es auch für mein Land geschafft habe." (APA, 14.10.2012)
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Der Djoker lässt ürigens Basel aus. Er wird denke ich Paris oder die WTFs gewinnen, und somit das Jahr als Nummer 1 beenden und das völlig zu Recht. Er ist einfach der konstanteste Spieler der "Big 4".
Gibt es eigentlich einen Spieler, der mehr Matchbälle in seiner Karriere abgewehrt hat?
Ich traue Federer duchaus zu, dass er Basel, Paris und London gewinnt.
Dass er das kann, hat er letztes Jahr bewiesen. Warum sollte er dies nicht wiederholen können?
Welcher Platz in der Rangliste dann heraus schaut?
Vielleicht sogar die Nr. 1. Und wenn nicht: Auch nicht schlimm.
Einen Absturz in die Niederungen der Weltrangliste wird es so oder so nicht geben.
Ich habe mir heute das Tie-Break angeschaut (leider das Spiel nicht gestern gesehen) .... es ist schlicht unglaublich was der Novak abgewehrt hat. Er hatte sogar einen zweiten Aufschlag bei MP Murray ... mir fehlen einfach die Worte. Unglaublicher Kämpfer der Novak!!! Der hat sich sicher wieder eine Menge Selbstvertrauen erspielt. Gratuliere! Und dass jemand lachen kann, obwohl der Gegner zum Matchgewinn aufschlägt, das ist wahre Größe!
Ja er ist entweder wirklich sehr nervenstark oder denkt bei Matchball gegen sich sch..egal, hab eh nichts mehr zu verlieren. Ist wahrscheinlich die perfekte Mischung aus beidem.
Was das Lachen betrifft glaube ich fast, dass es ein Ausdruck von Nervosität ist, wie bei Becker damals das ständige Husten ;)
Der Djoker war am verlieren, 0:30 bei 5:4 im 2. Satz als ihm ein Wahnsinns-Punkt gelang und er nachher ein echt geniales Grinsen gezeigt hat. So hab' ich ihn noch nie grinsen gesehen. So wirklich entspannt. Da dachte ich mir schon jetzt gehts aber ab, und so war's dann auch, was der dann teilweise zusammengespielt hat war nicht mehr normal.
Nervosität war das nicht - er war voll in der Zone.
Murray war beim diesem Game wieder mal zu passiv - hätte auf volle Attacke gehen müssen dann hätt er auch gewonnen. Aber stattdessen hat er auf Fehler gewartet - und die kamen nicht.
weder macht es sinn federer zu bashen, noch die anderen 3 der top 4 mit irgendwelchen statistiken "niederzumachen". die facts aus meiner sicht:
1. federer ist ein ganz großer, nach dem was er in den letzten 10 jahren geleistet hat und das wird er auch immer bleiben.
2. derzeit kann er meiner meinung nach mit den anderen 3 noch mithalten und insofern sehe ich keinen grund zum aufhören für ihn.
3. die anderen 3 aus den top 4 spielen auch tolles tennis. da gibt´s nix zu diskutieren
4. statistiken aus d.vergangenheit sind mir egal. ich will tennis auf höchstem niveau sehen, sonst nix.
5. und ja , irgendwann wird auch für federer der zeitpunkt kommen, wo er rein körplich nicht mehr mithalten kann. das gilt aber für jeden.
Alles spricht noch von Federer, der soll doch aufhören solange er noch eine Ikone ist! Er hat jetzt schon fast keine Chance mehr gegen Nole, Murray und Nadal, WENN dieser wieder Fit wird. Mit der Zeit wird Federer immer mehr und mehr abbauen und die Anderen werden mit ihm Schlitten fahren. Als Beispiel: Wie sich ein Denkmal selbst demontiert sieht man an M. Schumacher.
... Federer feiert heute seine 300. Woche als Nr. 1 im ATP ranking! Die heurige Bilanz kann sich sehen lassen: Drei Masters, ein GS und zwei 500er Turniere. Warum sollte er ausgerechnet jetzt zum alten Eisen zählen?! Er hat bereits Pete Sampras in den Schatten gestellt. In den letzten beiden Jahren hat Federer 10 Turniere gewonnen, Sampras hatte in den letzten 2 Jahren seiner Karriere bis zum finalen Triumph bei den US Open im Alter von 31 kein einziges ATP Turnier gewonnen!
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