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Washington - Der im Wahlkampf unter Druck geratene US-Präsident Barack Obama erhält kurz vor der zweiten TV-Debatte mit seinem Herausforderer Mitt Romney Rückenwind. Eine am Wochenende veröffentlichte Umfrage zeigte, dass der Amtsinhaber bei den Wählern, die ihre Stimme bereits abgegeben haben, mit 59 zu 31 Prozent deutlich besser abschnitt als der Republikaner. Der eigentliche Wahltermin ist zwar erst der 6. November, doch schon jetzt können Amerikaner in mindestens 40 US-Staaten ihre Stimme abgeben.
Die Meinungsumfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos hat zwar eine Fehlerquote von zehn Prozent, doch selbst wenn man diese berücksichtigt, liegt Obama vorne. Auch 2008 schnitt er bei den Frühwählern besser ab. Damals stimmte ungefähr jeder Dritte vor dem eigentlichen Wahltermin ab. Obamas Wahlkampfstab will versuchen, diesen Anteil dieses Jahr noch zu steigern.
Immer mehr in den Fokus rücken auch daher die Staaten, in denen viele Wähler noch als unentschieden gelten. Die Bürger dieser Swing States könnten angesichts des erwarteten knappen Wahlausgangs darüber entscheiden, wer am Ende die Nase vorne hat. Besonders umkämpft sind unter anderem Ohio und Iowa. Dort erhält Obama demnächst Schützenhilfe von Rockstar Bruce Springsteen, der nach Angaben des Wahlkampfstabs des Präsidenten in beiden Staaten umsonst auftreten wird. In Ohio soll außerdem der immer noch bei vielen Amerikanern äußerst populäre Ex-Präsident Bill Clinton dabei sein.
Obama war nach seinem überraschend schwachen Auftritt in der ersten TV-Debatte gegen Romney vor gut zwei Wochen in den Umfragen zurückgefallen. Sein Stellvertreter Joe Biden schlug sich anschließend gegen Romneys Kandidaten für den Posten des Vizepräsidenten, Paul Ryan, besser, und machte etwas Boden für die Demokraten gut.
Obama und Romney treffen diesmal in einem sogenannten Town Meeting aufeinander, bei dem die beiden nicht nur von einem Moderator, sondern in erster Linie von Wählern direkt befragt werden sollen. Die Debatte findet an der Hofstra University in Hempstead bei New York statt. Am 22. Oktober stehen sich Obama und Romney in einem dritten und letzten Duell gegenüber. (APA, 14.10.2012)
Die Grand Old Party identifiziert in einem Bericht die Gründe für ihre Niederlage - Nicht alle in der Partei sind mit dem Ergebnis zufrieden
Insgesamt 332 Wahlmänner für Amtsinhaber, 206 für Romney
US-Republikaner: "Ich bin sehr traurig, dass ich verloren habe"
"Das Beste kommt noch für die Vereinigten Staaten von Amerika"
Colorado und Washington steht Konfrontation mit Bundesgesetz bevor, das Marihuana weiter als illegale Droge einstuft
Begeisterung in Kenia, Erleichterung in Peking, Lob aus Moskau: Obamas Wiederwahl wurde positiv aufgenommen
In seiner ersten wichtigen Rede nach der Wiederwahl forderte Obama die Republikaner zur Zusammenarbeit auf
Wie US-Meinungsmacher den Wahlsieg Obamas und die Niederlage der Republikaner bei der Präsidentschaftswahl sehen
US-Präsident will Impulse für Wirtschaftswachstum
Klamme Bundesstaaten wie Kalifornien dürfen nach Referenden auf höhere Steuereinnahmen hoffen
Experten erwarten, dass Obama nach seiner Wiederwahl mutiger agieren wird
Nach langem (Vor-)Wahlkampf gestand der Republikaner am Dienstag seine Niederlage ein und forderte alle Parteigänger zur Zusammenarbeit im Namen der Vereinigten Staaten von Amerika auf. Für den neuen, alten Führer Obama wollte er beten.
Barack Obama ist der erste schwarze Präsident im Weißen Haus. In den ersten vier Jahren seiner Amtszeit hat sich für die benachteiligten Afroamerikaner aber kaum etwas geändert. Trotzdem haben sie ihn wieder mit großer Mehrheit gewählt
Abstimmungen über einzelne Gesetzesvorschläge - Themen: Marihuana, Todesstrafe und Homoehe
Der wiedergewählte US-Präsident hat zwar das Momentum auf seiner Seite, die Situation ist aber dieselbe wie vor der Wahl
Amtsinhaber gelingen entscheidende Siege in den Swing States - Romney gesteht Niederlage ein
Im Senat kann sich Präsident Obama nun zwar auf eine etwas breitere demokratische Mehrheit stützen, das Repräsentantenhaus verteidigten die Republikaner allerdings recht deutlich. Enttäuschungen gab es für einige Kandidaten der konservativen Tea Party.
Die interaktive Zeitleiste von derStandard.at zeigt die markantesten Punkte in Barack Obamas Biografie
Drei von vier Wählern sind weiße Amerikaner - Früher waren es mehr als 90 Prozent - Die Republikaner brauchen eine neue Strategie
Von Anfang an war Mitt Romney nur eine Verlegenheitslösung, die Niederlage war absehbar
Liveticker-Nachlese: Mit Obamas Sieg in Ohio war die Niederlage Romneys besiegelt - Das Rennen in Florida ist zwar noch nicht entscheiden, tut aber nichts mehr zur Sache - Romney gestand Niederlage ein
Obamas Sieg könnte richtungsweisend für die Zukunft der Republikaner sein
Nach dem Sieg Barack Obamas bei der Präsidentenwahl herrschte in den USA vielerorts ausgelassene Partystimmung - Eindrücke eines langen Wahlabends
Wer hat wen gewählt? Welche Macht hat der Präsident? Wie funktioniert das politische System der USA?
http://www.realclearpolitics.com/epolls/20... us_changes
Die Tendenz spricht gegen Obama: Staaten, in denen er leichte Vorteile hatte, werden wieder umkämpft (Michigan, New Hampshire).
Und am Ende steht der Fakt, dass aus 267 ziemlich sicheren Wahlmännern inzwischen nur noch 201 geworden sind.
Die Wahl hätte im September stattfinden müssen; da hatte Obama seine stärkste Phase.
Der US-Wahlkampf ist von mathematischen Unaufrichtigkeiten durchzogen: ein Fakten-Check der wichtigsten Zahlen.
http://bit.ly/RYXwhI
http://www.realclearpolitics.com/epolls/20... e_map.html
Das Rennen ist völlig offen.
"Eine am Wochenende veröffentlichte Umfrage zeigte, dass der Amtsinhaber bei den Wählern, die ihre Stimme bereits abgegeben haben, mit 59 zu 31 Prozent deutlich besser abschnitt als der Republikaner."
komisch, wollen die meisten denn keinen milliardär, der politik macht, die die oberen 10 stützt?
Die Debatten sind durch und durch anti-demokratischer Populismus. Wer auf Basis der verlogenen Show auch nur irgendwas entscheidet, macht es falsch.
Nicht das schönen Gesichter, sondern die realen politischen Entscheidungen sind relevant. Die Erkenntnis ist trivial, dringt aber kaum durch.
Politiker müssen ihre Politik vor den Wählern rechtfertigen. Dass sie ihre Erfolge in prächtigen Farben und mit dickem Strich malen und die weniger herausragenden Ergebnisse nicht, liegt in der menschlichen Natur. Sie werden bei einem Bewerbungsgespräch ja auch nicht mit Ihren Misserfolgen und Unzulänglichkeiten prahlen, oder?
Und lieber solche Debatten als gar keine Wahl.
Das ist ein vollkommen irreführender Vergleich. Das Bewerbungsgespräch eines Individuums hat praktisch gar nichts zu tun mit der populistischen Show, mit der über die tatsächlichen politischen Entscheidungen hinweggetäuscht wird. Daran kranken Staaten auf der ganzen Welt.
Wer seine Wahl auf Basis von Sympathiewerten in TV-Shows trifft, anstatt aufgrund der dahinter stehenden politischen Richtung, hat seine Stimme schon verloren.
2. Viele Sachentscheidungen, die heute als richtig gelten, können in 20 Jahren falsch sein. Obama lässt sich heute feiern, die Autoindustrie in Detroit gerettet zu haben. Schröder rettete einst Holtzmann ...
3. Ganz davon abgesehen, dass viele Entscheidungen kaum bewertet werden können, egal ob zur Notwendigkeit bestimmter Stromtrassen oder zu Steuersätzen. Da blicken oftmals Experten schon kaum noch durch. Wie viel weniger der einfache Bürger?
4. Punkt: Wie sollen eigentlich Quereinsteiger in ein System überhauzpt hereinkommen, wenn sie von vornherein an ihren Ergebnissen gemessen werden sollen?
5. Und wer garantiert, dass ein erfolgreicher Anwalt auch ein guter Politiker wird?
Fragen über Fragen ...
Lassen wir, wie´s ist!
Heikle Situation für die Bundeskanzlerin: Weil die Deutschen US-Präsident Obama – und nicht seinen Herausforderer Romney – lieben, musste Angela Merkel höflich tricksen.
http://www.welt.de/politik/d... melte.html
Und viele andere werden Romneys Kritik teilen.
Im Übrigen: Gruppenschelte gehören zum Wahlkampf. Das mag man bedauern, aber es ist so. Obama ätzte vor vier Jahren auch über die amerikanischen Wähler, die ihr Gewehr wollen und ihre Religion. Damals hat´s keinen gestört, obwohl er damit zig Millionen ein bisschen sehr nahe trat.
And it’s not surprising then they get bitter, they cling to guns or religion or antipathy to people who aren’t like them or anti-immigrant sentiment or anti-trade sentiment as a way to explain their frustrations."
http://abcnews.go.com/blogs/pol... xplains-2/
Obama meinte im Kontext, dass er sich trotzdem für diese Menschen einsetzen werde. Was sagte Romney? Er müsse sich nicht um diese Leute kümmern. Er wird nicht versuchen sie zu überzeugen Verantwortung für sich selbst zu übernehmen...
Ergibt doch gleich ein anderes Bild als sie hier versuchen zu suggerieren.
Wissen Sie, es gebe genug Gebiete wo man Obama attackieren könnte und Sie kommen immer wieder mit leicht widerlegbaren Gieschichten, die Sie manipulierend darstellen. Anscheinend haben Sie es nötig.
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