Görges fordert Asarenka im Linz-Finale

  • Nach ihrem zweiten Erfolg im dritten Duell mit der Belgierin Flipkens freut sich Julia Görges nun auf Wictoria Asarenka.
    foto: dapd/jönsson

    Nach ihrem zweiten Erfolg im dritten Duell mit der Belgierin Flipkens freut sich Julia Görges nun auf Wictoria Asarenka.

Nummer eins auch beim 6:2,6;1 im Halbfinale gegen Begu unantastbar, Deutsche setzte sich gegen Überraschungsfrau Flipkens durch

Linz - Wictoria Asarenka und Julia Görges bestreiten am Sonntag das Endspiel des mit 220.000 Dollar dotierten Generalie Ladies in Linz. Die Weltranglisten-Erste aus Weißrussland setzte am Samstag ihren unwiderstehlichen Lauf nach dem Titel in Peking weiter fort und fegte die Rumänin Irina-Camelia Begu in knapp 72 Minuten mit 6:2,6:1 vom Court.

Nur zehn Games hat Asarenka in ihren vier Matches auf dem Weg ins Finale abgegeben, auch gegen Görges ist die 23-Jährige die klare Favoritin. Sie gewann alle ihre zwölf seit dem verlorenen US-Open-Finale gegen Serena Williams. Gegen Begu zeigte Asarenka erneut zwei Gesichter - unerbittlich auf dem Platz, sehr locker nach dem Match. Nachdem sie bei ihrem ersten Antreten in Linz den Endspiel-Einzug fixiert hatte, legte sie wie schon zuletzt erneut zur Freude des Publikums ein Tänzchen auf den Court.

"Alles in allem war es eine gute Performance", konstatierte Asarenka, meinte dabei allerdings ihr Tennis. Im Match um den mit 37.000 US-Dollar (28.527,37 Euro) dotierten Siegerscheck geht Asarenka trotzdem von einer schwierigen Aufgabe aus: "Das ist eine sehr starke Gegnerin. Wir haben schon oft gegeneinander gespielt, alles kann passieren", sagte sie über die Deutsche Görges. In direkten Duellen führt Asarenka mit 3:1, die einzige Niederlage kam im Vorjahr in Stuttgart wegen einer Schulterverletzung zustande.

Görges musste im ersten Halbfinale gegen die Belgierin Kirsten Flipkens, die in der Runde davor überraschend die zweifache Linz-Siegerin Ana Ivanovic (SRB-2) ausgeschaltet hatte, erstmals im Turnierverlauf einen Satz abgeben. Nach einem verpatzten ersten Durchgang setzte sie sich letztlich doch noch mit 1:6,6:2,6:3 durch. "Ich bin zu Beginn viel zu schnell auf den Punkt gegangen und habe mir in den Ballwechseln zu wenig Zeit gelassen", analysierte die Deutsche ihren schwachen Start.

Im Februar war Görges in Dubai ins Endspiel eingezogen, hatte das Finale aber gegen Agnieszka Radwanska (Polen) verloren: "Ich weiß, wie gefährlich mein Spiel sein kann, wenn ich gut spiele." (APA/red - 13.10. 2012)

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